tom's networking guide
 
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Report D-Link HorstBox Consumer

03. 08. 2007
Arno Kral
Tom's Networking Guide

D-Link Horstbox

Boxkampf um Internet und Telefon

Jahrlang hatte AVM den Markt Integrierter Access Devices dominiert. Nun steigt Horst für D-Link in den Ring um Fritz Paroli zu bieten.
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ISDN trifft Internet

Wer mit einem PC ins Internet will, braucht üblicherweise ein DSL-, Kabel- oder Satelliten-Modem. Wer über eine Verbindung mit mehr als einem Computer surfen will, braucht zusätzlich einen Router und wahlweise einen Ethernet-Switch oder ? für die drahtlose Vernetzung ? einen WLAN-Access-Point. Derlei Hardware benötigen gleichfalls Digital-Lifestyle-Geräte wie Netzwerk-Player oder IPTV-Fernseher sowie so genannte Softphones, mit denen sich ? so die Breitbandverbindung per Flatrate bezahlt wird ? kostenlos per Voice over IP (VoIP) telefonieren lässt. So weit der Teil, der sich über da sInternet-Protokolll (IP) und dessen Weiterungen wie SIP (Session Inititation Protocol) oder Proprietäres wie Skype oder Google Talk.

Wer aber die herkömmlichen Telefonie nicht verzichten will ? sei es wegen der Sicherheit und Sprachqualität, sei es schlicht deshalb, weil DSL-Anschlüsse immer noch selten ohne Telefonanschluß (entbündelt) zu haben sind, braucht zusätzlich Telefon-Hardware, sei es für digitale Telefone (ISDN) oder die alte, analoge, die im Fachjargon Plain Old Telephone Services (POTS) genannt wird und über so genannte a/b-Wandler an ISDN-Anlagen angeschlossen wird.

Kuscht sich an den Schreibtisch wie ein iMac ? die HorstBox von D-Link in schickem weiß mit Lichtorgel in Magenta und Bleu.

Der zahlende Kunde aber will sich nicht darum scheren müssen, wie paketorientierte (IP) und leitungsorientierte (ISDN) Datenübertragung zusammen passen. Und er ist auch nicht mehr willens, einen ganzen Zoo von Zugangsgeräten betreiben zu müssen ? schlimmstenfalls auch noch von einem Windows-Rechner verwaltet, der dazu dann auch noch immer laufen muss. Der Verbraucher erwartet zu Recht, dass ihm sein Telefonie- und Internet-Service Provider eine Komplettlösung anbietet.

IP und ISDN unter einen Hut zu bringen ist offenbar schwerer, als es sich so mancher Fernost-Anbieter hat träumen lassen, denn gerade das Integrated Services Digital Network (ISDN) bereitet aufgrund seiner mit Komplexität erkauften Genialität so manchem Entwickler außerhalb des Hoheitsgebiets der Deutschen Telekom Probleme.

Während nämlich der IP-Teil zum Surfen und VoIPen überall auf der Welt funktioniert, kommt der ISDN-Teil offenbar nicht ohne bodenständiges Know-How aus. Und nur, wer beide Teile harmonisch miteinander zu einem Integrated Access Device (IAD) zu verbinden weiß, hat auf dem hiesigen Markt Erfolgschancen.

Bodenständigs ISDN-Know-How war und ist die Domäne der Berliner Firma AVM, die sich wie kaum eine andere Firma bestens darauf versteht ISDN und Internet miteinander zu verbinden und daher seit Jahren ausgereifte IAD-Produkte an Mann und Frau bringt ? genauer: bringen lässt. Denn die meisten Fritz-Boxen haben jene Internet-Service-Provider in den Markt geboxt, die ihren Internet- immer auch noch mit einem Telefon-Vertrag bündeln.

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