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Kommentar zur Markteinführung von Windows 7

25. 10. 2009
Arno Kral, Nina Eichinger
Tom's Networking Guide

Kommentar zur Markteinführung von Windows 7

Ende der Hängepartie> Windows 7 ist da ? samt Windows Server 2008-R2..

Vista ist Vergangenheit, es lebe Windows 7. Server-Marketing erfasst Kleinunternehmen zwar als Zielgruppe, serviert ihnen aber nur Zweitklassiges.
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Ende der Hängepartie: Windows 7 ist da, samt Server 2008-R2

Windows 7 ist da und soll alles besser machen als der vielgeschmähte Vorgänger Windows Vista. Zur Microsoft-Pressekonferenz am Rande der "discuss & discover" in München überraschte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Microsoft Deutschland GmbH das Auditorium mit seiner Eröffnung, in der er "über die Maschine statt über Marketing" sprechen wolle.

Also brachte er Zahlen vor, etwa, dass weltweit über sieben Millionen Menschen als Betatester für Windows 7 gedient hätten, davon eine Million in Deutschland, und dass sie extrem bereitwillig freiwilliges Feedback geleistet hätten, was unter anderem dazu geführt habe, dass das neue Betriebssystem nun die Download-Geschwindigkeit von DSL-Verbindungen anzeigen könne. Windows 7 werde anfangs in 36 Sprachen auf den Markt kommen, und das deutlich früher als geplant (2010). Satte 16.000 Interviews habe die Marketing-Abteilung geführt, der Net-Promoters-Score für Windows 7 liege bei 91 Prozent.

Zieht der David Windows 7 den Goliath Microsoft aus dem Sumpf? (©Smartmedia PresSservice)

Laut IDC solle, so Berg, das neue, jetzt selbsterklärende und selbstinstallierende Betriebssystem, weltweit 300.000 Arbeitsplätze schaffen und Microsoft einen Umsatz von 350 Millionen US$ bescheren, davon ein Fünftel in Deutschland. Im eigenen Haus freue man sich auf 177 Millionen Lizenzen (Vista: 40 Mio.), und jeder Windows-7-Euro generiere bei den Microsoft-Partnern 18 Euro Umsatz.

Interessant sei das Feedback der Geschäftskunden: "Keiner sagt, wir warten auf SP-1", so Berg, und dass bei den Mitarbeitern in den Unternehmen ein Umdenken eingesetzt habe, weil es die Mitarbeiter seien, die eben jetzt nachfragen würde, wann endlich von XP auf Windows 7 umgestellt werde. Bei BMW gäbe es immerhin 85.000 "renovierungsbedürftige" Windows-Arbeitsplätze. Dort sollen die Mitarbeiter Windows 7 sogar ganz selbst auf ihren Rechner installieren dürfen, weil das mit dem Zero-Touch-Deploment, also ganz ohne Anfassen, möglich sei. Und wenn Menschen oder Programme nicht mit dem neuen Betriebssystem zu Recht kämen, biete es ja immer noch einen XP-Modus.

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