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Report von der Conlife 2010

Das vernetzte Zuhause und seine Zukunft

Die Herausforderung angenommen: Conlife

Dieser Herausforderung nimmt sich nun also die Conlife an und versammelt bereits beim ersten Anlauf hochrangige Experten aus Wirtschaft, Politik und Forschung. Referenten an den ersten Tagen sind z.B. Niek Jan van Damme (Mitglied des Vorstandes Deutsche Telekom AG), Alf Henryk Wulf (Vorsitzender des Vorstandes Alcatel-Lucent Deutschland AG), Diego Assidda (Director of Video and Connected Home, Vodafone), Oliver Kaltner (Country Manager Entertainment & Devices Germany, Microsoft Deutschland GmbH), Lutz Freitag (Präsident GdW Bundesverband deutscher Wohnungsunternehmen e.V.), Martin Winkler (Commercial Director Consumer Business, Sony Deutschland GmbH), Hannes Schwaderer (Geschäftsführer Deutschland und Österreich, Intel GmbH), Bertram Bittel (Vorsitzender der Produktions- und Technikkommission von ARD und ZDF), Karl Trautmann (Geschäftsführender Direktor Electronic Partner Handel SE) und Martin Vesper (Geschäftsführer, Yello Strom GmbH).

Auf den Punkt bringt das vorab schon BITKOM-Vizepräsident Achim Berg. Er schätzt, dass in etwa fünf Jahren bis zu 10 Milliarden Euro jährlich mit Heimvernetzung umgesetzt werden. Neue Geschäftsaussichten auf Hersteller- und Anbieterseite ergeben sich insbesondere für den Mittelstand. "Heimvernetzung in allen Facetten ist sicherlich ein sehr interessantes Themenfeld der Zukunft mit enormem Entwicklungspotenzial. Ihm bieten wir mit der Conlife erstmals eine attraktive Kongress- und Ausstellungsplattform", so Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Koelnmesse.

Michael Ganser (Cisco), Dr. Carla Schwarz-Schilling (Bundesnetzagentur) und Hannes Schwaderer (Intel) im Gespräch mit Tim Cole von Kuppinger Cole. (©Koelnmesse GmbH)

Worum geht es aber nun bei Heimvernetzung, Heimautomation SmartHome, Digital Home und Home Entertainment, Smart Metering oder wie auch immer man die verschiedenen Segmente nennen möchte, überhaupt genau?

Grundsätzlich sind die Einsatzmöglichkeiten und Szenarien sehr vielseitig: Angefangen beispielsweise bei der einfachen Übertragung und Speicherung von Video und Audio, automatisches Erkennen, melden und Informieren von z.B. Einbruch, Brand- und Wasserschäden, die intelligente und effiziente Steuerung von Verbrauchern wie Heizung, Licht und Strom durch smartes Energiemanagement via z.B. Smart Metering oder die Unterstützung eines altersgerechten Lebens innerhalb der Familie bzw. den eigenen vier Wänden via Ambient Assisted Living (AAL).

All diese Ansätze gibt es bereits in vielen Häusern und Einrichtungen, fristen aber bisher eher ein Schattendasein als meist proprietäre Insellösung da Geräte und Segmente meist nicht übergreifend miteinander vernetzt- also verbunden sind. Dabei muss man wissen, dass ein typisch deutscher Haushalt rein statistisch über rund 50 Elektrogeräte verfügt. Die meisten dieser Geräte sollen schon in naher Zukunft miteinander vernetzt sein und somit interagieren können. Vorteil: Neben dem möglichen Einsparpotenzial lassen sich diese Geräte aus der Ferne steuern und kontrollieren und schonen dabei gleichzeitig noch die Umwelt.

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