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Vergleichstest KMU-NAS

Sechs KMU-NAS-Laufwerke im Vergleich

Datenzentralen im Firmennetzwerk

Fazit

Alle getesteten NAS-Laufwerke empfehlen sich als zuverlässige Netzwerkspeicher für das im Unternehmensnetzwerk und liefern sich ein enges Rennen um den Testsieg. Die Konfiguration und Inbetriebnahme der Geräte läuft durchwegs schnell und reibungslos ab und hinsichtlich Bedienung und Betrieb liegen die Geräte ebenfalls fast durchwegs gleichauf. Die größten Unterschiede gibt es naturgemäß bei der Ausstattung der Samba-Server und der Netzwerkleistung.

Das beste Gesamtpaket schnürt Thecus mit dem N7700PRO und erhält deshalb die Empfehlung der Redaktion. Mit jeweils über 40 MByte/s beim Lesen und Schreiben von Daten ist das Thecus schneller unterwegs als die Konkurrenz. Hinzu kommt ein Web-Interface, das durch umfangreiche und komfortable Konfiguration überzeugt und sich über Plug-ins außerdem um weitere Funktionen ergänzen lässt. Mit seinen sieben Laufwerksschächten und sechs RAID-Modi inklusive Multiple-RAID-Option per ZFS-Filesystem können Administratoren das Thecus sehr flexibel einsetzen. Einzige Kritikpunkte: Das N7700PRO ist im Betrieb nicht gerade stromsparend und kommt ohne jegliche Festplatten-Ausstattung.

Das Thecus N7700PRO liest und schreibt am schnellsten und überzeugt zudem durch ein komfortables Web-Interface und verdient sich so den Testsieg. (©Smartmedia PresSservice)

Fast ebenso gut ausgestattet wie das Thecus N7700PRO ist das ebenfalls nur ohne Festplatten erhältliche Qnap TS-509 Pro Turbo NAS, kommt aber nicht ganz an dessen Performance heran. Dafür lässt die Ausstattung des Qnap fast keine Wünsche offen. Wer ein für den KMU-Einsatz geeignetes und gut ausgestattetes NAS sucht, das obendrein schon ab Werk mit Laufwerken ausgestattet ist, wird bei der Buffalo Terastation III TS-X2.0TL/R5 fündig. Dessen Funktionen bieten Administratoren und Nutzern viel Komfort. Ein paar Federn lassen muss die Terastation III nur hinsichtlich ihrer Netzwerk-Performance, die nicht ganz an vergleichbar ausgestattete Konkurrenten heranreicht. Für flottes Arbeiten und schnelle Backups im LAN ist die gebotene Leistung aber mehr als genug.

Solide unterwegs sind Seagate, Iomega und Zyxel, die sich allesamt als komfortable und einfach zu bedienende Netzwerkspeicher empfehlen. Die Unterschiede liegen hier nur im Detail. Wer auf Multimedia-Features verzichten kann und den Fokus auf Speicherdienste legt, bekommt mit dem Zyxel NSA-2401 ein passendes Gerät. Auf Nummer sicher gehen Administratoren mit dem Iomega Storcenter iX4-200d 2000GB, das zwar ebenso wie das Buffalo-NAS nicht an die Performance des Testsiegers heranreicht, sich dafür aber als vorkonfiguriertes RAID-5-System sofort einsetzen lässt. Das Seagate Black Armor NAS 420 ist der mit Abstand leiseste Testkandidat und stört selbst bei konzentriertem Arbeiten nicht. Mit einem Straßenpreis von rund 520 Euro verdient sich dieses dennoch ansprechend schnelle NAS den Preis-Tipp der Redaktion.

Wer's nicht ganz so schnell braucht sondern mehr Wert auf niedrigen Verbrauch und nahezu geräuschlosen Betrieb legt, ist mit dem Seagate Black Armor NAS 420 sehr gut bedient. Der niedrige Preis bringt diesem NAS zudem den Preis-Tipp der Redaktion. (©Smartmedia PresSservice)

Leserkommentar

Max Mustermann, Mon, 18. Jan. 2010 - 13:36:
Ein weiterer Kommentar zum SPAM-Schutz-Test
Wie schaut's aus?
Max Mustermann, Mon, 18. Jan. 2010 - 13:35:
Dies ist ein Testeintrag.

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