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Fussballbundesliga ab 2006 per IP-TV

01. 05. 2006
Arno Kral
Tom's Networking Guide

Telekom steigt in IP-TV ein

Fussball-Bundesliga ab 2006 in HDTV per Internet

In einem noch geheimen Projekt will die Deutsche Telekom AG die Fußballbundesliga ab 2006 per Internet in HD-TV-Qualität per VDSL übertragen ? alle Spiele im Komplettpaket für 29 ?. Den dazu erforderlichen Media Receiver T-Home X 300T liefert Linksys als Derivat der KiSS MediaMate, die IPTV-Software stammt von Microsoft.
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In einem noch geheimen Projekt will die Deutsche Telekom AG die Fußballweltmeisterschaft 2006 per Internet in HD-TV-Qualität per VDSL übertragen ? alle Spiele im Komplettpaket für 29 ?. Den dazu erforderlichen Media Receiver T-Home X 300T liefert Linksys als Derivat der KiSS MediaMate, die IPTV-Software stammt von Microsoft.

O'gstream is' ? beinahe!

Sämtliche Spiele der Fussball-Bundesliga will informierten Kreisen zur Folge T-Online, die Internet-Teochter der Deutsche Telekom AG, ab 2006 in High-Definition-Qualität "im Komplettpaket zum Preis von 29 Euro" in die Haushalte übertragen. Der Content soll per VDSL über die Telefonleitungen gestreamt werden, zur Wiedergabe dient der Media Receiver T-Home X 300T, ein Derivat des unter dem Namen MediaMate vermarkteten Netzwerk-Players DP-600 von KiSS/ Linksys. Ihr kommt die Aufgabe zu, den IPTV-Content zu entschlüsseln und entsprechend des Ausgabemediums ? HD- oder klassischer PAL-Fernseher ? zu dekodieren. Das Angebot soll gleichermaßen in Deutschland, England, Belgien und Frankreich verfügbar sein ? selbst die Schweiz blieben wegen der eine Partnerschaft zwischen Swisscom und T-Online nicht außen vor.

Schon länger liegt in der Luft, dass die Deutsche Telekom ihr Internet-Zugangsnetz auf Basis von ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line) durch eine Hochgeschwindigkeitsvariante ablösen will, um endlich selbst Triple-Play-Dienste anbieten zu können.

Unter Triple-Play versteht man den Dreiklang der Dienste

  • Internetzugang (TCP/IP),
  • Intenrnet-Telefonie (VoIP) und
  • Internet-Fernsehen (IPTV, VoD).

Ziel ist es, den Haushalten alle drei Dienste über eine einzige Leitung zuzuliefern. Dafür reicht aber die Bandbreite der herkömmlichen ADSL-Technologie nicht mehr aus, auch wenn dort inzwischen die Messlatte für die ADSL-Bandbreite bei 16 MBit/s liegt.

Triple-Play soll dem Endverbraucher genügend Bandbreite für

  • 3 HDTV-Streams,
  • 2 VoIP-Telefonate und
  • 2 High-Speed-Internet-Zugänge,
  • zusammen mehr als 40 MBit/s, bieten können. Möglich wird das durch die VDSL-Technologie (Very high bit rate Digital Subscriber Line), mit der die DTAG diese hohen Datenraten auf sogar auf ihren guten, alten Zweidraht-Telefonleitungen als Übertragungsmedium realisieren kann.

    Und nimmt man den neuen Hype ? Streaming von Fernseh-Inhalten aufs Handy-Display über DVB-H (Digital Video Broadcasting ? Handheld) ? hinzu, nennt sich die Chause gar Quad-Play.

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