tom's networking guide
 
Anzeige

Dell Latitude E7440

Firstlook Dell Latitude E7440 Touch

Anspruchsvoller Business-Begleiter im Maßanzug

Kommunikation

Netzwerk-seitig ist das getestete Modell mit einer Intel-Wireless AC 7260 WLAN-Karte ausgestattet, die neben den herkömmlichen 802.11-Standards b, g, n zusätzlich den neuen WLAN-Standard IEEE 802.11ac unterstützt. Somit können sowohl 2.4-GHz- als auch 5.0-GHz Frequenzbereiche verwendet werden. Die Einzelchip-Kombinationslösung von Intel verfügt über zwei Antennen-Ports, von der ein Port ausschließlich für WLAN und der andere kombiniert für WLAN und Bluetooth genutzt wird. Der Bluetooth-Kern der Netzwerkkarte unterstützt die Bluetooth-Standards 3.0 High-Speed, 4.0 und 4.0 Low Energy (BLE). Die Breitbandmodul-Karte Dell Wireless 5570 kann je nach Verfügbarkeit mit HSPA+ eine Übertragungsgeschwindigkeit von 42 MBit/s brutto erreichen. Der Steckplatz für die SIM-Karte ist allerdings unter dem Akku versteckt und somit nur erreichbar, wenn das Notebook ausgeschaltet ist. Außerdem verfügt die 5570-Minikarte über einen GPS-Empfänger. Mittels Schiebeschalters an der Gehäuseseite lässt sich das Notebook einfach in den Flugmodus versetzen, in dem sämtliche Funknetze ausgeschaltet sind - gerade für Vielflieger eine wichtige Funktion. Ein großes Manko ist die Webcam, die gerade mal mit einer Auflösung von 0,9 Megapixel aufwarten kann. Das mag für Skype, Webchats und einfache Videotelefonie gerade noch reichen, für Videokonferenzen im Business-Umfeld ist das aber zu wenig.

System

Der im Testgerät verbaute Intel Core i5 - 4300 Dual-Core taktet mit 1,90 GHz bis zu einer Maximalfrequenz von 2,90 GHz und gehört zu den Low-Voltage-Prozessoren, was sich bei hoher Arbeitsleistung sehr positiv auf den Energieverbrauch auswirkt. Ebenfalls akkuschonend arbeitet der 4 GByte große DDR-3-Arbeitsspeicher, welcher nur einen der zwei vorhandenen Speicherplätze belegt, womit ein einfaches Erweitern des Speichers möglich ist. In Verbindung mit der Liteonit LMT-SSD mit einer Speicherkapazität von 265 GByte gestaltet sich die Datenverarbeitung jedoch derart schnell, dass im normalen Büroeinsatz und bei Verzicht auf Virtualisierung ein zusätzliches Speichermodul kann nicht notwendig ist. Der verbaute Intel HD-4400 Grafikchip reicht für die üblichen Office-Anwendungen völlig aus und lässt dank Features wie der Intel Quick-Sync-Technologie sogar ein wenig Spielraum für gehobene Multimedia-Anwendungen.

Rückansicht des Dell Latitude E7440. 2x USB 3.0, 1 HDMI Ausgang, 1 Mini-Displayport, 1 Ethernet-Anschluss. (Bild: Dell)

Leistungsaufnahme

Die Akkuleistung des 47-Wh-Akkus ist mit mehr als zehn Stunden (Energiesparmodus, ausgeschaltetes WLAN und minimale Helligkeit) wirklich überragend. Im Bedarfsfall lässt sich der Akku sogar austauschen, was für Notebooks dieser Bauform leider selten geworden ist. Bei angepasster Bildschirmhelligkeit und aktiviertem WLAN sinkt die Betriebsdauer auf immer noch respektable sechs Stunden und 45 Minuten. Das 65-Watt-Netzteil, dessen Gestaltung dem schlanken Gesamtkonzept des Latitudes folgt, lädt den Energiespeicher in knapp zwei Stunden wieder vollkommen auf.

Ausstattung

Der Dell Latitude E7440 verfügt über eine beachtliche Anzahl an Schnittstellen für ein Ultrabook. Neben drei USB-3.0-Ports (zwei hinten, einer an der rechten Seite), von denen einer selbst bei ausgeschaltetem Notebook als USB-Ladestation verwendet werden kann, bietet der Latitude an der linken Seite einen SD-Karten-Slot und an der rechten eine 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse als Audioausgang. An der Hinterseite stehen eine RJ-45-Buchse für Gigabit-Ethernet, ein HDMI- und ein Mini-Display-Port bereit; auf einen VGA-Ausgang wurde indes verzichtet. Außerdem weist das Gerät auf der Unterseite eine Anschluss-Buchse auf, die mit einer Vielzahl von Docking-Stationen von Dell oder Port-Replikatoren kompatibel ist.

Leserkommentar

Keine Kommentare

Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld

*





*
*
Rubriken
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Mehr zum Thema
Report Google Offices
Googles Offices sind berühmt, nicht nur wegen TGIF. Der Tom?s Networking Guide Deutschland durfte einen ernüchternden Blick in die geheime Google-Deutschland-Zentrale in Hamburg werfen. [mehr]
Test Symantec Endpoint Protection 11
Symantecs Security-Suite Endpoint Protection 11 realisiert Virenschutz, Anti-Spyware, Desktop-Firewall, Intrusion-Prevention-System sowie Geräte- und Anwendungskontrolle durch einen Agenten mit zentraler Management-Konsole. [mehr]
Test Ironport S650
Die S-Serie von Ironport kombiniert Content-Filter mit einem Malware-Schutz und Reputationsfiltern zur umfassenden Web-Security. IAIT hat sich für diesen Test die S650 genauer angesehen. [mehr]
Haansoft ThinkFree Office im Internet
Die Ära wuchtiger Software-Dinosaurier wie Microsoft Office scheint endgültig zu Ende. Jetzt gibt ein echtes Office im Internet, kompatibel mit Winword, Excel und Co., das genauso flott arbeitet wie eine lokal installierte Software ? kostenlos für den End [mehr]
Report Googles Online-Office
Mit GoogleCalendar und weiteren Diensten greift Google die Domäne von Microsoft an - nämlich den Officebereich. Microsoft macht 30 % seines Umsatzes mit den Officeprodukten: Word, Excel, Outlook & Co. [mehr]
Googles Antwort auf Skype
Nachdem sich GoogleMail zum Selbstläufer entwickelt, war es nur eine Frage der Zeit, bis Google seine Kundenbasis mit einer eigenen VoIP- und Chat-Applikation versorgte. [mehr]
Anzeige