tom's networking guide
 
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Firstlook Sony-Ericsson W800i

03. 03. 2005
Bernde Schöne
Tom's Networking Guide

Sony Ericsson W800i

Walkman-Telefon für Ohr und Auge

Sony Ericsson stellen in München ein neues Mobile-Generation-Spielzeug vor. Gerade fünf Prototypen des ersten Autofokus-Foto-Handys mit MP3 und UKW gibt's auf der Welt ? eines konnte Tom's Networking in die Hand nehmen.
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Musikalischer Spion

Eigentlich war es nur eine Frage der Zeit. Nachdem die Walkman-Firma Sony sich dem Telefongiganten Ericsson zusammengetan hatte, lag ein klingendes Telefon in der Luft. Im Sommer soll es nun es auf den Markt kommen.

Das hätte selbst Mister Q kaum besser hinbekommen: Ein Spielzeug par excellence für Ihrer Majestät Mann fürs Grobe. Sony Ericssons W800i hätte James Bonds Herz höher schlagen lassen.

Der streng geheim gehütete Walkman-Nachfolger wurde selbst auf der Fachmesse GSM in Cannes noch unter der Decke gehalten und soll das erste Modell einer neuen Klasse von Walkman-Mobiltelefonen werden. Dank eines Speicherstäbchens namens Memory Stick ? nach Sony-Definition eine Netzwerkkomponente, weil sie Daten von einem zum anderen Ort transportieren kann ? kann Sony Ericssons neues Telefon W800i nun endlich auch Musik abspielen.

Rund 150 bis 200 Titel passen auf den 0,5 Gigabyte fassenden, proprietären Memory-Stick. Andere Speicherkarten wie Compact Flash- oder Multimedia-Cards verträgt der Apparat nicht. Wem die 0,5 Gigabyte nicht reichen, der kann schon bald auf einen 4 Gigabyte Stick aufrüsten, der demnächst lieferbar sein soll.

Der wahrscheinlich "dickste" Memorystick der Welt fasst bis zu 800 MP3-Songs ? für Sony eine Netzwerkkomponente.

Die mitgelieferte Software verwandelt die Musiktitel der heimischen CD-Bibliothek in MP3-Files und schreibt die Bits Scheibe für Scheibe auf den Speicherstab. Kleiner Schönheitsfehler: Noch unterstützt das Walkman-Telefon kein Rechtemanagement: Inhalte kopiergeschützter CDs dürfen also nicht aufs Handy.

Laut Sony Ericsson hält der Telefonakku 30 Stunden Walkman-Dauerbetrieb aus. Wer zwischendurch telefoniert, muss sich mit 15 Stunden begnügen. Das ist aber immer deutlich mehr, als tragbare Musik-Player mit Festplatte bieten können. Geht bei laufendem Stereo-Replay ein Anruf ein, unterbricht das Handy die Musikwiedergabe und stellt zum Anrufer durch. Und damit die Musik selbst im Flugzeug nicht verstummen muss, kann der GSM-Funkteil des Handys separat vom Rest der Elektronik deaktiviert werden.

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