tom's networking guide
 
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Vergleich - 13 KVM-Lösungen

12. 09. 2003
Jürgen Bertold
Tom's Networking Guide

Vergleich ? 13 KVM-Lösungen

Zentraler Kommandostand> 7 Entry-Level-KVMs und 6 Modelle mit KVM-over-IP

Ob der Administrator im Server-Raum arbeitet oder Kilometer entfernt sitzt, spielt für die Server-Steuerung keine Rolle. Der Vergleichstest zeigt, welcher KVM sich hierfür am Besten eignet.
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Einleitung

Die Administration von Servern im LAN ist eine Vollzeitaufgabe. Dabei halten sich Administratoren selten im Server-Raum auf, da der Lärmpegel durch Lüfter und Festplatten stört. Aufgrund der oft angespannten Personalsituation in IT-Abteilungen müssen Server in entfernten Außenstellen zentral überwacht werden. Direkten Zugang zu den Servern ermöglichen KVM-Switches. Bequem vom Administrator-Arbeitsplatz lassen sich so Server remote via KVM mit einer Tastatur, Maus und einem Monitor auf einer oder mehreren zentralen Konsolen verwalten. Der Gang in den lauten Server-Raum entfällt.

Der beste Platz für KVMs

Der optimale Platz für einen KVM-Switch ist jedoch das Server-Rack. Der KVM wird über spezielle Kabelsätze mit den einzelnen Servern verbunden - VGA-PS/2-PS/2 oder serielle Kabel für schaltbare USVs. Die einzelnen KVMs sind über Kaskadierkabel miteinander verbunden. Zur Verwaltung steckt der Administrator einen PC mit der Steuerungs-Software via Twisted-Pair-Kabel direkt an den KVM-Switch oder verbindet diese per Kat5 über das LAN. Für Fernverbindungen sind in die KVMs Remote-Access-Module verbaut, die per Telefon oder Web anzusteuern sind.

Bei der zentralen Steuerung von Servern ist die Entfernung der Administrationszentrale zu den Servern wichtig: Für einen Leitungsweg bis 30 Meter vom Umschalter zur Konsole eignen sich Switches mit gängigen KVM-Kabeln. Diese übertragen Signale analog. Eine Anbindung über Kat5 überbrückt Distanzen bis zu 300 Meter. Hierbei werden die Signale proprietär in einem digitalen Datenstrom zusammengefasst. Erst die Technologie KVM-over-IP überträgt Signale in einem IP-Datenstrom über das bestehende Ethernet-Netzwerk und gewährleistet so weltweiten Zugriff (siehe auch KVM-over-IP konfigurieren).

In diesem Vergleichstest unterteilen wir die Kandidaten in zwei Gruppen: Im Entry-Level-Bereich finden sich Geräte ab 350 ? für die Steuerung von acht oder 16 Servern. Durch Kaskadieren sind die Systeme erweiterbar. Ab rund 3400 ? bieten KVM-over-IP-Switches ortsunabhängigen Zugriff. Bei der letztgenannten Gruppe ist zu beachten, dass einige den Switch und die IP-Funktion in einem Gerät vereinen wie Autoview 2000 R, Phantom MX IP und Peppercon 1601 IP. Bei Belkin, Raritan und Rose dagegen ist der KVM-Switch mit einem IP-Konverter gekoppelt.

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