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SIP auf dem Vormarsch

13. 06. 2005
Klaus Jotz
Tom's Networking Guide

Kommunikation via SIP

Internet-Telefone im Aufwind

Telefonieren über das Internet wird als aktueller Hype für SOHO und Privatanwender propagiert. Das geht auch ohne PC, wenn die Infrastruktur passt. Aber ist es auch wirtschaftlich?
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Grundlagen sind vorhanden

Wer an Internet-Telefonie denkt, hat häufig das Bild einer Software vor Augen, die die Verbindung zum Gesprächspartner herstellt und das folgende Gespräch ermöglicht. Für viele Anwender ist aber beim Telefonieren der gewohnte Apparat in der Hand nicht wegzudenken. Deshalb gibt es auch so genannte Hard-Phones für die Internet-Telefonie.

Die IP-Telefonie hat sich aufgrund der leistungsfähigeren Netze vor allem in den Unternehmen etabliert. Für Privatanwender befindet sich der Markt gerade in der Entstehungsphase und verspricht für die Zukunft interessante Zuwachsraten.

Die Chancen für eine weitere Verbreitung, vor allem im SOHO-Bereich (Small Office Home Office; kleinere Unternehmensnetze und Heimanwender) stehen hier wegen der bestehenden Infrastruktur besonders gut. Grundlage für diese zu erwartende Entwicklung ist unter anderem die rasante Zunahme der DSL-Anschlüsse in den letzten Jahren, mit denen zumindest eine der notwendigen technischen Grundlagen geschaffen wurden. Denn: Der Betrieb eines Internet Protokoll-(IP)-Telefon-Anschlusses mit einem Hard-Phone im kleinen Büro oder Privathaushalt verlangt einige organisatorische und technische Voraussetzungen, wie die Anmeldung bei einem entsprechenden IP-Telefonie-Anbieter, den Anschluss und das Telefon selbst. Firmen wie Sipgate oder Nikotel bieten Hierzulande bereits wählbare Festnetznummern mit Weiterleitung zum IP-Telefon an. Und selbst VoIP-fähige (Voice over IP) Router werden mittlerweile zu erschwinglichen Preisen und mit über 100 Freiminuten der Provider angeboten.

Neue Netzwerk-Router integrieren neben einem Switch und WLAN-Anbindung auch ein VoIP-Gateway.

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