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Vergleichstest KMU-NAS

Sechs KMU-NAS-Laufwerke im Vergleich

Datenzentralen im Firmennetzwerk

Performance

Bei allen NAS-Geräten kommen die werksseitig integrierten Laufwerke zum Einsatz. Die nur als Leergehäuse erhältlichen Qnap TS-509 Pro Turbo NAS, Thecus N7700PRO und Zyxel NSA-2401 bestückt Tom?s Networking für den Test mit RAID-Festplatten vom Typ Samsung HE103UJ.

Tom?s Networking Guide misst den Datendurchsatz der NAS-Systeme mit dem Windows-Client des Open-Source-Benchmarks IOzone. Dieser ermittelt anhand unterschiedlich großer Datenpakete die maximale Auslastung des jeweiligen Gigabit-Ethernet-Ports. Als Steuerzentrale fungiert neben entsprechend ausgestatteten Test-Rechnern der Netgear-Switch GS108T. Stellvertretend für den Betrieb im Unternehmens-Netzwerk absolvieren die Testkandidaten alle Benchmarks jeweils im RAID-5-Verbund. Der maximal erreichbare Datendurchsatz der NAS-Laufwerke dürfte deshalb noch etwas höher liegen, etwa durch zugeschaltetes Port Trunking, aktivierte Jumbo-Frames oder einen anderen RAID-Modus.

Im Test speichert das Thecus N7700 die Daten unterschiedlicher Größe und Datensatzlänge mit knapp 40 MByte/s und ist damit deutlich schneller als die Konkurrenz. Am ehesten kann hier noch das Qnap-NAS mithalten und erreicht im Mittel 34 MByte/s. Mit jeweils 21 MByte/s lassen es Buffalo und Iomega am geruhsamsten angehen und erreichen nur die Hälfte des Thecus-Datendurchsatzes.

Mit dem Thecus-NAS kann beim Schreiben nur noch das Qnap-NAs annähernd mithalten. Es erreicht immerhin noch durchschnittlich 34 MByte/s. (©Smartmedia PresSservice)

In punkto Leseleistung schneidet das Thecus N7700PRO mit durchschnittlich 49 MByte/s ebenfalls am besten ab. Kurz dahinter folgen die Netzwerkspeicher von Seagate mit 45 MByte/s und Zyxel mit 43 MByte/s. Die anderen drei NAS-Geräte von Buffalo, Iomega und Qnap liegen gleichauf und übertragen jeweils 35 MByte/s im Gigabit-Ethernet-Netzwerk.

Überflieger: Das Thecus N7700Pro erreicht eine Leserate von rund 49 MByte/s. (©Smartmedia PresSservice)

Bei der Leistungsaufnahme zeigen sich deutliche Unterschiede. Im Betrieb genehmigt sich das Thecus-Laufwerk mit rund 62 Watt den meisten Strom, gefolgt vom Qnap mit knapp 56 Watt. Mit grünem Daumen agieren dagegen Buffalo und Iomega, die beim Zugriff auf ihre Festplatten sparsame 35 Watt anfordern. Im Leerlauf bietet sich ein ähnliches Bild, allerdings liegt hier Qnap mit 50,5 Watt vor dem Thecus-Laufwerk, das es auf etwa 46 Watt bringt. Wiederum am sparsamsten sind Buffalo und Iomega, wobei ersterer mit nur 21 Watt besonders stromsparend läuft.

Leserkommentar

Max Mustermann, Mon, 18. Jan. 2010 - 13:36:
Ein weiterer Kommentar zum SPAM-Schutz-Test
Wie schaut's aus?
Max Mustermann, Mon, 18. Jan. 2010 - 13:35:
Dies ist ein Testeintrag.

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