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Report MTI Solutions Showcase 2012

Keine Angst vorm Cloud-Computing mit MTI

Bei MTI sind Daten sicher und preiswert aufgehoben

Mit derlei Ressentiments hat die Firma MTI zu kämpfen, wenn sie Geschäftskunden ihr über Jahrzehnte im operativen Geschäft gesammeltes Know-How nun auch als Cloud-Service anbieten will. Dabei sprechen so viele Argumente für ein Auslagern der hauseigenen IT oder zumindest von Teilen davon. In seiner Präsentation "MTI Cloud Services" trat Product Marketing Direktor Richard Flanders, was Cloud Computing anbelangt, zuerst einmal kräftig auf die Bremse. Denn es gibt einen Überfluss verschiedener Meinungen, was Cloud Computing sei. So zitierte er Larry Ellison, der als CEO der Firma Oracle vorsteht: "Wir haben Cloud Computing so umdefiniert, dass es alles umfasst, was wir schon können". Von Richard Stallmann von der Free Software Foundation nimmt er die Aussage: "Es ist Dummheit. Schlimmer noch: Es ist nur eine Marketing-Hype-Kampagne" und lässt dann Vivek Kundra, Federal CIO widersprechen: "Es ist definitiv kein Hype. Jeder Technologieführer, der denkt, es sei ein Hype, kommt aus der gleichen Ecke wie diejenigen Technologieführer, die sagten, das Internet ist ein Hype." Und so nimmt es nicht Wunder, dass einer Studie von AMC zur Folge 22 Definitionen für "Cloud" existieren.

Dabei sollte jeder Besitzer eines E-Mail-Kontos wissen, dass er sich schon seit Compuserve-Zeiten eines Cloud-Services bedient! So zeigte Richard Flanders erst einmal auf, wer und was alles mit Cloud Computing zu tun hat:

  • Application Service Provider (ASP)
  • Infrastructure as a Service (IaaS)
  • Software as a Service (SaaS)
  • Application Development as a Service
  • Grid Computing
  • Utility Computing
  • Platform as a Service (PaaS)

Oder alles davon zusammen genommen? Nein, meint Richard Flanders, und definiert, was seine Firma unter Cloud Computing versteht:

  • Virtualisierung,
  • ein Utility-basiertes Computing Model und
  • Distributed Computing.
  • Er will seine Kunden davon überzeugen, dass die Zeiten Projekt-basierter Informations-Technologie vorbei seien, denn die arbeite in einer Welt geteilter Ressourcen einfach nicht mehr. Flanders baut darauf, dass das Service-Management eine gewisse Reife erreicht habe: Diese Reife stehe für völlige Kosten-Transparenz durch die gesamte IT-Supply-Chain, für die Definition von Diensten und die Nachverfolgung von Service Level Agreements (SLA), für die Entwicklung präziser Bedarfseinschätzungen und die Entwicklung effektiver, auf Geschäftsfelder zugeschnittener Metriken.

    "Metrik", also das Messbarmachen, ist das Hauptargument schlechthin, denn aus der jahrelang praktizierten Optimierung von Rechenzentren hat MTI einen Erfahrungsschatz angesammelt, der nun MTI-Kunden bei der Einschätzung der Performance-Anforderungen, den nötigen Kapazitäten von Ressourcen, den Stückkosten und der Zukunftsplanung zugute kommen soll.

    Mit diesem Wissen fokussiert sich MTI zunächst auf vier Teilbereiche dessen, was mit Cloud-Computing machbar ist, und bietet:

  • MTI Cloud for Archiving ("Drain the Filer", also Redundanz abbauen),
  • MTI Cloud for Backup (unterstützt nahezu alle Backup-Anwendungen),
  • MTI Cloud for File Serving (Laufwerksbuchstaben) und
  • MTI Cloud for Apps (direkte, API-basierte Konnektivität)
  • Das aktuelle Cloud-Angebot von MTI umfasst Archivierung, Backup, File- und Application-Serving. (Quelle: MTI-Präsentation)

    Die Archivierungs-Lösung soll MTI-Kunden helfen, ihre teure Vor-Ort-Infrastruktur zu entlasten, Operations- und Kapital-Kosten für die Archivierung zu verringern, durch De-Duplikation Redundanzen von Datensätzen zu verringern und Archivierungs-Läufe optimal an die Betriebsgegebenheiten anzupassen.

    Die Backup-Lösung richtet sich an Kunden, die einen Backup- und Restore-Mechanismus in der Cloud einrichten wollen, weil traditionelle Band-Backups unsicher sein können und sie ist flexibel, weil sie sich - anders als vor Ort installierte Systeme, dynamisch dem Bedarf anpassen lässt, was insbesondere Kapitalkosten spart.

    MTIs File-Serving-Platform lässt sich für traditionelle Applikationen als File-Access-Lösung (mit CISF/NFS/Installable File-System-Freigaben) einrichten, bietet Kunden auf einem System verschiedenste Nutzungsszenarien und Nutzlasten und reduziert Kosten. Zur Implementierung kann MTI beispielsweise die GeoDrive-Technologie von EMC nutzen, die als reines Software-Produkt einem Anwender oder eine Applikation von einem Windows- oder Linux-Rechner aus sofortigen Zugriff auf den Cloud-Speicherort bietet und über nahezu alle Netzwerke hinweg funktioniert.

    Die MTI Cloud for Apps schließlich kann dabei helfen, Zeit, Kosten und Aufwand für die schwierige Aufgabe der Verwaltung von Inhalten zu minimieren, die Effizienz zu steigern, Behördenrichtlinien einzuführen respektive umzusetzen den Management-Overhead abzubauen und - in Hinblick auf Applikations-Entwicklungen, die Markteinführungszeit zu verringern.

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