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Marktübersicht DAB+-Radios - Stand Juli 2014

Es gibt für jeden etwas Passendes

Digitalradios

Digitalradios bieten jedoch weit mehr Funktionen als nur den herkömmlichen Radioempfang. Fast alle Geräte unterstützen mittlerweile den DAB+-Standard, der mit einer Vielzahl an Zusatzdiensten einen Mehrwert gegenüber der UKW-Technik liefert. Dazu zählen Programm-begleitende Text- und Bild-Informationen, elektronische Programmführer (EPG) und erweiterte Verkehrs-Warnmeldungen. Hinzu kommt, dass mit dem digitalen Übertragungs-Standard im Bundes-Multiplex überregionale Radio-Programme in ganz Deutschland auf derselben Frequenz empfangbar sind ? sofern die jeweiligen Rundfunkstaatsverträge der Länder die Ausstrahlung von Regionalsendern in anderen Bundesländern zulassen.

Ein weiteres Plus der digitalen Daten-Übertragung liegt bei DAB in der Reduktion von Störgeräuschen, die durch Signal-Überlagerungen, auf ein Minimum reduziert sind. Bei DAB+ sollen sie sogar ganz der Vergangenheit angehören. An Stelle des Rauschens oder Kratzens bei schlechtem Funkempfang, oder "Blubbern" wie beim Vorgänger DAB ein "Blubbern" zu hören ist, schaltet die DAB+-Technik den Empfang ganz einfach so lange stumm, bis die Signal-Qualität für klaren Empfang wieder ausreicht.

Über die Grundfunktionen des DAB+- und UKW-Empfangs hinaus bieten viele Digitalradios zusätzlich Internet-Konnektivität, sei es kabelgebunden über einen eingebauten Ethernet-Port oder kabellos über eine WLAN-Antenne. Via Internet-Verbindung können die Digitalradios auf mehr als 15.000 weltweit "ausgestrahlte" Programme und Podcast-Services zugreifen.

Zudem arbeiten alle neueren Digitalradio-Modelle als Netzwerk-Player, können also Musik über das Heimnetzwerk streamen, und somit Musikinhalte vom PC, Smartphone oder Tablet über das Heimnetzwerk empfangen und wiedergeben. Für die Datenübertragung nutzen sie die Standards DLNA (Digital Living Network Alliance) und UPnP (Universal Plug and Play). Viele Hersteller bieten zudem über DLNA die Steuerung des Digitalradios via Smartphone oder Tablet an.

Die beiden Standards DLNA und UPnP dienen dazu, die Mediadaten ins Netzwerk zu streamen. Mit DLNA lassen sich viele Digitalradios zudem über eine App steuern. (Bild: DLNA und UPnP-Logos)

Für diese Netzwerk-Funktionalität Hierfür stehen sowohl freie und -kostenlose Apps für Android- und iOS-Geräte, als auch hersteller-spezifische Apps zur Verfügung, die in der Regel ebenfalls kostenlos zum Download breit stehen. Sowohl UPnP als auch DLNA Standards basieren auf einer Reihe von Netzwerk-Protokollen, die dafür sorgen, dass sich die verschiedenen Geräte im Heimnetzwerk untereinander erkennen und miteinander kommunizieren können.

Wer sich für ein hybrides Digitalradio interessiert, steht vor einem breitgefächerten Angebot aus derzeit mehr als 300 Geräten der verschiedensten Kategorien. Neben vielen Gemeinsamkeiten unterscheiden sich die Digitalradios in der Bauweise, ihren spezifischen Funktionen und der Anzahl der unterstützten Dienste. Anfangs sollte der Anwender also für sich klären, welche Art Gerät er sich anschaffen will und auf welche Funktionen und Zusatz-Dienste er Anwender Wert legt. In der folgenden Übersicht hat die Redaktion des Tom´s Networking Guide verschiedene netzwerkfähige DAB+-Empfänger in den folgenden Kategorien zusammengefasst:

  • Internetradios mit und ohne Docking-Funktion,
  • Kompaktanlagen,
  • netzwerkfähige DAB-Tuner und
  • tragbare Radios.

Zu jeder Kategorie finden Sie im nachfolgenden Text eine Beschreibung einzelner Geräte sowie eine übersichtliche Tabelle, die die wichtigsten Leistungsmerkmale und Funktionen der Geräte beinhaltet. Bei den Internetradios mussten wir die Tabelle der Übersichtlichkeit teilen. Sie finden also zwei Tabellen: Eine für Geräte ohne Docking-Funktion und eine mit Geräten, die über eine Docking-Funktion verfügen. Manch ein Gerät finden Sie bei dieser Aufteilung mehrfach, da es die Kriterien von mehr als einer Kategorie erfüllt.

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