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Test Edimax nLite Wireless 3G Broadband Router

Test Edimax nLite Wireless 3G Broadband Router

Internet mit Rettungs-Fallschirm

Installation

Das im Lieferumfang befindliche USB-Verlängerungskabel erweist sich schnell als sehr nützlich, da der 3G-USB-Stick sonst schnell tief im Regal verschwindet, wo der Empfang deutlich eingeschränkt sein kann. Wer die 3G-Funktionalität nur selten oder nur unterwegs braucht kann seit der Firmware-Version 2.12 vom November 2009 den USB-Port gleichfalls zum Anschluss eines Druckers nutzen. Der Router fungiert dann als Print-Server und stellt diesen Drucker allen Nutzern im Netzwerk zur Verfügung. Schade, dass nur ein USB-Port eingebaut ist. Wer die 3G-Funktion braucht muss so auf dieses praktische Feature verzichten.

Mit der Firmware-Version 2.12 hat der Router gelernt, als Druckserver zu dienen. USB-Drucker lassen sich so einfach für alle Nutzer im Netzwerk freigeben. (©Smartmedia PresSservice)

Die Einrichtung des Routers über das Web-Interface ist denkbar einfach. Das Quick-Setup führt in fünf Schritten durch die Grundeinstellungen. Ausgerechnet die Time-Zone-Einstellung erweist sich dabei als etwas umständlich gelöst: Der Router kann zwar die Uhrzeit per NTP-Dienst aus dem Internet holen, braucht dazu aber die IP-Adresse des NTP-Servers, weil es nicht möglich ist, ihm einen DNS-Namen einzugeben, wodurch NTP-Server-Pools nicht verwendet werden können. Gleichfalls etwas umständlich ist die Konfiguration des Sommerzeit-Fensters, in das Start- und Enddatum manuell eingetragen werden müssen.

Bei den meisten Service-Providern braucht man nur den PIN-Code und den APN. Lediglich die Telekom fordert hier mehr Angaben. (©Smartmedia PresSservice)

Von der Firewall bis zu den WLAN-Sicherheits-Einstellungen bietet der Edimax 3G-6200N alle wichtigen und zusätzlich ein paar nützliche Sicherheits-Optionen: Zum einen unterstützt er die gängigen Verschlüsselungsmethoden WEP, WPA, WPA2 und Radius-Server. Ferner kann der Anwender den WLAN-Teil hardware-seitig abschalten oder detailliert festlegen, innerhalb welchen Zeitfenstern der WLAN-Teil überhaupt aktiv sein soll. Was bei der Konfiguration auffällt: Abgesehen vom Zeitplan können die Einstellungen nur bei hardware-seitig aktiviertem WLAN vorgenommen werden. MAC-Filterung und URL-Blocking sind ebenso selbstverständlich wie anwendungs-spezifische Quality-of-Service-Optionen für Spiele oder Kommunikations-Dienste wie Messenger.

Die Fail-Over-Funktion springt immer dann an, wenn die angegebene IP-Adresse läger als die definierte Zeit per Ping nicht erreichbar ist. (©Smartmedia PresSservice)

Die Fail-Over-Funktion lässt sich in beide Richtungen konfigurieren: xDSL als Rückfallebene für 3G und, die hierzulande wahrscheinlichere Richtung, 3G als Rückfalloption für xDSL. Wie schnell diese Option anspringen soll hängt davon ab, wie wichtig die Internet-Anbindung ist ? und welche Kosten der Anwender bei Nutzung des 3G-Netzes zu tragen bereit ist. Im Test sprang die Mobilfunk-Anbindung sehr zuverlässig an. Gut eingestellt, merkt der Nutzer den Ausfall kaum noch und lediglich Anwendungen wie IRC, die den Nutzer über seine IP-Adresse und den Provider identifizieren, registrieren den Wechsel der Verbindung.

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