tom's networking guide
 
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Vergleichstest Home-NAS

04. 09. 2009
Manuel Masiero
Tom's Networking Guide

Vergleichstest NAS-Laufwerke Teil 2

Medienzentralen für Heimnetzwerke

Für den vernetzen Haushalt müssen Netzwerkspeicher mehr können als KMU-Geräte: Sie sind zentrales Medien-Archiv, Internetzugangspunkt, File-Server und Download-Server in einem ? und dennoch schon ab 200 Euro zu haben.
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Vergleichstest Heim-NAS-Laufwerke

NAS-Laufwerke spielen im privaten Umfeld eine immer größere Rolle. Sie empfehlen sich dabei durch allerlei Funktionen, die oftmals weit über das geforderte Maß hinausgehen. Neben den üblichen Aufgaben, nämlich Daten zu speichern und sie Netzwerk-Teilnehmern zentral zur Verfügung zu stellen, punktet die aktuelle Generation einerseits mit teilweise sehr umfassenden Einstellungen für RAID-Level, Netzwerk-Freigaben und Backup-Möglichkeiten. Manche NAS-Laufwerke sind gleichzeitig wahrer Unterhaltungskünstler und fungieren beispielsweise als iTunes-Lieferant, hosten Webseiten und Bildergalerien oder laden selbstständig Files per Bittorrent aus dem Internet.

Besonders im Heim-Bereich fehlt es den NAS-Laufwerken dabei oft an der hierfür erforderlichen Prozessorleistung, was die eigentlich schnelle Gigabit-Ethernet-Schnittstelle deutlich ausbremst. Müssen die Laufwerke neben Netzwerk-Freigaben weitere Aufgaben wie Dateidownloads übernehmen oder als Webserver fungieren, beansprucht das die CPU zusätzlich und bremst die Netzwerk-Performance. Die höhere Leistung eines Intel Atom N270 macht dieses Funktions-Plus zu einem Kinderspiel, zieht jedoch einen entsprechend deutlichen Preisaufschlag nach sich.

Kompakt: Das Iomega Home Media Network Drive ist das kleinste NAS-Laufwerk im Test und nur so groß wie eine externe 3,5-Zoll-Festplatte. (Bild: Iomega)

Abhängig vom Aufstellort sind zudem die Anforderungen an das Gerät andere. Steht das NAS-Laufwerk im Server-Raum ist die Lärmentwicklung und das Aussehen nebensächlich. Im Büro auf dem Schreibtisch oder im Wohnzimmerschrank spielt hingegen vor allem die Geräuschentwicklung eine wichtige Rolle. Ähnlich wichtig ist ein schickes Gehäuse, Multimedia-Features und einfache Bedienung. Ein gutes Allround-NAS erzielt im Idealfall in fast jeder Disziplin Bestnoten und überzeugt bei moderaten Anschaffungskosten sowohl durch hohe Performance als auch durch umfangreiche Ausstattung.

Tom?s Networking Guide lotet in diesem Vergleichstest aus, welche Leistung aktuelle NAS-Laufwerke aus dem Heimgebrauch abliefern. Sechs Laufwerke gehen in jedem der beiden Bereiche an den Start. Im ersten Teil haben wir uns mit den KMU-Geräten beschäftigt. Der zweite Teil des Vergleichstests nimmt nun aktuelle Heim-NAS-Laufwerke unter die Lupe: An den Start gehen:

Alle zwölf Testkandidaten durchlaufen einen Benchmark-Testparcours mit dem bewährten Open-Source-Benchmark Iozone und treten in den Kategorien Ausstattung, Installation, Betrieb und Bedienung gegeneinander an. Um die Stärken und Schwächen der einzelnen Laufwerke deutlicher herauszuarbeiten, haben wir die Testkandidaten nicht getrennt voneinander in Einzeltexten besprochen, sondern vergleichen ihre Features direkt innerhalb der fünf einzelnen Kategorien miteinander.

Schönheitspreis: Das Lacie 2Big Network 2TB macht optisch einiges her. Die blaue Leuchte an der Gehäusevorderseite dient als Backup-Taste. (Bild: Lacie)

Leserkommentar

Rainer , Wed, 22. Sep. 2010 - 04:53:
...sehr rund läuft seit 2 Jahren ein Windows Home Server OS auf Basis Fujitsu Scaleo 2205 (mit 4-mal 1TB Western-Platten). Zuvor hatte ich ein Linksys NSLU2 (Slug) und D-Link 323 sowie Zyxel NSA-220. Ich würde kein Linux-System mehr verwenden (für den Heimbereich).
ralf , Sun, 16. May. 2010 - 22:07:
Ich habe ein sehr langsames NSA 220
, Thu, 1. Jan. 1970 - 01:00:
Warum gibt es denn keine Angaben zum Stromverbrauch? Das ist doch eine sehr wichtige Angabe gerade bei Geräten die immer laufen!! Bitte noch in der Tabelle hinzufügen.
Rainer Rainer, Thu, 1. Jan. 1970 - 01:00:
Hab den SQA-5H 2000 seit einigen Monaten im Einsatz. Bin sehr zufrieden.
, Thu, 1. Jan. 1970 - 01:00:
Auch ich bin stark am Stromverbrauch interessiert. Wäre schön, wenn das noch aufgenommen werden könnte!
, Thu, 1. Jan. 1970 - 01:00:
Warum wird die Lärmentwicklung nicht und die Stromaufnahme nicht gemessen und berücksichtigt? Das ist mir doch zu hause wichtiger wie die Performance
, Thu, 1. Jan. 1970 - 01:00:
Dass ein Gerät, welches Doppelt so teuer ist, doppelt so schnell ist macht es aus meiner Sicht aus nicht zum Testsieger.
<br />Es verwundert auch, dass das RAID vom Tranquil PC per Webinterface einstellbar ist, obwohl er gar kein RAID kann.
<br />Es verwundert auch sehr, dass der Tranquil bei der \"Ausstattung Hardware\" doppelt so viel Punkte im vgl. zum Cisco-Gerät bekommt.
<br />Sind es die 4 USB Anschlüsse und 2 Festpattenanschlüsse mehr, die gleich die Punktzahl verdoppeln?
<br />Bitte überlegen Sie sich, ob ihre Bewertungsverfahren ein halbwegs realistisches Bild der Geräte geben.
lalo lalo, Thu, 1. Jan. 1970 - 01:00:
Kann mir nicht erklären wieso die D-Link DNS-323 (baugleich Conceptronic CH3SNAS - welche ich verwende) so wenig Punkte bekommt. Ein riesen Nachteil muss sein, dass keine Festplatten eingebaut sind :p
<br />was zusätzlich noch erwähnt werden sollte: mit einem Plugin kann man sogar einen Web-Server uvm. draus machen. Hilfreicher Link dazu: wolf-u.li/ch3snas/
, Thu, 1. Jan. 1970 - 01:00:
Seit 5 Monaten im Einsatz, tolle Sache, prima erweiterbar !
pecari pecari, Thu, 1. Jan. 1970 - 01:00:
Erfreulicher Vergleich, danke dafür warum der Energieverbrauch nicht berücksichtigt wir (30W auf 5 Jahre sind immerhin fast 400 €)ist mir unklar. Den hier angeführten Geräten überlegenen Thecus NAS Combo N0503 habe ich jedenfalls wieder zurückgegeben. Er verbraucht (als stromsparend angegeben) im Netz- Aus 7-9W, ohne Platten 35-45W und im Standbye etwa 30W. Das mit einem Intel 270 Notebok Prozessor von 4W.

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