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Vergleichstest KMU-NAS

Sechs KMU-NAS-Laufwerke im Vergleich

Datenzentralen im Firmennetzwerk

Bedienung

Alle Testkandidaten verpacken die Funktionen ihres Samba-Servers in ein Web-Interface, das jeweils strikt zwischen Administrator und Benutzern trennt. Dementsprechend lassen sich bei jeden NAS einzelne User sowie Gruppen einrichten, wobei nur das Zyxel auf User-Kontingente verzichtet. Beim Qnap können Administratoren NAS-Dienste wie ein Download-Tool für die User aktivieren und sie mitsamt entsprechender Schaltfläche auf die Startseite hieven. Dagegen ist diese bei Iomega, Seagate, Thecus und Zyxel statisch und bietet Anwendern zudem deutlich weniger Auswahlmöglichkeiten.

Auswahl: Das Qnap TS-509 Pro Turbo Station führt auf der Startseite seines Web-Interface zuvor vom Administrator aktivierte Dienste auf. (©Smartmedia PresSservice)

Hinsichtlich Netzwerk-Freigaben geben sich die Testkandidaten keine Blöße und speisen ihre Daten problemlos in Windows-, Mac- und Linux-Umgebungen ein. Nur das Zyxel-NAS muss beim AFS-Support passen. Dafür gehört eine FTP-Funktion ebenfalls zum festen Bestandteil jedes KMU-Netzspeichers. Zudem verdienen sich das Qnap TS-509 Pro und das Thecus N7700PRO ein Lob für ihre detaillierte Share-Verwaltung. Die gewünschten Zugriffsbeschränkungen per Benutzer/Gruppen oder NFS können Admins dort für jeden Ordner separat zuschalten. Besonders übersichtlich geht hier das das Seagate-NAS vor und zeigt in der Share-Übersicht die für jeden Ordner aktiven Protokolle wie CIFS, FTP oder NFS an.

Aufgeräumt: Das Web-Interface des Thecus N7700PRO macht die Bedienung des NAS-Boliden durch seine durchdachte Kategorisierung sehr einfach. (©Smartmedia PresSservice)

Der Menüaufbau orientiert sich bei allen getesteten NAS-Geräten an einem Standard-Schema: Das Web-Interface unterteilt sich in eine am linken Fensterrand angebrachte Leiste, welche die NAS-Funktionen enthält und in einzelne Rubriken unterteilt. Detaillierte Einstellungen zu den jeweiligen Einträgen erscheinen dann in der größeren rechten Fensterhälfte. Etwas anders machen es drei Geräte: Das Buffalo-NAS ordnet seine Menüleiste horizontal an und stellt wichtige System-Informationen wie Firmware-Version und IP-Adresse in der linken Randspalte dar. Ähnlich geht Seagate beim Black Armor NAS vor und unterteilt die Funktionen in aufklappbare horizontale Menüs. Dritter im Bunde ist das Iomega iX4-200d, das auf eine Menüleiste verzichtet und sämtliche Server-Funktionen in eine Übersichtsseite packt. Diese wirkt durch die klare Beschriftung und aussagekräftige Icons jedoch keinesfalls überladen und Anwendern finden sich schnell zurecht.

Zwiespältig: Die Share-Übersicht samt aktivierter Dienste ist beim Seagate-NAS sehr gut gelöst. Das Web-Interface ist jedoch arg monoton gehalten. (©Smartmedia PresSservice)

Die Benutzeroberfläche fast jedes NAS ist auf Anhieb intuitiv bedienbar. Nicht ganz so leicht von der Hand geht die Navigation beim Seagate-NAS, was an der mitunter nicht ganz klaren Kategorisierung der Funktionen liegt. So befindet sich beispielsweise das SMART-Tool im Menü System, hätte aber genauso gut in die Rubrik Speicher gepasst. Darin finden sich die Freigaben, die Anwender sicherlich eher unter Zugriff vermuten. Mit seiner spartanischen Schwarz-Weiß-Optik macht das Seagate-NAS seinem Namen alle Ehre und wirkt ein bisschen wie der DOS-Verwandte unter den im Windows-Look designten NAS-Weboberflächen.

Leserkommentar

Max Mustermann, Mon, 18. Jan. 2010 - 13:36:
Ein weiterer Kommentar zum SPAM-Schutz-Test
Wie schaut's aus?
Max Mustermann, Mon, 18. Jan. 2010 - 13:35:
Dies ist ein Testeintrag.

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