tom's networking guide
 
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27. 05. 2010
Christian Sauer
Tom's Networking Guide

Report Intelligente Antennen-Arrays

Netzstabilität geht vor

"Das Netz hängt schon wieder!" Diesen Spruch hören IT-Administratoren weltweit in allen Sprachen immer wieder und sind oftmals mehr mit der Wartung des Netzes beschäftigt als mit den dadurch versorgten Systemen. In Wireless-Netzen lässt sich der Hardware- und Support-Aufwand mit geeigneten Access-Points deutlich reduzieren.
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Intelligente Antennen-Arrays optimieren 802.11n-Zuverlässigkeit

Die meisten Wireless-LAN-Systeme sind auf die Verwaltung und die Sicherheit ihrer WLAN-Nutzer fokussiert. Für viele Netzwerk- und IT-Manager ist es jedoch eine weitaus größere Herausforderung, dem WLAN-Nutzer nicht nur einen zuverlässigen Zugang zum Netzwerk zu verschaffen, sondern diesen stabil aufrecht zu erhalten.

Eine kürzlich von Webtorials erhobene WLAN-Studie ergab, dass 64 Prozent der Befragten das Kriterium "Zuverlässigkeit" gegenüber allen anderen Wi-Fi-Charakteristika als das für sie wichtigste ansahen. So sind Interferenzen, Hindernisse, Unregelmäßigkeiten in der Signalübertragung sowie eine hohe Funkabdeckung nach wie vor ein großes Problem für die Zuverlässigkeit der Wi-Fis. Nur 17 Prozent der Befragten gaben an, dass sie mit der Zuverlässigkeit der Wi-Fi-Netze "äußerst zufrieden" seien.

Der Grund dafür sind eine der wichtigsten und leider gleichermaßen am häufigsten missachteten und unterschätzten Elemente eines jeden Wi-Fi-Systems: die Antennen.

Seit Jahren bestehen Access-Points (AP) aus Antennen mit kugelförmiger Richtcharakteristik (die sogenannten "Rubber Ducks"). Solche Antennen übertragen und empfangen Daten in alle Richtungen, unabhängig davon, wo der Client sich gerade aufhält.

Die Funkabdeckung kann durch vielerlei Störquellen Störungen erfahren. Die meisten Access-Points sind nicht in der Lage auf solche Störungen zu reagieren. (Bild: Ruckus Wireless)

Während diese sich für eine allgemeine Wi-Fi-Netzabdeckung gut eignen, müssen jedoch alle verbundenen User bei einer sich ändernden Wi-Fi-Umgebung mit Datenverlusten, schwachen Signalen und letztlich einer schlechten Performance rechnen. So wurde es mittlerweile für Netzwerk-Administratoren zu einer enormen Herausforderung, eine steigenden Anzahl Wi-Fi-fähiger Geräte mit zuverlässigen Wi-Fi-Netzwerk-Verbindungen, vollständigen Netzabdeckungen und unterbrechungsfreien Diensten zu versorgen.

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