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Kommentar zum Glühlampenverbot der EU

Über Energiesparlampen zu LED und OLED

OLED als Leuchtmittel der Zukunft!?

Diese Beispiele zeigen auf, wie diffizil politische Entscheidungen sein können. Sie machen aber auch deutlich, wie wichtig potente, unabhängige Fachberater für die politischen Entscheidungsträger sind, damit keine reinen Gefälligkeitsentscheidungen zugunsten der Industrie oder anderer Lobby-Gruppen gefällt werden, womöglich noch durch Schmiergeld-Zahlungen gestützt. Beim oben angesprochenen Thema der Förderung von neuartigen Leuchtmitteln hatte man offensichtlich im Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft auf das richtige Pferd gesetzt. Insofern herrschte bei der Einweihung der OLED-Pilotproduktionslinie im Regensburger Osram-Werk am 30. August 2011 Einvernehmen, Bewunderung und Staunen über die neue OLED-Technologie von Osram. Dabei standen die Initiatoren für die Förderung dieser neuartigen Leuchtmittel-Technologie im Mittelpunkt. Zuerst sei Prof. Dr. Anette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung genannt, die mit dem richtigen Fingerspitzengefühl beträchtliche Anschubmittel für die Forschung und Entwicklung der zukunftsweisenden OLED-Technologie freigegeben hatte. Bei der Einweihungsfeier waren selbstverständlich der Regensburger Oberbürgermeister Hans Schaidinger und prominente Vertreter aus dem Vorstand der Osram AG, wie Wolfgang Dehen und Martin Goetzeler stolz auf die neue Beleuchtungstechnologie mit ausgezeichneten Erfolgsaussichten.(siehe Bild 1 und 2)

Unter der Leitung von Dr. Constantin Birnstiel beantworteten Frau Schavan, Herr Dehen und Herr Goetzeler die verschiedenen Fragen der geladenen Pressevertreter. Dabei kam klar her-aus, dass OLEDs keine herkömmlichen Lampen sind, sondern Flächenstrahler. Im Prinzip bestehen sie aus zwei flächigen Elektroden, zwischen denen organische Halbleiter aufgetragen sind. Wenn nun Strom fließt, leuchtet das organische Material zwischen den Elektroden. Wird der Strom abgeschaltet, können diese Flächenstrahler wie ein Spiegel erscheinen oder neutral weiß (diffus) oder auch weitgehend transparent (mit ca. 70 Prozent Lichtdurchlässigkeit), je nachdem wie die Elektroden beschaffen sind. Da die organische Halbleiterschicht nur 400 nm dick ist (entspricht in etwa 1/100 des Durchmessers eines menschlichen Haares), kann man bei transparenter Gestaltung der Elektroden noch gut hindurchsehen. Dieser äußerst flache Aufbau und die potenziell auch erreichbare Biegsamkeit erlauben zahlreiche, bisher nicht vorstellbare Gestaltungsmöglichkeiten für ein individuelles Design von Leuchten bzw. leuchtenden Gegenständen (z.B. Fensterscheiben, Vorhänge und Wandflächen). Die leuchtenden Flächen sind blendfrei und lassen sich auch sehr gut mit dem gerichteten Licht von LED-Punktstrahlern kombinieren, welche bereits länger auf dem Markt sind.

Ein OLED-Pilotprodukt unter Reinraumbedingungen in "guten Händen". (Bild: Osram)

Momentan sind die vorgestellten Prototypen von OLED-Designerleuchten noch sehr hochpreisig; dies kann sich aber durch die in dieser neu eingeweihten Anlage angestrebte Automatisierung der einzelnen Arbeitsschritte in absehbarer Zeit ändern und in eine gezielte Massenproduktion von spezifischen OLED-Produkten münden und kann zudem zu grundlegend neuen Gestaltungsmöglichkeiten bei der Gebäude- und Raumgestaltung führen. 2005 fand der Start der OLED Lighting Aktivitäten bei Osram statt und hat am 30. August 2011 eine wichtige Vorstufe zur Massenfertigung erreicht, was nach Einschätzung der Firmenvertreter weltweit gemeinsam mit anderen LED-basierten Technologien zu einem gewaltigen Umsatz im dreistelligen Milliardenbereich führen könnte. Nach Aussagen von Frau Schavan waren in Deutschland und besonders auch am ausgewählten Firmenstandort Regensburg wichtige Grundvoraussetzungen vorhanden, um eine moderne, richtungweisende Technologie auf den Weg zu bringen: Ein leistungsfähiges Bildungssystem, das Jugendliche faszinieren kann, innovationsbereite Unternehmen, ein leistungsfähiges Wissenschaftssystem und natürlich eine gute Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Bildungseinrichtungen und der Politik auf Bundesebene, aber auch am Standort. Zur Dokumentation der guten Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Politik haben sich am Ende der Präsentation im Reinraum der OLED-Pilotproduktionslinie die drei Hauptbeteiligten, nämlich Frau Schavan und die beiden Vorstandsmitglieder von Osram auf drei leuchtenden OLED-Panels mit ihren Unterschriften verewigt (Max Hägler, Glühbirne 3.0 ? In Regensburg entwickelt und fertigt Osram eine neue Generation Leuchtmittel ? und bekommt dafür Forschungsgelder. Süddt. Ztg. Nr. 200, S.R13 (31.08.2011)).

Wahrscheinlich nicht rein zufällig fiel die Einweihung dieser OLED-Pilotanlage fast mit dem Verbot der Fertigung der stromfressenden 60-Watt-Glühlampen zusammen. Insofern erhielten die anwesenden Pressevertreter einen Musterkoffer mit drei sehr interessanten Ersatzprodukten für die nun verbotene 60-Watt-Glühlampe ausgehändigt.

  • Die Halogen ECO 42 Watt mit ca. 30-prozentiger Energieersparnis. Diese Glühlampe ist schon länger auf dem Markt und ähnelt noch sehr den herkömmlichen Glühlampen, ist aber etwa doppelt so teuer; sie hat aber auch eine doppelt so lange Lebensdauer (statt 1.000 sind es 2.000 Stunden). Aussehen und Leuchtverhalten wird nur die ewig Gestrigen zufriedenstellen, die sich nicht umstellen wollen. Das vorläufige Weiterlebensrecht dieser Lampe beruht auf ihrer etwa 30-prozentigen Energieersparnis.
  • Die DULUX Superstar Micro Twist 11 Watt. Sie gehört zu den auch von der Bundesregierung als Glühlampenersatz empfohlenen Energiesparlampen, eigentlich eine auslaufende Lampengeneration, da sie einige Nachteile besitzen, auf die von Umweltschützern und Energieexperten mit Recht hingewiesen wird (verzögerte Helligkeitsentwicklung, geringer Quecksilbergehalt in der Röhre und eine nicht unbedenkliche Strahlung, die seit 1996 bereits in Datenblättern erwähnt wird, auf die aber erst neuerdings indirekt verwiesen wird, nämlich dass sie bei den LED-Lampen nicht auftrete). Bei den Energiesparlampen auf Leuchtstoffröhrenbasis sind Kundenvorbehalte durchaus berechtigt und es bedürfte einer besseren Kundeninformation durch ein beigelegtes Blatt oder einen entsprechenden Packungsaufdruck, in welchem darauf hingewiesen wird, unter welchen Gegebenheiten diese Lampen weitgehend unbedenklich einsetzbar sind. Ihre Vorteile bestehen vor allem in der bis zu 80-prozentigen Energieersparnis gegenüber den vergleichbaren Glühlampen und wegen des zivileren Anschaffungspreises gegenüber den in mehrfacher Hinsicht noch vorteilhafteren LEDs.
  • Die LED-Lampe Parathom CL A60 12 Watt warm white. Diese inzwischen ebenfalls als Energiesparlampen bezeichnete Lampengeneration sollte eigentlich heute zum Standard werden. Sie bringt die größte Energieersparnis (bis über 80 Prozent), sie erstrahlt sofort mit ihrer ganzen Leuchtkraft, enthält kein Quecksilber und besitzt keine schädliche Abstrahlung. Diese Lampen sollten zwar auch der Sonderentsorgung zugeführt werden wie die herkömmlichen Energiesparlampen (z.B. DULUX), aber nicht wegen der gefährlichen Inhaltsstoffe, sondern wegen des sinnvollen Recyclings der wieder verwertbaren Teile. Momentane Anschaffungshemmschwelle ist der relativ hohe Preis vor allem bei den aktuellen Spitzenmodellen. Wenn aber größere Mengen abgesetzt werden können, ist von einer deutlichen Preisreduzierung auszugehen; heutige Rentabilitätsberechnungen geben bereits eine hohe Preisersparnis an wegen der langen Lebensdauer (neuerdings bis zu 30.000 Stunden) und der enormen Stromersparnis (bis über 80 Prozent gegenüber den Glühlampen). Damit sind sie nicht nur ökonomisch gesehen die besten Lampen für den Alltagsgebrauch, sondern auch diejenigen, die unsere Energieeinsparungsbemühungen am besten verwirklichen. Die Kunden sollten aber von den Energieberatern der Verkaufsläden (besonders auch in großen Baumärkten) sehr genau darauf hingewiesen werden, welche Energiesparlampe für ihre jeweiligen Zwecke sinnvoll ist. Momentan gilt dies vor allem für die ausreichende Helligkeit. Dazu müsste das derzeitige LED-Angebot besonders bei den Baumärkten von weitgehend unbrauchbaren Lampenmodellen bereinigt werden. Hilfreich wären eindeutige Angaben an den Verkaufsständen, welche Lampe in ihrer Helligkeit in etwa welcher Glühlampe entspricht. Ähnlich sollte man auch bei den Spezialfassungen der LED-Hochvolt- und LED-Niedervolt-Lampen verfahren. Wahrscheinlich wären auch Internetforen hilfreich, bei welchen man die gewünschte Lumenzahl und die Watt-Werte der bisherigen Vergleichslampen eingeben kann, um den geeigneten LED-Typ herauszufinden.
  • So stimmungsvoll könnte eine OLED-Leuchte (hier die Piroled von Osram) eine individuelle Raumatmosphäre schaffen ... (Bild: Osram)

    Solche Informationen könnten auch über Tageszeitungen verbreitet werden, wie es von Christopher Schrader in "Watt is? - Zu den nun ausgemusterten Glühbirnen gibt es drei Alternativen. Süddt. Ztg. Nr. 201, S.9 (01.09.2011)" versucht wird. Allerdings ist das dort verwendete Bild einer LED-Lampe absolut nicht die empfehlenswerte Lampenform als Ersatz für die normale Glühlampe. Auch die Aussage, dass in den herkömmlichen Energiesparlampen im Inneren ein Gas gezündet wird, ist nur irreführend für ein besseres Verständnis, wie in diesen Energiesparlampen weißes Licht erzeugt wird. Gegner der Glühlampenverordnungen greifen nämlich genau dieses Problem auf, dass in diesen Lampen quasi ein so genanntes Linienspektrum die Farbe Weiß erzeugt. In den herkömmlichen Glühlampen und im Sonnenlicht wird dagegen ein kontinuierliches Spektrum angeboten, auf das der Mensch eingestellt sei. Sensible Menschen erleiden daher durch diese Energiesparlampen physische und psychische Störungen, was nicht einfach abgetan werden sollte. Auch der Autor hat diese Energiesparlampen von seinem Schreibtisch verbannt, da mögliche gesundheitliche Schädigungen im Nahbereich dieser Energiesparlampen nach umfangreichen Literaturrecherchen nicht auszuschließen sind (https://www.engon.de/elampen Licht in das Dunkel ? Krank durch Energiesparlampen). Letztere Zitatstelle sollte man beim Durchlesen aber sehr sachlich hinterfragen. So stimmt beispielsweise die Aussage nicht, dass auch das LED-Lampenlicht quasi ein Linienspektrum abstrahle, da es der einfacheren Herstellung wegen z.B. nur aus zwei Farben (blau und gelb) zusammengesetzt sei. Hier ist den Autoren leider entgangen, dass beide Einzelfarben so genannte Komplementärfarben sind. Das LED-Lampenlicht besitzt im Prinzip ein kontinuierliches Spektrum, wie man mit einem einfachen Hand-Spektroskop nachweisen kann. Damit ist es dem Tageslicht sehr ähnlich.

    Abschließend sei betont, dass es sicher sinnvoll war die Energieverschwendung durch die vor allem heizenden Glühlampen abzuschaffen, da es heute gelungen ist, Ersatztechnologien zu entwickeln, welche wesentlich effektiver dem Tageslicht entsprechendes Licht erzeugen. Ähnlich wie bei der Durchsetzung des Rauchverbots behindern auch auf dem wichtigen Beleuchtungssektor alte Sehgewohnheiten die Einführung sinnvoller Umstellungen, hier die Durchsetzung ressourcenschonender Technologien, von denen man früher nur hätte träumen können. Es dürfte nicht verfrüht sein, bereits heute zu prognostizieren, dass LED und möglicherweise OLED die Beleuchtungsmethoden der Zukunft sein werden. Dagegen sind die bisherigen Energiesparlampen ein Auslaufmodell, wo momentan wegen des Verbotes der normalen Glühlampen schnell noch die eigentlich überholte Technologie von der Industrie als ergiebige Melkkuh ausgenutzt wird, obwohl man in Fachkreisen weiß, dass diese Lampengeneration voraussichtlich keine Zukunft mehr hat. Insofern hatte den Autor von Anfang an die massive Bewerbung dieser überholten Energiesparlampen als schneller Ersatz für die normalen Glühlampen gestört.

    ... und so nüchtern sieht ein Zwischenprodukt unter Reinraumbedingungen aus. (Bild: Osram)

Leserkommentar

Led, 29-01-13 13:36:
Ich bin begeistert von den vielen Einsatzmöglichkeiten von LED-Lampen, vor allen für die indirekte Beleuchtung und Farbwechsel. Nach und nach werde ich in meinem Haushalt alle herkömmlichen Lampen mit LED Lampen ersetzen.
Energiesparen mit Led Treiber gibts ja doch!
Ronald, 27-04-12 23:29:
Man sollte die 40 und 25 W Glühlampe lassen und matte Glüh- und Halogenlampen wieder erlauben. Wer Quecksilberlampen verkauft, sollte sie auch zurücknehmen müssen und für ihren schonenden Transport zum Entsorgen sorgen müssen.
Wenn die Bundesregierung und die EU wirklich was für den Klimaschutz tun wollen, sollten Sie die Dienstwagenregelung auf 133 PS begrenzen und den Verkauf von Neuwagen mit hohem Verbrauch verbieten.
Led Lampen, 13-03-12 13:33:
Die Einsatzmöglichkeiten moderner Energiesparlampen und LED-Lampen, vor allen für indirekte Beleuchtung, sind enorm.
Man kann damit nicht nur Energie sparen, sondern Räume emotional und indivuduell beleuchten. Ich habe vor nach und nach alle herkömmlichen Birnen mit LED Lampen zu ersetzen.
Gert, 24-02-12 22:27:
Hallo Johannes,
teilweise sind Deine Vorschläge sinnvoll; nur widersprechen sie den Erfahrungen, die man vor knapp 30 Jahren bei der Einführung der herkömmlichen Energiesparlampen (z.B. DULUX) gemacht hatte. Mit den damals vorgeschlagenen G24 Steckfassungen ist Osram über mehrere Jahre baden gegangen. Erst über die Anwendung der eingeführten Fassungen haben diese energiesparlampen Fuss fassen können. Inzwischen sind sie vielen Anwendern suspekt und es ist unverständlich, warum EU und Bundesregierung hierzu keine Klarstellung anbieten und eindeutig der zu bevorzugenden LED-Technologie schadet. Es ist schon kurios, dass EU und Bundesregierung die herkömmlichen Energiesparlampen empfehlen, aber gleichzeitig ihren Ersatz durch LLED Röhren mit KfW-Mitteln fördern, da LED-Röhren als Ersatztechnologie sowohl massive Energieeinsparungen ermöglichen und zugleich keinen Sondermüll produzieren. Dies habe ich im Beitrag Es werde LED genauer ausgeführt. Unter seriösen Geschäftsleuten würde man dies als Irreführung der Verbraucher bezeichnen.
Deine Empfehlung zu den Halogen-Glühlampen kommtleider sehr spät; denn sie sind schon viele Jahre auf dem Markt verfügbar. Nur heute sind sie sowohl von der Lebensdauer wie auch von der tatsächlichen Energieersparnis angesichts des ständig wachsenden LED-Angebots nicht mehr diskutabel und ihre Abschaffung dürfte vorprogrammiert sein.
auch Deine Aussagen zu den Spektren sind völlig falsch. Alle herkömmlichen energiesparlampen auf der Leuchtstoffröhrenbasis besitzen Linienspektren, die mehr oder weniger von kontinuierlichen Spektralbereichen unterlegt sind. Keine LED-Lampe weist ein Linienspektrum auf, sondern ihre Spektren entsprechen sehr genau dem Tageslichtspektrum. Dass bestimmte LED-Produkte aus RGB, also rot grün und blau zusammengesetzt weiß ergeben, bedeutet nicht dass rote, grüne und blaue Spektrallinien zu sehen sind, sondern nur kontinuierliche Spektralbereiche. Heute wird weiß bei LED-Lampen aus den beiden Komplementärfarben Blau und Gelb zusammengestzt, welche auch keinerlei Linienspektren aufweisen. Bevor man solche falsche Behauptungen aufstellt, sollte man einmal mit einem einfachen Handspektroskop die Verhältnisse genauer überprüfen, wie ich dies getan habe. Ich hoffe, dass ich Deine Bedenken ein wenig entkräften konnte.
Johannes, 23-12-11 05:38:
In meinen Augen ist es die falsche Herangehensweise LED-Lampen in E27 oder E14-Fassungen zu zwingen.
LEDs bieten und fordern völlig neue Gestaltungsmöglichkeiten und dem sollte auch mit geeigneten Lampen gerecht werden.

Wenn die neu gekaufte Lampe gleich mit LEDs und der notwendigen Schaltung bestückt ist, wären diese bei größerer Stückzahl auch nicht viel teurer als Konventionelle.
Die veralteten Fassungssysteme könnte man sich Ersatzlos sparen, da LEDs, bei richtiger Ansteuerung, nahezu unendliche Lebensdauer bieten.
Allerdings bieten LED Lampen, kein kontinuierliches Spektrum, dies muss durch den zusätzlichen Einsatz von roten, orangen und grünen LEDs kompensiert werden.

Für alte Lampen mit E27 Sockel gibt es ja endlich überall Halogen-Glühbirnen. Diese bieten ohne Aufwand sofort, bei allem bisherigen Komfort 30% Energieeinsparung. Genau das richtige für alle denen LEDs zu teuer und Leuchtstoff-Energiesparlampen zu gefährlich und kalt sind.
Diese hätte es schon seit 10 Jahren überall zu kaufen geben sollen!
Ludwig, 23-12-11 05:38:
So lange Flugbenzin steuerfrei, Flughäfen und Startbahnen steuersubventioniert erweitert gebaut werden, Formel 1 und Konsorten Energieverschleudernd nach Brot uns Spiele-Mentalität um den Kreis rasen, solange kann ein EU- Glühlampenverbot nur als Lobbypolitik für Hersteller von überzogenen 45-Euro-LED-Lampen (St. Warentest!) mit gerade mal der Leuchtkraft einer 60W-Glühbirne verstanden werden. Oft werden so gleich fürs gleiche Licht zwei neue Lampen samt Fassung benötigt - ein super Geschäft für die Hersteller. Da in viele Keller-/Speicher-/Garagen-Schiffsleuchten keine Energiesparlampe passt wird sich der dann nötige Aufwand einschließlich Anfahrt des Elekrikers möglicherweise in 200 bis 300 Jahren rasch energietechnisch amortisiert haben. Wenn beim Bruch im warmen Wohnzimmer die Quecksilberwolke großszügig hinausgelüftet werden muss, relativiert sich dort die Energieeinsparung vermutlich schnell ins Gegenteil. Da wegen der ünübersehbaren Zahl von Formaten, Fassungen und Lichtfarben keine Voratshaltung mehr mögich ist, wird die Extrafahrt zum Fachhändler den Vorteil an Stromeinsparung eben an der Zapfsäule gegengerechnet. Klasse.
Nichts gegen echtes Energiesparen, aber bitte nicht so!
Ludwig
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