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Test Iomega Ultra Max Pro

21. 07. 2008
Bernd Schöne
Tom's Networking Guide

Test Iomega UltraMax Pro

RAID-System im Design- Zeitalter

RAID wird zum Mainstream. Iomega liefert ein Produkt für den designbewussten Käufer. Der Silberling passt optisch zur Apfelware wie die Faust aufs Auge.
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UltraMax Pro: Zwei Platten ? vier Henkel ? kein Ersatz

Nachdem es um ZIP und Jaz deutlich ruhiger geworden ist, sucht Iomega nun Anschluss an den Markt der externen Speicherlösungen auf Festplattenbasis. Der Iomega UltraMax Pro zielt auf den Markt der SOHO-Nutzer, deren Daten zu wertvoll sind, um sie einer gewöhnlichen externen Festplatte anzuvertrauen, und die die hohen Kosten für eine professionelle Speicherlösung scheuen. Eine weitere Motivation könnte die Geschwindigkeit sein. Denn mit RAID0 unterstützt das Gerät Striping, was zu Geschwindigkeitsvorteilen führen soll. Schon die schiere Größe kann reizvoll sein. Wer das Gerät anschließt, dem stehen auf einen Schlag immerhin 1,5 Terabyte zur Verfügung. Vor wenigen Jahren war das schon fast Enterprise-Niveau und ist immerhin mehr, als eine einzelne Platte heute bieten kann.

Das getestete Gerät verfügt über zwei Schnittstellen: USB 2.0 und eSATA. Alternativ bietet Iomega statt USB / eSATA eine Variante mit USB / Firewire an. In keinem Fall dürfen jedoch beide Kabel gleichzeitig angeschlossen werden, denn das Gerät kann nicht zwischen den beiden Welten switchen oder gar als Netzwerklaufwerk (NAS) dienen.

Die UltraMax Pro ist ein reines DAS-Gerät (Direct Attached Storage)!

Der Kandidat von vorne. Passt zur Apfelmarke wie angegossen. Zumindest vom Design her. Hinter den länglichen Schlitzen verbergen sich Leuchtdioden. Sie zeigen den Betriebszustand an. (@Smartmedia PresSservice)

Im Lieferumfang von Iomega finden sich Kabel, das externe Netzteil sowie die Backupsoftware Retrospect Express von EMC. Die Bedienungsanleitung befindet sich auf einer CD. Zu mehr hat sich Iomega nicht durchringen mögen. Aber darauf gehen wir später ein.

Wer das Gerät voller Geschwindigkeit und voller Kapazität nutzen will, hat zunächst nicht viel zu tun: Einfach das Netzgerät einstöpseln und eine der beiden Verbindungen schalten, also entweder externes SATA (eSATA) oder USB. Das Gerät beginnt vor sich hinzusurren und nach kurzer Zeit meldet der Rechner, dass nun 1,5 TByte zur Verfügung stehen. Innen arbeiten zwei Barracuda-Platten mit je 750 GByte Kapazität. Außerdem surrt ein kleiner Lüfter vor sich hin, der aber bei höheren Außentemperaturen wie im Sommer merklich Mühe hat, der Wärmeentwicklung der beiden Platten entgegen zu wirken.

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