tom's networking guide
 
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11. 06. 2010
Mario Wolf
Tom's Networking Guide

Report von der Conlife 2010

Das vernetzte Zuhause und seine Zukunft

Heimvernetzung in all ihren Spielarten ist nicht mehr aufzuhalten. Sie kämpft nur noch immer mit unterschiedlichen Standards und Kommunikations-Problemen zwischen den betroffenen Disziplinen. All dies zu überbrücken ist das Ziel der Conlife, die dieses Jahr erstmalig in Köln stattfand.
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Vernetztes Leben auf der Conlife

Zum ersten Mal fand im Congress-Centrum Nord in Köln unter Federführung der Koelnmesse und der BITKOM die neue Kongress.Messe für Heimvernetzung und vernetztes Leben, die "Conlife" in Köln statt. Schirmheer ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Die spannenden Themen reichten von Telekommunikation und Mobilfunk über Energieversorgung und Wohnwirtschaft bis hin zu Consumer Electronics und sogar eHealth, also Themen aus dem Gesundheitswesen.

Dass diese Bereiche mehr und mehr konvergieren werden und das nicht ganz aus eigenen Stücken, steht sein Jahren außer Frage. Die Idee, die Verantwortlichen mittels der Kongressmesse Conlife an einen Tisch zu bringen, drängte sich schon deswegen auf, weil die Technik zwar immer günstiger, leistungsfähiger und somit auch effizienter wird, gleichzeitig aber verschiedenste Schnittstellen, Standards und oftmals auch proprietäre Lösungen seitens der Hersteller, den Durchbruch in Richtung perfekter Interoperabilität erschweren wenn nicht gar verhindern.

Die Koelnmesse lädt zur Conlife ins Congress-Centrum Nord. (©Koelnmesse GmbH)

Zudem betrifft es eben nicht nur den Anwender und Käufer sondern gleichermaßen die Umsetzer und Dienstleister wie Architekten, Handwerker aber auch Systemhäuser und Fachhandel. Hier verhindert Unsicherheit oftmals Umsatz und Fortschritt. Diesen Umstand haben alle Beteiligten erkannt, so der gemeinsame Tenor der beiden Veranstaltungstage. Ein geschlossener Konsens der verschiedenen Parteien war aufgrund der doch recht weit gestreuten Interessens- und Einsatzgebiete, bisher offenbar nicht ganz einfach wenn nicht gar unmöglich.

So banal es klingt, es fehlen teilweise schlichtweg die entsprechenden Kontakte wie beispielsweise zwischen Consumer-Electronics-Industrie auf der einen Seit und Gesundheitswesen und Mobilfunk auf der anderen Seite. Simples Beispiel: Wie bekomme ich meine im häuslichen Umfeld überwachten kardiologischen Daten und Werte auf meinen im Wohnzimmer stehenden Fernseher und im Bedarfsfall gleich noch zum behandelnden Arzt?

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