tom's networking guide
 
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Report - Unternehmen gehen in die Echtzeit

03. 01. 2005
Dieter Herzog
Tom's Networking Guide

Echtzeit-Infrastruktur

Data Center ? das Herz des Unternehmens

Die Gartner Group sieht die Data Center derzeit im Umbruch zwischen Computing-Inseln und einer Echtzeit-Infrastruktur. Die geschätzten Einsparungen liegen dabei zwischen zehn und 37 Prozent der gesamten IT-Infrastrukturkosten.
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Echtzeit-Data Center statt Computing-Inseln

In Unternehmen aller Branchen und Größen sind elektronische Geschäftsprozesse längst Standard. Dabei gilt: Wer auf Ereignisse schneller und besser informiert reagiert, hat den größten Geschäftserfolg. Die elektronischen Kernprozesse müssen schnell und zuverlässig abgewickelt werden. Nach der Bestellung eines Produktes sollte beispielsweise die Auslieferung möglichst unmittelbar folgen. Auf diese Herausforderung antwortet die IT-Entwicklung mit dem Trend hin zum Echtzeit-Unternehmen. An Stelle der Sichtweise auf Bits und Bytes rückt für immer mehr IT-Verantwortliche die Evolution hin zum integrierten und effizienten Echtzeit-Data Center in den Vordergrund. Am Beispiel fortschrittlicher Lösungen von Fujitsu Siemens Computers lässt sich zeigen, welche Strategien schon heute dafür zur Verfügung stehen. Im Zentrum stehen die Kostensenkung durch Standardisierung, Virtualisierung und Automatisierung, der Grid-Einsatz und eine verringerte Komplexität.

Durch Virtualisierung lassen sich physische Ressourcen zu einem Pool zusammenfassen und bei bedarf Anwendungen zur Verfügung stellen.

Die Virtualisierung ist ein entscheidender Schritt bei der Entwicklung zum Echtzeit-Unternehmen. Die physischen Ressourcen wie Server und Storage lassen sich dadurch in einem Pool zusammenfassen, der von allen Applikationen nach Bedarf genutzt wird. Die starre Zuordnung von Applikationen und Systemen ist somit aufgehoben.

Viele Prozesse laufen heute in Unternehmen immer noch einfach nebeneinander her, ohne wirklich voneinander zu profitieren. Medienbrüche, Doppeleingaben und menschliche Zwischenschritte führen selbst dort zu zeit- und kostenaufwändigen Prozessen, wo eigentlich alle nötigen Informationen elektronisch bereit stünden. Darunter leidet die Reaktionsgeschwindigkeit des Unternehmens und die Kunden müssen unnötig auf Waren oder Dienstleistungen warten. Zudem sind in vielen Unternehmen die Daten und Anwendungen auf zahlreiche Inseln verteilt, ja geradezu versteckt. Die Konsequenz: Die Entscheider bekommen häufig nur unzureichend oder mit großem Aufwand einen Überblick über die aktuelle Geschäftslage ? obwohl die gewünschten Kostenaufstellungen, Produktions- oder Entwicklungsdaten eigentlich im Unternehmen bereits IT-gerecht vorliegen.

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