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12.02.17 17:47 Alter: 72 Tage
Kategorie: Administratoren, KMU, Internet-Intranet, Mobile Generation, Office Connectivity, Cloud Computing
Von: Ulrich Jänicke, CEO und Mitgründer der Aconso AG

HR-Manager der Zukunft – ein Berufsbild im Wandel

Durch die zunehmende Digitalisierung erfolgt der Informationsaustausch heute schneller und direkter. Unternehmen müssen sich an diese veränderte Art der Kommunikation anpassen. Die HR-Abteilung sollte hier Vorreiter sein und zum Prozessdesigner sowie strategischen Partner für Unternehmen werden.


Ulrich Jänicke, CEO und Mitgründer der Aconso AG

Ulrich Jänicke, CEO und Mitgründer der Aconso AG

Dieses Jahr feierte das Internet seinen 25. Geburtstag. Im Januar 2017 wird das iPhone zehn Jahre alt. Beides zusammen hat die Art und Weise, wie wir miteinander kommunizieren, nachhaltig verändert. Kommunikation ist direkter und unmittelbarer geworden: Über App-Dienste lassen sich verschiedenste Bild-, Video- und Audioformate schnell und einfach teilen. Ein Großteil der User – insbesondere die um das Jahr 2000 geborenen "Millennials" - ist sogar 24 Stunden am Tag online. Diese Zielgruppe erwartet von Unternehmen eine Reaktionszeit innerhalb der Sekunde, in der die Dinge passieren und das mobil über WhatsApp oder andere Kanäle - E-Mail und selbst Facebook sind für Millennials Medien der vergangenen Zeit.

"Millennials" erwarten Kommunikationskomfort
Für die Zukunft zeichnet sich ab, dass der Mobile-Trend weiter geht: Allein in Deutschland gibt es bei rund 80 Millionen Einwohnern über 126 Millionen gültige Handyverträge, also etwa 1,5 Verträge pro Kopf, und 72,2 Prozent der Internet-User nutzen das Netz auch mobil. Diese Entwicklungen dürfen und können Unternehmen und ihre HR-Abteilungen nicht ignorieren, wenn sie in Zukunft im Kampf um die besten Talente konkurrenzfähig bleiben wollen. Denn das Wachstum vieler Unternehmen hängt schon heute weitgehend von der Verfügbarkeit qualifizierter Mitarbeiter ab. Und die nachkommende Millennial-Generation, die jetzt ins Berufsleben startet, ist es aus dem privaten Alltag gewohnt, flexibel zwischen verschiedenen digitalen Kanälen hin und her zu springen. Sie nutzen die sozialen Medien und Cloud-Dienste ganz selbstverständlich und setzen im Berufsleben diese Kommunikationswege ebenso voraus. Doch Unternehmen müssen nicht nur zukünftige Mitarbeiter zufrieden stellen, um sie langfristig zu binden. Nach wie vor gilt auch: Zeit ist Geld. Und aktuell kostet Unternehmen die Suche nach den "richtigen" Informationen noch immer sehr viel Zeit. Das liegt allerdings nicht an einem Mangel an Daten - diese sind im Zeitalter der digitalen Transformation geradezu im Überfluss vorhanden. Doch es fehlen geeignete Tools, die Daten aus verschiedenen Quellen zu jedem gewünschten Zeitpunkt zu nutzbaren Informationen zusammenführen.

Operative Prozess auslagern?
In den Personalabteilungen stehen oft einfache Kennzahlen, wie etwa Anzahl der Mitarbeiter, Krankenquote oder Durchschnittsalter, nicht auf Abruf bereit. Die Daten dazu müssen erst aufwendig zusammengetragen und ausgewertet werden. Das ist schlicht nicht mehr zeitgemäß - ganz im Gegenteil: Dokumente sollten "on time" abrufbar sein und HR-Mitarbeitern mit wenigen Mausklicks zur Verfügung stehen. HR-Prozesse müssen also optimiert und verschlankt werden, um in einer digitalen Welt wirtschaftlich zu bleiben. Dabei stellt sich die Frage: Sollten HR-Manager weiterhin alle operativen Prozessschritte selbst ausführen? Wäre es nicht sinnvoller die Prozesse zu den direkten Prozessbeteiligten – Mitarbeiter, Bewerber oder Abteilungsleiter – zu verlagern?

Technische Unterstützung ist die halbe Miete
HR-Prozesse zu verschlanken und zu verlagern, um Kapazitäten für strategische Aufgaben zu gewinnen, kann allerdings nur mit einer intelligenten HR-Software gelingen. Diese muss einige grundlegende Kriterien erfüllen: Führten vorher HR-Experten einzelne Prozessschritte aus, muss die Software nun für "Laien" aus anderen Fachabteilungen intuitiv bedienbar sein. Zudem wird Kommunikation zusehends ortsunabhängig. Daher muss die Software als sichere Software-as-a-Service-(SaaS)-Lösung bereitgestellt und mit allen mobilen Endgeräten kompatibel sein. Um den Überfluss an vorhanden Daten und Dokumenten in sinnvolle und leicht erfassbare Informationen umzuwandeln, sollte sie diese außerdem fallbezogen zusammenstellen können. Zur Vorbereitung auf ein anstehendes Mitarbeitergespräch bekommt der Vorgesetzte so zum Beispiel die Zielvereinbarung und die Vorlage für den Gesprächsbogen automatisiert angeboten und kann diese einfach mit dem Mitarbeiter zur Gesprächsvorbereitung teilen. Nicht zuletzt müssen anstehende Aufgaben und Prozesse für den jeweiligen Anwender transparent dargestellt werden.

Alte Zöpfe abschneiden
Die Rolle von HR ändert sich nachhaltig und in Zukunft wird es die Personalabteilung, wie wir sie heute kennen, nicht mehr geben. Durch die stetige Weiterentwicklung von Technologien wie Cloud-Services, kann die HR-Abteilung selbst passende Tools zur Verfügung stellen - und emanzipiert sich dadurch immer mehr von der IT. Der HR-Manager der Zukunft wird so zunehmend zum Prozess-Designer. Entscheider sollten daher jetzt handeln, alte Zöpfe abschneiden und mit modernster technischer Unterstützung ihre neue Rolle als Business-Partner des Unternehmens aktiv gestalten.


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