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Report - D-Link VDSL Technik

26. 11. 2003
Arno Kral
Tom's Networking Guide

Report ? D-Link V-DSL Technik

V-DSL> Backbone-System nutzt Telefonkabel

Hotels, Pensionen, Verwaltungen und Institute aufgemerkt! V-DSL-Technologie nutzt zur strukturierten Vernetzung die Zwillingsstrippen vorhandener Telefonanlagen, ohne den Sprachbetrieb zu stören - das Tempo reicht fast an Ethernet heran.
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Investitionsschutz mit V-DSL

Wenn eine strukturierte Verkabelung für eine Dateninfrastruktur - etwa das Distribution System für eine flächendeckende WLAN-Versorgung - fehlt, beziehungsweise nicht oder nicht mit vertretbarem Aufwand nachrüstbar ist, dann kommt eine vorhandene Telefonanlage gerade recht. Denn die guten alten verdrillten Zweidrahtleitungen transportieren - richtig angesprochen - weit mehr als nur Sprache. Die Technologie V-DSL (Voice over DSL) erschließt mit Anleihen aus der Datentechnik des Fernverkehrs - der Very High-Speed Digital Subscriber Line (VDSL) - die Transportkapazität der alten Sprachstrippen für die IP-Vernetzung. Ein V-DSL-Router, zwischen Telefonanlage und Telefonverkabelung geklemmt, überlässt den unteren Bereich des Frequenzspektrums (bis 140 kHz) der Telefonie und nutzt die bislang brach gelegenen Frequenzbereiche darüber für die Datenübermittlung.

Mit der V-DSL-Technologie können Sie über die bestehenden Telefonleitungen Daten versenden und empfangen. Die Infrastruktur, auf die das Netzwerk aufbaut, ist das Telefonnetz eines Gebäudes selbst. Bestehende Telefonendgeräte (Telefon, Fax, etc.) bleiben weiterhin nutzbar. Der Datentransfer im V-DSL-Netz erfolgt gemeinsam mit den analogen respektive digitalen Telefonsignalen (Anlagen-ISDN) über die vorhandenen Zweidraht-Verkabelungen - nun in einem anderen Frequenzbereich (Quelle: D-Link).

Die DSL-Technologie (Digital Subscriber Line) ist den meisten Internet-Usern wohl bekannt - sie dient üblicherweise der Überbrückung der "Last Mile" zwischen DSLAM (Digital Subscriber Line Access Multiplexer) und Hausanschluss über die vorhandenen Telefonleitungen. Die große Verbreitung der x-DSL-Technologie - Ende März 2003 hatten laut DSL-Forum weltweit bereits 41,3 Millionen Kunden einen DSL-Anschluß, Tendenz: steigend mit 90 % Zuwachs pro Jahr - ist es, die die Technologie preiswert macht. Damit gelingt xDSL, was dem guten, alten und zuverlässigen ATM (Asynchronous Transfer Mode) - die am weitesten verbreitete Technologie der Telefon-Carrier - versagt blieb: Eine Massentechnologie zu werden. Was ATM-to-the-Desk, also die medienbruchfreie WLAN- und LAN-Vernetzung mit ATM versagt geblieben ist, könnte V-DSL gelingen: Im Ortsvermittlungsbereich überbrückt VDSL die Last Mile, zeigt dem Carrier-Netz seine ATM- und dem Endverbraucher seine Ethernet-Seite, während im Datennahverkehr - also in einer LAN-artigen Vernetzung - ATM nicht genutzt wird und der Kosten wegen einfach wegoptimiert wurde. Interessant in diesem Zusammenhang: Ein Viertel aller DSL-Kunden betreiben ein LAN...

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