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Firstlook Belkin Vision N1

07. 10. 2007
Taras Sajuk, Arno Kral, Nina Eichinger
Tom's Networking Guide

Nachgetestet Belkin N1 Vision

Besser trotz gestutzter Flügel

Im letzten großen WLAN-Test hatte Belkins WLAN-Flaggschiff "N1 Vision" noch ziemlich enttäuscht. Der Anbeiter Belkin hat unsere Kritik beherzigt und neue Firmware nachgeschoben. Wie viel es gebracht hat, haben wir nachgemessen.
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Nachgetestet Belkin N1 Vision

Der Belkin N1 Vision schaut zugegebenermaßen sehr schick aus: Aufrechtes Gehäuse im Klavierlack-Design, großes Grafikdisplay und drei elegante Antennenstummel, Steuerwippe. Bedauerlicherweise war die Ergebnis in unserem ersten Test dieses WLAN-Routers (Außen hui, ... ) alles andere als berauschend.

Belkin hat die berechtigte Kritik des Tom's Networking Guide Deutschland angenommen und eine verbesserte Firmware in der Version F5D8232-4_WW_1.00.15 geliefert ? und uns damit veranlasst, das Gerät mit seiner neueren Firmware kurz anzutesten.

Der WLAN-Router Vision N1 ist mit Grafikdisplay und Bedienwippe ausgestattet. Wesentlichen Funktionen ? etwa das Freischalten des WLAN-Gastzugangs ? sind so direkt am Gerät steuerbar. (Bild: Belkin)

Die inneren Werte des N1 Vision folgen der Standard-Ausstattung eines jeden neueren WLAN-N-Routers: Guter Funktionsumfang und hohe Sicherheit für das drahtgebundene wie für das drahtlose Netzwerk. Die wichtigsten Merkmale des F5D8232-4 sind schnell aufgezählt:

  • WLAN-N gemäß IEEE802.11n Draft 2.0 mit MIMO zur Durchsatzsteigerung und Reichweitenverbesserung
  • 40-MHz-Modus zur Durchsatzsteigerung
  • LAN Ports 10/100/1000 MBit/s
  • Verschlüsselung: WEP, WPA, WPA2
  • Firewall
  • WLAN-Access-Point-Funktion
  • VPN, IPSec pass-through

Doch der Belkin N1 Vision hat noch zusätzliche Extras:

  • Graphisches Multifunktionsdisplay auf der Vorderseite
  • Menügeführte Einstellmöglichkeit direkt am Gerät
  • Zusätzliche SSID für einen unabhängigen Gastzugang
  • Besonders die MIMO-Technik mit drei Antennen sollte dem WLAN zu hohem Durchsatz und großer Reichweite verhelfen: Richtig implementiert nutzt sie die Mehrwege-Ausbreitung der Funkwellen, um auf dem gleichen Sendekanal auf unterschiedlichen ein Mehr an Daten zu übermitteln.

    Die Ausstattung mit Gigabit-Ethernet-Ports sollte in WLAN-Routern heute Standard sein, ebenso die Verschlüsselung der Funkstrecke gemäß WPA2.

    Nicht selbstverständlich bei WLAN-Geräten ist die Verdoppelung des Sendespektrums von normalerweise 20 auf 40 MHz ? selbst wenn sie als Option im Entwurf 2 des Standards 802.11n vorgesehen ist. Unsere Messungen zeigen, dass diese Betriebsart Nachteile hat: Richtig implementiert, kann sie im Nahbereich den Durchsatz erhöhen. Da die Sendeenergie jedoch nach wir vor auf maximal 100 Milliwatt beschränkt bleibt, "verdünnt" die Sendeenergie jedoch, so dass an Orten mit schlechtem Empfang oder mit hohem Störpotenzial der gegenteilige Effekt zu beobachten ist ? der Durchsatz sinkt, statt anzusteigen.

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