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Nachruf auf den Vater der weißen LED

Zum Tod von Professor Jürgen Schneider

Abschlussporträt des Mannes, der das Licht neu erfand

Die Westdeutsche Zeitung hatte Professor Schneider zu seinem 80. Geburtstag befragen lassen, wobei ebenfalls einige der oben aufgezählten Fakten angeführt wurden. Es kamen aber noch persönliche Gewichtungen zum Tragen. Schneider ging es offensichtlich nach seiner Pensionierung nicht so sehr um die Milliarden-Umsätze, die seine bahnbrechende Erfindung ausgelöst hatte, sondern er wollte den 80. Geburtstag im Kreise seiner Familie mit Ehefrau und Kindern feiern und er war auch stolz darauf, dass sein Sohn am Klimaforschungszentrum in Potsdam forscht und dort wissenschaftlich und gesellschaftlich relevante Fragestellungen in den Bereichen Globaler Wandel, Klimawirkung und Nachhaltige Entwicklung bearbeitet (http://www.wz-newsline.de/home/gesellschaft/leute/portraet-der-mann-der-das-licht-neu-erfand-1.827016). Dabei wird er sicher auf die Ressourcen-sparende LED-Technologie großen Wert legen, welche sein Vater beflügelt hat. Vielleicht wird er auch die Empfehlungen der Bundesregierung und der EU, dass sowohl die herkömmlichen Energiesparlampen wie auch die LED-Lampen gefördert werden sollten, sehr kritisch sehen. Herkömmliche Energiesparlampen sind aufgrund des enthaltenen hochgiftigen Quecksilberdampfes Sondermüll und werden es bleiben. LED wartet ante portas mit noch abschreckend hohen Investitionskosten, aber mit wesentlich höheren Energieeinsparungen. Bloß wie sagt man dies den lobbyabhängigen Regierungsberatern.

Leserkommentar

vincenzo, 09-10-14 14:13:
I used to work with Jurgen back in the eighties and nineties. The nobel prize to LEDs now posthumously vindicates him.
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