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Test Synology Diskstation DS209+

11. 02. 2009
Nina Eichinger
Tom's Networking Guide

Test Synology Diskstation DS209+

Kraftpaket für kleine Netzwerke

Datensicherheit muss keineswegs an mangelndem Budget scheitern. Die kleinen NAS-Systeme schicken sich an, den großen Brüdern in Leistung und Funktionsumfang den Rang abzulaufen.
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Test Synology Diskstation DS209+

Die "kleine" Diskstation von Synology ist ein NAS, gedacht für KMUs, die keinen großen Speicherbedarf haben, aber dennoch nicht auf zentrale Datenspeicherung und Datensicherheit verzichten wollen. Die kleine Box enthält neben den Festplatten einen FTP-Server, einen Internet-Server, eine Benutzerverwaltung für bis zu 2048 Benutzer und 256 Benutzergruppen. Sie kann mit der beiliegenden Backup-Software ausgewählte Verzeichnisse auf angeschlossenen PCs überwachen und jeweils aktuelle Sicherheits-Kopien auf dem NAS-System erstellen.

Ein Medien-Server mit UPnP sowie seit Kurzem noch ein zusätzlicher E-Mail-Server runden den Funktionsumfang der Box ab. Mit einer 800-MHz-CPU und 512 MByte Arbeitsspeicher hat Synology die Diskstation für die intensive Nutzung mit bis zu 256 gleichzeitigen Verbindungen gut ausgelegt. Sie lässt sich zudem direkt in eine bereits vorhandene Active-Directory-Struktur einbinden.

Die Synology Diskstation DS209+ ist für zwei Festplatten mit einer Kapzität von jeweils bis zu einem Terabyte geeignet. (Bild: Synology)

Die Schnittstellenauswahl ist recht komfortabel: Auf der Front sind ein USB-Port sowie eine eSATA-Schnittstelle zu finden, während sich auf der Rückseite sich zwei weitere USB-Schnittstellen und ein Gigabit-Ethernet-Port befinden. Über USB lassen sich externe Festplatten, USB-Sticks oder ein USB-Drucker anschließen. Voraussetzung für USB-Laufwerke: Sie müssen FAT32 formatiert sein. Des Weiteren unterstützt das Gerät USB-Kameras verschiedener Hersteller.

Auf der Rückseite stehen neben dem Gigabit-Netzwerkanschluss noch zwei USB-Anschlüsse zur Verfügung. (Bild: Synology)

Synology liefert die Diskstation DS209+ ohne Festplatten, aber mit komplettem Montagesatz inklusive Kabeln aus. Der Handel bietet sie entweder ohne Festplatten an oder liefert sie bereits mit Festplatten bestückt aus ? wie unser Testmuster, das mit zwei Western-Digital-Festplatten vom Typ WD1600AAJS mit einer Speicherkapazität von 160 GByte bestückt ist.

Der Einbau der Festplatten ist aber denkbar einfach: Auf der Gehäuse-Rückseite sind nur zwei Schrauben zu lösen; der Gehäusedeckel geht dann nach vorne ab und gibt den Laufwerkskäfig frei. Die beiden SATA-Anschlüsse sind eindeutig beschriftet ? je Festplatte sind dann nur noch vier Schrauben zu lösen. Der Austausch einer Festplatte ist somit eine Sache von wenigen Minuten. Die kompakte Bauweise hat aber einen Nachteil: Zum Festplatteneinbau sind alle Kabel abzuziehen.

Das Innenleben der Diskstation DS209+ ist aufgeräumt und übersichtlich gestaltet. Der eigentliche Server ist auf der Platine unter dem Laufwerkskäfig gut geschützt. (©Smartmedia PresSservice)

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