tom's networking guide
 
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12. 11. 2010
Gudrun Kosche
Tom's Networking Guide

Report vom Broadband Worldforum 2010

Die neuesten Lösungsansätze für Glasfaserprojekte

Die TK-Branche hat den Bedarf für Breitband geschaffen und krankt nun daran, dass die erforderlichen Bandbreiten für den Anwender nicht zur Verfügung stehen. Auf dem Broadband Worldforum 2010 hat ZTE mit UNI-FAN eine Lösung vorgestellt, die dieses Problem umgehen soll.
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In Europa geht der Trend zum vielfältigen Mix

Die Geister, die sie riefen, wollen Telekommunikations-Anbieter im Unterschied zu Goethes Zauberlehrling durchaus nicht mehr loswerden. Doch momentan werden sie ihnen nicht Herr. Was als kleines bescheidenes Rinnsal begann ? die Nachfrage nach neuen Telekommunikations- und Mehrwertdiensten entwickelte sich zunächst nur zögerlich ? schwoll an zu einem reißendem Strom, der bei Goethes Zauberlehrling "das ganze Haus" als "Ausgeburt der Hölle" schier "ersaufen" lässt. Doch in der TK-Branche trocknet die immer größere Nachfrage nach Videokonferenzen, HDTV, IPTV, hochauflösendem Video-on-Demand, Telemedizin oder netzbasierten Storage-Services die Netze schier aus.

Seit zehn Jahren befasst sich das Broadband Worldforum mit den Entwicklungen in der TK-Branche und den Anforderungen an moderne Internet-Infrastruktur. (Bild: Broadband Worldforum)

Oft genug ist es Self-Fulfilling Prophecy, die den Markt anheizt. Anbieter neuer Technologien wecken genau die Bedürfnisse ? zum Beispiel nach Videokonferenzen, die helfen, die Reisekosten einzudämmen und deshalb sehr beliebt sind ? die sie wiederum mit ihren Technologien direkt oder indirekt stillen können: Also im Falle der Videokonferenzen freuen sich nicht nur Hersteller von Videokonferenz-Systemen über steigende Akzeptanz, sondern auch TK-Ausrüster, die schnellere Internetverbindungen bereitstellen.

Von den zukünftigen Breitbandservices treibt vor allem Virtual Reality TV den Bedarf an Bandbreiten voran. (Grafik: ZTE)

Manchmal verbinden sich die Interessen, wie im Falle IPTV: Das Internet-Fernsehen verschlingt große Bandbreiten, und ZTE, einer der beiden größten Telekommunikations-Ausrüster Chinas, entwickelt neben Technologien, die den Ausbau der Bandbreiten vorantreiben, sondern ebenfalls IPTV-Equipment. Der Erfolg auf dem einen Gebiet scheint den anderen Erfolg nach sich zu ziehen. Und so hat das Marktforschungs-Unternehmen Frost & Sullivan mit Sitz in Frankfurt am Main ZTE kürzlich als "2010 IPTV Equipment Vendor of the Year" ausgezeichnet. ZTE war im ersten Halbjahr 2010 weltweit der drittgrößte IPTV-Anbieter im IPTV-Middleware-Markt und führender Anbieter in diesem Markt in Asien und China. Eigenen Angaben zufolge hat ZTE bislang mehr als 63 Millionen Fttx-Ports in über 30 Länder auf allen Kontinenten geliefert, zuletzt nach Litauen, Rumänien, Bulgarien, Ungarn und Italien.

Die hohe Nachfrage torpediert das Geschäft

Doch noch knirscht es im Gebälk. Die vorhandenen limitierten Bandbreiten reichen bei weitem nicht aus, um die Nachfrage der immer anspruchsvoller werdenden User nach diesen Diensten zu decken. Die Nachfrage nach den neuen Diensten treibt die Nachfrage nach schnelleren Verbindungen sprunghaft in die Höhe.

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