tom's networking guide
 
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T-Com Speedport W 100 Bridge

21. 11. 2007
Arno Kral
Tom's Networking Guide

Firstlook T-Com Speedport W 100 Bridge

Drahtlose IPTV-Brücke

Lang hat die T-Com gezögert, WLAN wegen dessen Störanfälligkeit für die IPTV-Übertragung im Haus einzusetzen. Nun dient Funktechnik von Ruckus Wireless als Kabelersatz.
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Breitband-IPTV ohne Strippen

Lange hatte die T-Com gezögert, ein drahtloses Funknetz á la WLAN für die Verbindung zwischen DSL-Anschluss und Netzwerk-Player einzusetzen ? Fernsehzuschauer kennen keinen Spaß, wenn es um Bildaussetzer geht, schon gleich nicht, wenn der entsprechende Dienst teuer zu bezahlen ist. So blieb lange das Kabel die einzig richtige Lösung ? sei es ein Standard-Cat.5-Ethernet-Kabel oder ein eleganter, dünner Plastiklichtleiter, siehe "Test T-Com Speedport OptoLAN Pack: Vollkommen transparent". Modernes Powerline-Communications-Equipment, das in der 200-mbps-Klasse den Job gut ebenfalls gut erledigen könnte, tut sich beim Rosariesen dagegen schwer ? da mangelt es an Standardisierung und Vereinheitlichung, und die T-Com scheint sich aus dem Wirtschaftkrimi heraushalten zu wollen, der zwischen den Interessensverbänden Homeplug Powerline Alliance (USA) unter der Führung von Intel und der Univeral Powerline Association unter der Führung des spanischen PLC-Chipset-Herstellers DS2 ausgetragen wird.

Die T-Com liefert den Zweier-Kit Speedport W 100 Bridge als Kabelersatz für die IPTV-Übertragung zwischen DSL-Modem und Netzwerk-Player.

Nun scheint der WLAN-Bann gebrochen ? wenngleich mit ungewöhnlichen Mitteln. Schon auf der IFA 2007 hatte die Deutsche Telekom mit "Speedport W 100 Bridge" eine drahtlose Verbindung zwischen dem DSL-Router und dem Media Receiver T-Home X 300T gezeigt, die der MediaFlex-Familie von Ruckus Wireless entstammen. Diese Funkbrücke soll mehr Komfort für Kunden bringen, die beispielsweise in ihrem Wohnzimmer auf die "Entertain"-Angebote von T-Home zugreifen wollen, weil sie sich mit dem Ergänzungsprodukt zum IPTV das Kabelverlegen in ihrer Wohnung sparen können. Allerdings handelt e sich lediglich um eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung zwischen dem DSL-Router und dem Media-Receiver für Breitband-TV.

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