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Vergleichstest KMU-NAS

Sechs KMU-NAS-Laufwerke im Vergleich

Datenzentralen im Firmennetzwerk

Ausstattung Hardware

Alle Testkandidaten bringen ihre Festplatten in einem mehr oder weniger kompakten, aber durchwegs stabilen Gehäuse unter. Anders als Rackmount-Systeme lassen sich die Geräte damit frei platzieren und kommen ohne Serverschrank aus.

Speicherwürfel: Die Buffalo Terastation III ist mit vier SATA-Laufwerken ausgestattet und fasst je nach Konfiguration zwischen zwei und acht TByte. (Bild: Buffalo)

Kaum zu übersehen ist das stattliche Gehäuse des Thecus N7700 Pro mit seinen sieben Festplatten-Einschüben. Demgegenüber geradezu winzig sind die beiden Netzwerkspeicher Seagate Black Armor NAS 420 und das Iomega Storcenter iX4-200d 2000GB, die ihre vier Festplattenanschlüsse jeweils in einem sehr kompakten Gehäuse unterbringen.

Sofort loslegen: Das Iomega Storcenter iX4-200d kommt als eines der wenigen KMU-NAS-Systeme im Test mit bereits vorinstallierten und vorkonfigurierten Festplatten. (Bild: Iomega)

Unabhängig von ihrer Größe kühlen alle Geräte ihr Interieur mit einem Aktivlüfter. Ein LC-Display auf der Gehäuse-Vorderseite gehört ebenfalls zur Standardausstattung und zeigt wichtige Systeminformationen wie die aktuelle IP-Adresse an.

Die KMU-Laufwerke fassen mindestens vier SATA-Festplatten. Beim Qnap TS-509 Pro Turbo NAS sind es fünf und das Thecus N7700PRO fasst sogar bis zu sieben. Mit sechs Varianten bietet das NAS dementsprechend die größte Auswahl an RAID-Konfigurationsmöglichkeiten: Hier gibt es die RAID-Modi 0, 1, 5, 6, 10 sowie Multiple RAIDs. Jedes Gerät schaltet seine Festplatten wahlweise im JBOD-Modus zusammen oder fährt sie bei ausreichender Bestückung als RAID 5. Zudem unterstützen alle Geräte außer dem Iomega Storcenter iX4-200d 2000GB RAID 0 und 1.

Upgrade: Ins kompakte Gehäuse des Qnap TS-509 Pro Turbo NAS passen bis zu fünf Festplatten ? einbauen muss sie der Administrator jedoch selbst. (Bild: Qnap)

Bevor Anwender den RAID-Modus einstellen, müssen sie in mindestens drei Fällen die Geräte erst mit 3,5-Zoll-Festplatten ausstatten beziehungsweise auf die Wechselrahmen schrauben. Das Qnap TS-509 Pro, Thecus N7700PRO und das Zyxel NSA-2401 liefern die Hersteller ohne Laufwerke aus.

Leisetreter: Das massige Äußere des Seagate Black Armor NAS 420 täuscht, denn im Betrieb arbeitet das KMU-Speichersystem fast geräuschlos. (Bild: Seagate)

Welche Laufwerke sich am besten eignen, nennen Qnap und Thecus im Detail. Einzig Zyxel lässt diese Frage auf seiner Webseite unbeantwortet. Allerdings sollten sich alle gängigen Festplattenmodelle wie die im Vergleichstest verwendeten RAID-Laufwerke Samsung HE103UJ problemlos verwenden lassen. Praktisches Detail: Zum Festplattentausch müssen Administratoren beim Seagate Black Armor NAS 420 nicht zum Schraubenzieher greifen. Die Laufwerke sind mit Steckern am Wechselrahmen befestigt und lassen sich daher schnell ein- und ausbauen.

Festplatten-Turm: Bis zu sieben 3,5-Zoll-Laufwerke fasst das Thecus N7700PRO und bietet die meisten RAID-Konfigurationsmöglichkeiten. (Bild: Thecus)

Ein für KMU-Geräte gewohntes Bild bietet sich bei der Schnittstellen-Ausstattung: Neben den obligatorischen USB-Anschlüssen sind alle Testkandidaten mit zwei GBit-Ethernet-Ports ausgestattet, wobei Buffalo, Qnap, Thecus und Zyxel jeweils sowohl Load-Balancing als auch Fail-Over unterstützen. Die bei Heimgeräten inzwischen häufig anzutreffenden eSATA-Schnittstellen gibt es nur bei Qnap und Thecus. Optional fungieren die Geräte von Iomega, Qnap und Thecus zudem als iSCSI-Target.

Schlanker Speicher: Das Zyxel NSA-2401 verbirgt seine vier Festplatten-Einschübe hinter einer Frontblende, kommt allerdings ohne LC-Display. (Bild: Zyxel)

Leserkommentar

Max Mustermann, Mon, 18. Jan. 2010 - 13:36:
Ein weiterer Kommentar zum SPAM-Schutz-Test
Wie schaut's aus?
Max Mustermann, Mon, 18. Jan. 2010 - 13:35:
Dies ist ein Testeintrag.

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