tom's networking guide
 
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Test - Philips SL300i

09. 02. 2005
Taras Sajuk, Arno Kral
Tom's Networking Guide

Philips SL300i

Vernunft mit Chic

Der SL300i von Philips bringt Multimediadaten aller Art einfach und drahtlos vom PC ins Wohnzimmer. Wir haben uns angeschaut, ob das auch so einfach klappt.
.

Unterhaltungselektronik mit Computerherz

Bereits auf den ersten Blick unterscheidet sich der Philips SL300i deutlich von den meisten Netzwerk-Playern im Testfeld: Sein Design entstammt eindeutig der Unterhaltungselektronik. Mit dem dezent metallicfarbenen Gehäuse, dem massiven Metallstandfuß und den coolen blauen Lichteffekten braucht er sich vor Sony- oder B&O-Designs nicht zu verstecken. In seinem Inneren aber ein schlägt echtes Computerherz ? der Netzwerk-Player soll nicht nur Musik-Dateien und Bilder vom heimischen PC abspielen sondern, neben den herkömmlich MPEG1- und MPEG2-kodierten Filmen auch Clips zeigen, die in den aktuellsten DivX- und Xvid-Standards komprimiert sind.

Der SL300i ist Teil der Streamium-Marke von Philips und eröffnet damit ferner den Zugang zu verschiedensten Online-Diensten, zu deren Nutzung überhaupt keine laufender PC benötigt wird, beispielsweise:

  • Phillips Games,
  • Klassische Musik von Andante oder
  • Kurzfilme, Trailer und sonstige Videoclips von ifilm.

Der SL300i wurde offensichtlich von den gleichen Designern gestylt, die auch die HiFi?Geräte betreuen. Die üblicherweise außen angebrachte WLAN-Antenne hat Philips dezent im Inneren versteckt.

Der SL300i verbindet sich mit dem lokalen PC oder dem Internetzugang mit einer WLAN-G-Schnittstelle (IEEE-Standard 802.11g mit einer Brutto-Übertragungsrate von 54 MBit/s). Eine von außen sichtbare WLAN-Antenne sucht man vergebens ? sie ist dezent im Gehäuse eingebaut. Für die besonderen Fälle, in denen der PC durch mehrere Betondecken oder ?wände vom Netzwerk-Player getrennt ist, kann die Netzwerkverbindung jedoch alternativ mit einem Ethernet-Kabel hergestellt werden. Dann steigt die Bruttodatenübertragungsrate sogar auf 100 MBit/s.

Bemerkenswert: Der SL300i ist der erste Netzwerk-Player im Testfeld, der nicht zuerst nach einem lokal installierten Server-Programm sucht. Erst der Druck auf die PC-Link-Taste auf der Fernbedienung veranlasst ihn, im (W)LAN nach lokalen UPnP-Servern Ausschau zu halten. Im Internet-Modus greift er für alle Medien auf den auf den für den Nutzer personalisierten my.philips.com-Server im Internet zu.

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