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Test Ruckus MediaFlex 2825

07. 08. 2008
Taras Sajuk
Tom's Networking Guide

Firstlook Ruckus MediaFlex 2825

Flex the Beam, Scotty!

WLAN mit garantiertem Mindestdurchsatz ist etwas Neues! Hat der bellende Ruckus-Hund der Mefiaflex-NG-Geräte wirklich Biss? Das Labor des Tom's Networking Guide Deutschland hat ihm auf den Zahn gefühlt.
.

Firstlook Ruckus MediaFlex 2825

Im Gegensatz zu den meisten Herstellern von WLAN-Geräten setzt die US-Firma Ruckus Wireless nicht auf haltlose Maximal-Bruttobitraten sondern auf garantierten Minimaldurchsatz.

Der Ruckus MF 2825 ist ein WLAN-G-Router aus der Mediaflex-NG-Familie. Sie besteht sonst noch aus der MF-2211-WLAN-Bridge und dem MF-2111-WLAN-Client. Alle drei Geräte haben das gleiche eigentümliche Design und die BeamFlex-Antennentechnik.

Die räumliche Trennung der Beamflex-Antenne (oben) von der restlichen Geräteelektronik ergab das eigentümliche Design. (Bild: Ruckus)

Die BeamFlex-Technik ist genau der Clou dieser Geräteserie. Sechs unabhängig angesteuerte Einzelantennen schicken die Sendeenergie selektiv in die Richtung des Clients. Der Gewinn, der durch solch gerichtetes Senden erzielt wird, liegt bei rund 10dBV, was in etwa einer Vervierfachung der Leistung entspricht.

In der Empfangsrichtung arbeitet die Beamflex-Technik analog: Sie setzt die Empfangssignale der sechs Antennen phasenrichtig wieder zusammen. Die Schiebe mit den Antennen hat Ruckus räumlich getrennt von der sonstigen Router-Logik in der "oberen Etage" des Gehäuses montiert. So bleibt die Störeinstrahlung gering, was einen besseren Empfang bedeutet.

Der große Vorteil der von Ruckus eingesetzten Beamflex-Technik ist, dass sie sogar bei der Kommunikation mit Geräten wirksam ist, die diese Technik nicht einsetzen. Die Sendesignale eines beliebigen WLAN-Client, in unserem Fall eines Centrino-Moduls ohne Beamflex-Technik, werden mit einem erheblich besseren Signal zu Rauschabstand empfangen. So muss der Anwender, im Gegensatz zu WLAN-N, nicht gleich sämtliche eingesetzten Clients austauschen.

Von hinten zeigt der MF 2825 die Rückansicht eines konventionellen Routers. (Bild: Ruckus)

Der MF 2825 hat die für einen WLAN-Router notwendigen Eigenschaften:

  • Anschluss für ein WAN-Modem mit den üblichen Protokollen wie PPoE
  • Ethernet-Switch mit vier RJ-45-Ports
  • Web-Interface zur Konfiguration des LAN- und WLAN-Bereiches
  • NAT und Port-Forwarding
  • WLAN-Verschlüsselung mit WEP, WPA und WPA2
  • DHCP-Server und -Client

Zusätzliche Funktionen, beispielsweise Multi-SSID oder ein Dyndns-Client, sind nicht vorgesehen.

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