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Buffalo LinkStation Mini

08. 10. 2008
Manuel Masiero
Tom's Networking Guide

Firstlook Buffalo Linkstation Mini

Bonsai-NAS

Ein NAS-Laufwerk für den Heim- und Büroeinsatz soll gefällig aussehen, mit Leistung überzeugen und möglichst umfassende wie sinnvolle Ausstattungsmerkmale bieten. Die Buffalo Linkstation bringt ihre Funktionen auf kleinstem Raum.
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Firstlook Buffalo Linkstation Mini

Buffalo erweitert seine Riege von NAS-Laufwerken um die Linkstation Mini. Ebenso wie der bereits von Tom?s Networking Guide untersuchte Kollege Terastation Pro II Rackmount versteht sich der Testkandidat weniger als Datenknecht, sondern als Allround-Talent für SOHO-Zwecke und Firmenbelange. Doch die äußeren Unterschiede zwischen beiden Geräten könnten kaum größer sein. Während die Buffalo Terastation mit ihrem zwei Höheneinheiten messenden 19-Zoll-Aluminiumchassis nicht zu übersehen ist und stattliche 19,1 Kilogramm auf die Waage bringt, kommt die Linkstation geradezu als Datenzwerg daher.

NAS im Kleinstformat: Die Buffalo Linkstation Mini ist kaum größer als eine externe 2,5-Zoll-Festplatte, bringt es aber auf bis zu 1 TByte Speicherplatz. (©Buffalo)

Mit 500 Gramm Gewicht und Maßen von 40 x 80 x 132 Millimetern sieht die Linkstation Mini auf den ersten Blick nicht wie eine NAS-Lösung aus, sondern erinnert eher an eine externe 2,5-Zoll-Festplatte. Im Inneren des Netzwerkspeichers sitzen jedoch nicht nur ein, sondern gleich zwei 2,5-Zoll-Laufwerke, die sich in den RAID-Modi 0 und 1 betreiben lassen. Je nach Variante bietet die Linkstation insgesamt 500 GByte (LS-WS500GL/R1) oder 1 TByte Speicherplatz (LS-WS1.0TGL/R1). Letzteres Modell hat Tom?s Networking Guide ausführlich getestet.

Die Linkstation Mini eignet sich laut Hersteller sowohl für den Einsatz im Büro als auch für den Heimgebrauch. Dafür sollen beispielsweise Features wie Active Directory, USV-Support und ein iTunes-Medienserver sorgen. Mit an Bord ist ferner ein DLNA-zertifizierter Medienserver, der Multimedia-Daten an geeignete Netzwerkteilnehmer streamen kann. Zudem soll die Linkstation durch ihre 2,5-Zoll-Festplatten mit besonders wenig Strom auskommen. Um das zu unterstreichen, hat Buffalo dem Mini-NAS einen Automatikmodus spendiert: Dabei bleibt der Testkandidat im Standby und schaltet sich erst dann ein, wenn ein PC mit installierter NAS-Software im Netzwerk aktiv ist.

Um in ruhigen Arbeits- und Wohnumgebungen eine gleichermaßen gute Figur zu machen, kleidet Buffalo seinen Netzwerkspeicher in ein lüfterloses Plastikgehäuse, das optisch allerdings recht unspektakulär daherkommt. Bedingt durch die geringere Lautstärkeentwicklung der 2,5-Zoll-Laufwerke gegenüber 3,5-Zoll-Festplatten arbeitet das NAS-Laufwerk im Test dafür so gut wie unhörbar. Zudem wird die Linkstation Mini trotz Plastikverpackung während des mehrtägigen Dauerbetriebs gerade einmal handwarm.

Das Innenleben der Linkstation Mini zeigt den kompakten Aufbau. (©Smartmedia PresSservice)

Der Testkandidat stellt seine Dienste über eine Gigabit-Ethernet-Schnittstelle bereit, die nominell bis zu 1000 MBit/s beziehungsweise 125 MByte/s überträgt. Was tatsächlich von der im Datenblatt beworbenen Performance übrig bleibt, ermittelt der Benchmark IOzone. Dieser misst anhand unterschiedlich großer Datenpakete die maximale Auslastung der Gigabit-Ethernet-Schnittstelle. Als Steuerzentrale dient neben einem entsprechend ausgestatteten Test-Rechner der erprobte Netgear-Switch GS108T.

Außer der RJ-45-Buchse für GbE bietet die Linkstation Mini einen USB-Port zum Anschluss weiterer Massenspeicher oder gar eines Druckers. (©Buffalo)

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