tom's networking guide
 
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Vergleichstest Home-NAS

Sechs Heim-NAS-Laufwerke im Vergleich

Datenlieferanten im Heimnetz

Ausstattung Hardware

Alle sechs Testkandidaten bringen ihre Festplatten in einem kompakten Gehäuse unter und lassen sich damit selbst bei beengten Platzverhältnissen problemlos aufstellen. In punkto Abmessungen nehmen sich die Geräte nicht viel, lediglich die Buffalo LinkStation Duo und das Dawicontrol DC-8310 NDAS sind etwas kleiner als die Konkurrenz. Ersteres fasst trotz Mini-Maßen zwei 3,5-Zoll-Laufwerke. Das Dawicontrol DC-8310 NDAS bietet als einziges Produkt nur Platz für ein einziges Laufwerk. Die übrigen fünf Geräte nehmen bis zu zwei Festplatten auf und fahren sie wahlweise in den RAID-Modi 0 und 1 oder alternativ als JBOD-Verbund.

Winzling: Die Buffalo LinkStation Duo LS-WX1.0TL/R1 verteilt ihren Speicherplatz von 1 TByte auf zwei 3,5-Zoll-Festplatten. (Bild: Buffalo)

Mit Ausnahme des etwas wackeligen Dawicontrol NDAS haben alle Testkandidaten einen stabilen Stand, kommen aber in vier von sechs Fällen im wenig ansprechenden Kunststoff-Look daher. Nur das Netgear ReadyNAS Duo RND2000 und das Qnap TS-239 Pro Turbo NAS sind in ein massives Metallgehäuse verpackt, wirken dadurch nicht nur hochwertiger, sondern lassen sich zudem kaum versehentlich verrücken.

Elegant: Das ansprechend designte LG N2R1 hat der Konkurrenz gleich drei Ausstattungsmerkmale voraus: LC-Display, DVD-Brenner und Kartenleser. (Bild: LG Electronics)

Bedingt durch seine Gehäusebreite trifft das ebenfalls für das LG N2R1 zu, das sich äußerlich deutlich von der Konkurrenz abhebt. Mit seiner Designer-Optik bildet das LG einen Gegenpol zum Einerlei der unauffälligem Grau- oder Schwarz-Gehäuse und kommt mit einer schicken Frontblende im Metallic-Look. Zudem verfügt das N2R1 als einziges Produkt im Test über einen integrierten DVD-Brenner sowie einen 4-in-1-Kartenleser und ist obendrein mit einem LC-Display ausgestattet, das wichtige Statusinformationen wie die aktuelle IP-Adresse anzeigt.

Anders: Das Dawicontrol DC-8310 NDAS fasst als einziger Testkandidat nur eine 3,5-Zoll-Festplatte und setzt statt des TCP/IP- auf das LPX-Protokoll. (Bild: Dawicontrol)

Ein Gehäuselüfter gehört bei allen Geräten außer dem Dawicontrol DC-8310 NDAS zur Standard-Ausstattung. Abgesehen vom Betriebsgeräusch der Festplatte arbeitet das Dawicontrol damit als einziges Gerät lautlos.

Gerät auspacken, ans Netzwerk anschließen und loslegen ? das gelingt nur bei zwei von sechs Laufwerken. Lediglich die Buffalo LinkStation Duo und das LG N2R1 sind ab Werk mit Festplatten bestückt. Das Netgear ReadyNAS Duo kommt je nach Ausstattungsvariante entweder ohne Laufwerke oder voll bestückt mit zwei Festplatten ? letztere Version verwendet Tom?s Networking Guide im Test. Die Geräte von Dawicontrol, Qnap und die Synology Disk Station DS-209+II müssen Anwender in jedem Fall selbst bestücken und konfigurieren. Im Test bereitet das aber keine Umstände, da sich die Festplatten schnell auf die vorgesehenen Halterungen und Einschübe schrauben lassen.

Variabel: Der Netgear ReadyNAS Duo kommt je nach Ausstattungsvariante als Leergehäuse oder mit bis zu 2 TByte Speicher. (Bild: Netgear)

Eine mehrstündige Wartezeit muss einkalkulieren, wer die Heim-NAS-Laufwerke von Qnap und Synology im RAID-1-Verbund betreiben will. Solange dauert es jeweils, bis die beiden Festplatten synchronisiert sind. Dafür sind die Geräte hinsichtlich der unterstützten Festplatten sehr pflegeleicht. Sowohl Qnap und Synology unterstützen laut ihren Kompatibilitätslisten viele aktuelle 3,5-Zoll-Festplatten und arbeiten ebenfalls problemlos mit den für den Test verwendeten RAID-Laufwerken von Typ Samsung HE103UJ zusammen. Die Dawicontrol-Webseite schweigt sich dagegen über die vom DC-8310 NDAS unterstützten Laufwerke aus.

Ausbaufähig: Das Qnap TS-239 Pro Turbo NAS lässt sich über seine 3,5-Zoll-Wechselrahmen schnell mit Festplatten bestücken. (Bild: QNAP)

Erfreulich: Die Schnittstellen-Bestückung der Testkandidaten lässt in den meisten Fällen keine Wünsche offen. Neben den obligatorischen Anschlüssen für Gigabit-Ethernet und USB-Geräte wie Wechseldatenträger und Drucker gehört mittlerweile eine eSATA-Schnittstelle zur Standardausstattung und fehlt lediglich beim Buffalo und dem Netgear. Wer passende externe Datenträger an die NAS-Laufwerke anbinden, kann so bequem den Flaschenhals USB-2.0-Performance umgehen.

Unauffällig: Die Synology Disk Station DS-209+II versteckt ihre Qualitäten in einem bieder aussehenden Plastikgehäuse. (Bild: Synology)

Zusammen mit dem LG bietet das Qnap-NAS die meisten Schnittstellen. Das Qnap stellt jeweils zwei USB- und eSATA-Ports sowie zwei Gigabit Ethernet-Anschlüsse bereit. Letztere lassen sich zudem per Port Trunking zu einer logischen Schnittstelle zusammenfassen und bieten so eine theoretisch verdoppelte Bandbreite. Beim LG N2R1 gibt es neben einem USB- und eSATA- Interface noch einen integrierten 4-in-1-Kartenleser sowie einen DVD-Brenner. Praktisch ist außerdem die Backup-Taste bei Netgear, QNAP und Synology: Auf Knopfdruck speichern die Netzlaufwerke den Inhalt definierter Shares auf USB-Datenträger. Schonkost serviert das Laufwerk von Buffalo, das neben der Ethernet-Schnittstelle lediglich einen USB-Port für Wechseldatenträger und passende Drucker besitzt. Den umgekehrten Weg geht Dawicontrol mit dem DC-8310 NDAS NDAS: An dessen eSATA- und USB-Schnittstelle passen keine Wechseldatenträger. Vielmehr fungiert das Gerät optional selbst als Wechselspeicher und lässt sich über beide Interfaces an den PC anschließen.

Leserkommentar

Walter , Fri, 27. Jan. 2012 - 18:17:
Die Übersicht ist auch 2012 noch nicht gut lesbar ..> im IE (so word vorhanen ist) --> Datei --> Mit microsft office word barbeiten --> wählen ... so wird es lesbarer.
Christof , Sat, 22. Jan. 2011 - 22:45:
Interessanter Test. Allerdings habe ich das Gefühl, dass die Beschreibung der Linkstation eine Mischung aus Linkstation Duo und Linkstation Mini ist. Die normale Duo, die auch auf den Bildern gezeigt wird, arbeitet mit 3,5" Platten. - ich habe mich heute im Geschäft davon überzeugen können. Zudem ist ein LAMP Server drauf - also stimmen die Test-Angaben zum Webserver und MySQL nicht. Bin ein bisschen verwirrt... aber ich denke die Linkstation Duo genügt mir.
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Sie haben Recht. Der Artikel wurde inzwischen überarbeitet und diese Verwechslung korrigiert. (-ne)
Christoph , Sat, 22. Jan. 2011 - 02:24:
Leider ist die Tabelle größtenteils bedeckt wenn man die Seite per iPhone öffnet.
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Wir arbeiten an einem neuen Layout, das diese Probleme löst. (-ne)
Alex , Thu, 20. Jan. 2011 - 16:14:
Die Buffalo LinkstationDuo hat definitiv keine 2,5"-Platten. Es ist zwar sehr kompakt, läuft aber dennoch mit 3,5"-Platten. Einfach mal reingucken ;)
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Vielen Dank für den Hinweis. Wir haben den Artikel nach Überprüfung aktualisiert. (-ne)
M B, Mon, 8. Mar. 2010 - 22:19:
1. Der TwonkyMedia-Server kann auch auf der Synology DS209+II installiert werden (wenn man das wirklich will).
2. Natürlich unterstüzt jedes Synology-NAS mit Frimware >= V.2.1 auch Downloads per HTTP und FTP.

Hier sollte mal ein bisschen besser recherchiert werden!
Jörg Jörg, Thu, 1. Jan. 1970 - 01:00:
Hi!
<br />
<br />Die Synology Disk Station DS209+II als auch die 209 kann lt. Web-Site Synology NFS als Netzwerkprotokoll.
<br />
<br />Die Qnap TS-239 Pro bietet lt. www.qnap.com/de auch ein Festplatten-Standby!
<br />
<br />Wie bitte soll man die Spalte des Netgear Gerätes in der Bewertungstabelle lesen, wenn die Rubrik \"Mehr zum Thema\" einen großen Teil verdeckt?
<br />
<br />Außerdem verdeckt die \"Google-Such-Einblendung\" ebenfalls beim seitenweisen scrollen den oberen rechten Teil des Textes.
<br />
<br />Bitte um Änderung des Layouts.
<br />Ansonsten bin ich seit Neuestem ziemlich oft hier und finde den Test auch sehr informativ.
<br />Danke
<br />Angesehen auf Firefox 3.5.5 und 1024x768
<br />
<br />

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