tom's networking guide
 
Anzeige

Vergleichstest KMU-NAS

Sechs KMU-NAS-Laufwerke im Vergleich

Datenzentralen im Firmennetzwerk

Installation

Beim Installieren und Einbinden in das lokale Netzwerk arbeiten alle Testkandidaten mit per Assistent gesteuerten Setup-Routinen tatkräftig mit. Buffalo, Qnap, Seagate, Thecus und Zyxel kommen jeweils mit einem Installations-Tool, welches das LAN nach dem Netzwerkspeicher durchforstet und diesen nach erfolgreicher Suche samt IP-Adresse anzeigt. Besonders auskunftsfreudig sind die Tools von Buffalo und Qnap, die neben der IP zusätzlich Firmware, Arbeitsgruppe, Subnetzmaske, Gateway und MAC-Adresse anzeigen. Das Buffalo-Suchtool bietet zudem eine "Ich-bin-hier"-Funktion: Wer das NAS nicht findet, kann es per Mausklick eine kurze Klangfolge abspielen und die LEDs leuchten lassen.

Praktisch: Das Zyxel-Tool NAS Discovery Utility ortet den Netzwerkspeicher im LAN und macht dessen weitere Konfiguration sehr einfach. (©Smartmedia PresSservice)

Administratoren, die in einem DHCP-Netzwerk unterwegs sind, können im Prinzip in fünf von sechs Fällen auf das Setup-Tool verzichten und die IP-Adresse stattdessen vom LC-Display ablesen. Bis auf den Zyxel NSA-2401 verfügen alle NAS-Geräte über eine solche Anzeige. Das Seagate Black Armor NAS 420 versteckt die aktuelle IP-Adresse allerdings etwas umständlich unter dem Menüpunkt "LAN 1/2". Auf ihrem LCD bilden die Geräte von Qnap, Seagate und Thecus besonders viele Informationen ab und liefern neben der IP-Adresse unter anderem die Lüfterdrehzahl, Festplatten-Temperatur und aktuelle RAID-Konfiguration. Letztere kann man beim Qnap nach dem Festplatten-Einbau sogar direkt über das LC-Display vornehmen und muss dafür nicht das Web-Interface bemühen. Je nach Anzahl der installierten Laufwerke schlägt das Gerät die dazu passenden RAID-Modi vor.

Patch-Management: Soll Firmware automatisch oder erst nach Bestätigung installiert werden? Nur das Seagate Black Armor NAS 420 bietet diese Option. (©Smartmedia PresSservice)

Einen etwas anderen Weg als die sonst übliche Trennung zwischen Setup-Tool und Web-Interface schlägt das Iomega Storcenter iX4-200d ein und macht die Installation sehr einfach. Über das ebenfalls Storcenter genannte Web-Interface sucht sich das NAS selbst im Netzwerk und lotst den Anwender anschließend per Assistent durch alle grundlegenden Netzwerk-Einstellungen. Andererseits legt das Iomega-NAS bereits automatisch zwei definierte Shares an, namentlich Public und Backups. Ein Sonderlob für einfache Installation verdient sich ebenso das Seagate-NAS. Während die anderen Testkandidaten nur manuelle Firmware-Updates erlauben, sucht das Black Armor NAS 420 optional selbst nach Aktualisierungen und kann diese sogar zeitgesteuert aufspielen.

Leserkommentar

Max Mustermann, Mon, 18. Jan. 2010 - 13:36:
Ein weiterer Kommentar zum SPAM-Schutz-Test
Wie schaut's aus?
Max Mustermann, Mon, 18. Jan. 2010 - 13:35:
Dies ist ein Testeintrag.

Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld

*





*
*
Rubriken
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Mehr zum Thema
Sechs Heim-NAS-Laufwerke im Vergleich
NAS-Geräte für den Heimbereich mit umfangreicher Ausstattung und hoher Performance müssen nicht zwangsläufig teuer sein. Echte Netzwerk-Alleskönner gibt es für rund 400 Euro, das schnellste Laufwerk im Test kostet gerade einmal 80 Euro. [mehr]
Test Buffalo Terastation III
Buffalo präsentiert mit der Terastation III einen kompakten NAS-Allrounder, der sich gleichermaßen im Homeoffice und bei KMUs wohl fühlen soll. Datensicherheit und leichte Bedienung stehen im Vordergrund und Multimedia-Funktionen gibt es obendrein. [mehr]
Sechs KMU-NAS-Laufwerke im Vergleich
KMU-Netzwerkspeicher mit umfangreicher Ausstattung und hoher Performance müssen nicht zwangsläufig teuer sein. Empfehlenswerte KMU-Geräte mit vier ab Werk integrierten Festplatten gibt es bereits für weniger als 600 Euro. [mehr]
Anzeige