tom's networking guide
 
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Test - Vodafone Mobile Connect Card UMTS

15. 05. 2004
Dr. Karcher, Arno Kral
Tom's Networking Guide

Vodafone Mobile Connect Card UMTS

Always Online mit UMTS/3G ins Internet

UMTS, auch als 3G bekannt, ist in vielen Großstädten schon verfügbar. Wir testen eine Karte für Notebooks, die UMTS und GPRS gleichermaßen beherrscht. Vodafone verspricht Übertragungsraten von 384 KBit/s - das ist 27 Mal schneller als ein 14 KBit/s-Handyzugang, aber 28 Mal langsamer als WLAN nach dem 802.11b-Standard.
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UMTS statt DSL

Am 12. Februar 2004 hatte Vodafone als erster deutscher Mobilfunk-Provider den UMTS-Datendienst regulär gestartet und bietet für Notebooks die Mobile Connect Card UMTS zu Surfen, E-Mailen und Videostreams zu betrachten an. Wir haben sie im superschlanken WLAN-Laptop Toshiba Portégé R100 in Gebäuden und im fahrenden Auto getestet. In der Phase vor dem offiziellen Start lief bereits ein Feldtest - noch ohne uns. Aber in unseren späteren Tests konnten wir uns überzeugen, dass solche mit halbem DSL-Tempo per UMTS angelieferte Video-Streams recht ordentlich auf dem Laptop ankamen.

Das Pressefoto von Vodafone zeigt laut Display-Inhalt die Tagesschau.

UMTS steht für das "Universal Mobile Telecommunications System". Dieses Funksystem wurde vom European Telecommunications Standards Institute (ETSI) spezifiziert und ist Teil des weltweiten IMT-2000-Standards der International Telecommunications Union (ITU), an die sich neben den Boden-Mobilfunk-Stationen auch Satelliten halten sollen, um irgendwann ein rund um den Globus funktionsfähiges Multimedia-Funksystem zu bilden. Der alternative Rufname dieser dritten Mobilfunk-Generation ist kurz 3G.

Technisch gesehen ist UMTS nicht ganz so neu, wie es jetzt plötzlich aus allen PR-Trompeten klingen mag. Im Gegenteil: Die Geburtswehen ziehen sich bereits über Jahre. Bislang ist nur der unspektakulärste Bruchteil des UMTS-Babys herausgekommen, die Datenfunkkarte. Der viel wichtigere Rest kommt später nach, denn weitere, längst geplante UMTS-Dienste wie Sprach- und Videotelefonie sind noch nicht ganz marktreif. Schuld daran sind die Endgeräte: Einige UMTS-Handys laufen noch heiß, die Akkus machen zu früh schlapp, das Roaming zwischen den alten GSM- und den neuen UMTS-Netzen macht noch Sorgen und die hoffnungsvolle Videotelefonie wird in den UMTS-Testmärkten ohnehin noch nicht recht angenommen.

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