tom's networking guide
 
Anzeige

iSCSI im Praxistext

23. 02. 2005
Patrick Schmid, Achim Roos
Tom's Networking Guide

iSCSI im Praxistest

Daten speichern über Netzwerke

Dank iSCSI lässt sich zusätzlicher Speicherplatz über eine vorhandene Netzwerkinfrastruktur in bestehende Systeme integrieren, als ob dieser lokal zur Verfügung stünde. Wir haben Hard- und Softwarelösungen auf Performance und Praxistauglichkeit geprüft.
.

Netzwerkspeicherlösungen per iSCSI im Test

Wer sich im Unternehmensumfeld schon einmal mit Server- und Netzwerkadministration beschäftigt hat, kennt sicher folgende Aufgabenstellung: Es geht oft darum, vorhandene Infrastrukturen mit zusätzlichem Speicherplatz aufzuwerten ? und das möglichst reibungslos. Das Ergebnis erfüllt zwar meist seinen Zweck, ist aber recht teuer und nur selten flexibel.

19"-Systeme bieten oft nicht den Platz, um zusätzliche Festplatten zu installieren. Es können also höchstens zusätzliche Speicher-Module im 19"-Rack per SCSI-Schnittstelle oder Fibrechannel an passende Server angebunden werden. Jedoch ist es nicht immer ratsam, wichtige Fileserverfunktionen und andere Funktionalitäten zu mischen.

Sind große Towergehäuse im Einsatz, so können zusätzliche Festplatten und gegebenenfalls ein Controller nachgerüstet werden. Doch wieder werden Server und der Speicherplatz dadurch eng verbunden. Vom Arbeitsaufwand für die Installation sprechen wir noch nicht einmal.

Eine möglichst flexible Speicherlösung für Unternehmen müsste sich leicht und zudem an verschiedenen Orten sowie verschiedenen Systemen in Betrieb nehmen lassen und skalierbar sein. Die Performance sollte dabei allerdings nicht nennenswert leiden. Die Antwort auf all diese Anforderungen lautet iSCSI (Internet SCSI). Dabei wird das SCSI-Protokoll in TCP/IP-Pakete eingebettet, um vorhandene Netzwerkinfrastruktur zu verwenden ? man spricht von Konsolidierung der Speichersubsysteme.

Rubriken
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Mehr zum Thema
Echtzeit-Infrastruktur
Die Gartner Group sieht die Data Center derzeit im Umbruch zwischen Computing-Inseln und einer Echtzeit-Infrastruktur. Die geschätzten Einsparungen liegen dabei zwischen zehn und 37 Prozent der gesamten IT-Infrastrukturkosten. [mehr]
Security-Trends 2005
IT-Security besteht aus verschiedensten Themenbereichen wie Identity und Access Management, eBusiness Security oder Intrusion Detection. Integralis-Spezialisten wagen die Prognose welcher Bereich 2005 besonders wichtig und welcher bereits vergessen ist. [mehr]
NAS im Dreierpack
Netzwerkspeichergeräte (NAS) besetzen eine starke Nachfragenische. Allnet 6200, Linksys EFG250 und Ovislink MU 5000 FS/E haben wir einem Praxistest unterzogen. Eines sei vorweggenommen: Daten speichern können sie alle. [mehr]
XIMETA NetDisk Office
Die NetDisk Office von XIMETA bietet sich als zentrale Speicherlösung in einer Mehrplatz-Umgebung an. Mit ihrem integrierten Switch könnte sie sogar die Alternative für einen Datei-Server sein. [mehr]
IEEE1394b unter Windows XP
IEEE1394b, der schnelle und nun netzwerkfähige Nachfolgestandard des als "Firewire" oder "i-Link" bekannten Desktop-Busses IEEE1394a verspricht auf Kupferkabeln 800 MBit/s, wird jedoch vom Microsoft- Betriebssystem Windows XP nur sehr unzulänglich unterst [mehr]
Netzwerksicherheit
Montag in der Frühe ereilte IT-Administrator Hubert Wolf die schlechteste aller Nachrichten: Sein Netz war gehackt. Eile war geboten. Hier können Sie nicht nur lesen, wie er sich aus dieser misslichen Lage befreit, sondern sogar mitraten. [mehr]
Innominate mGuard und Watchguard Firebox X Edge
Im zweiten Teil vergleichen wir Security-Appliances für Arbeitsgruppen und kleinere Unternehmen. Im Testlabor konnten sie zeigen, wie gut Internet-Zugänge schützen VPN-Verbindungen aufbauen können. [mehr]
Innominate mGuard
Knallrot, mausgroß wie eine Computermaus und keine Form zu pressen ? das kann kein richtiges Sicherheits-Appliance sein! Wir haben uns das Gerät angeschaut und bemerkenswertes festgestellt. [mehr]
WLAN-Sicherheit in der Praxis
Eine Wardriving-Fahrt durch Berlin zeigt: Mehr als die Hälfte aller drahtlosen Netzwerke sind ungeschützt. Selbst am Bundeskanzleramt laden zwei offene Access Points zum Huckepack-Surfen ein. [mehr]
Anti-Spyware
Neben Viren und Spam quälen Ad- und Spy-Ware die Internet-Benutzer. Diese Werbe- und Ausspähprogramme befallen PCs oft im Huckepack mit beliebter Shareware. Wir haben die Wirksamkeit von vier Anti-Spyware-Tools untersucht. [mehr]
Personal Firewalls unter Windows XP
Schutz vor Viren und Würmern ist heutzutage wichtiger denn je. Das Service Pack 2 für Windows XP verbessert dafür die Systemsicherheit. Doch kann sich die neue Microsoft-Firewall gegen Produkte von der Konkurrenz durchsetzen? [mehr]
Client-basierte Spam-Filter
Unerwünschte Emails mit dubiosen Versprechungen stören im Arbeitsalltag. Besonders für kleinere Büros eignen sich dafür Client-basierte Spam-Filter. Wir haben vier dieser Lösungen unter die Lupe genommen. [mehr]
Anzeige