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Social Media für Unternehmen

Was ist Social Media?

Was ist Social Media und in welche Schubladen lassen sich die einzelnen Angebote stecken? Unter diesem Begriff tummeln sich soziale Netzwerke, Business-Netzwerke und Microblogging-Plattformen. Im Folgenden werden alle drei Typen genauer vorgestellt.

Unter Social Media versteht man Plattformen, deren Mitgliedern vorrangig Erfahrungen und Meinungen austauschen. Anders als klassische Web-Instrumente wie Foren oder Blogs setzt Social Media auf Interaktion und hebt die Aufteilung in Sender und Empfänger auf. Den größten Teil der Social-Media-Inhalte erstellen die Nutzer selbst ("user-generated content"). Beispiele für Social-Media-Dienste sind die Videoplattform Youtube und der Bilderdienst Flickr.

Umfassend: Social Media-Plattformen bedienen die unterschiedlichsten Interessensgebiete. Dementsprechend vielfältig sind die Angebote. (Quelle: Ethority)

Social-Media-Plattformen haben klassischen Webangeboten aber noch etwas voraus. Sie bieten sie ihren Mitgliedern nicht nur die Möglichkeit, sich miteinander auszutauschen, sondern sind ein ideales Mittel, um Gleichgesinnte oder Personen mit ähnlichen Interessen zu finden. Daher gibt es für fast jedes Themengebiet inzwischen ein passendes Online-Angebot, und sei es noch so "nischig". Das hat Social-Media-Plattformen innerhalb weniger Jahre an die Spitze der am häufigsten genutzten Internet-Dienste katapultiert.

Soziale Netzwerke sind eine spezielle Form von Social Media. Dort stehen nicht Videos oder Fotos im Mittelpunkt, sondern die Mitglieder selbst. In einem sozialen Netzwerk widmen sie sich vorrangig der Kontaktpflege und dem Knüpfen neuer Beziehungen. Dazu besitzt jedes Mitglied eine eigene Profilseite und kann anderen Teilnehmern Nachrichten schicken. Bekannte Beispiele für soziale Netzwerke sind Facebook oder StudiVZ.

Business-Netzwerke sind genau genommen eine Spezialform von sozialen Netzwerken. Sie legen den Schwerpunkt jedoch auf geschäftliche Beziehungen. Die hierzulande am weitesten verbreiteten Business-Netzwerke sind LinkedIn und Xing (vormals OpenBC). Für Personalchefs werden besonders diese Netzwerke immer interessanter. Nach einer Untersuchung des BITKOM haben bereits 61 Prozent aller erwerbstätigen Internetnutzer neue berufliche Kontakte über das Web geknüpft. Das geschieht vor allem auf den Business-Portalen, weil es dort zum guten Ton gehört, wichtige Eckdaten wie Lebenslauf, Geburtsdatum und berufliche Qualifikation in das eigene Profil einzutragen. Das wiederum hilft den Personalexperten eines Unternehmens dabei, geeignete Kandidaten zu finden und schnell an deren Kontaktdaten zu kommen.

Personalsuche: Neue Mitarbeiter finden Personalchefs auf Business-Netzwerken wie Xing und Linkedin am schnellsten. (Quelle: SF eBusiness GmbH)

Microblogging-Dienste fallen neben den sozialen Netzwerken und den Business-Netzwerken ebenfalls unter Social Media. Auf diesen Plattformen tauschen Benutzer kurze Textnachrichten miteinander aus. Je nach Einstellung sind die Nachrichten öffentlich oder stehen nur einem ausgewählten Personenkreis zur Verfügung. Die Texte lassen sich über verschiedene Kanäle einspeisen, zum Beispiel per SMS, E-Mail oder Instant Messaging. Twitter ist die mit Abstand bekannteste Microblogging-Plattform.

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