tom's networking guide
 
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Vergleichstest Webradios 2009

05. 02. 2009
Reinhard Paprotka, Arno Kral
Tom's Networking Guide

Vergleichstest Web-Radios 2009

Weltempfänger ? immens praktisch

Internet-Radios erfreuen sich wachsender Beliebtheit, insbesondere als Stand-Alone-Geräte: Sieben Audio-Netzwerk-Player haben wir gemeinsam mit MP3 flash getestet.
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Vergleichstest Web-Radios 2009

Der neue Stern am Digital-Lifestyle-Himmel heißt "Web-Radio", Netzwerk-Player, die auf die Wiedergabe von Ton spezialisiert sind. Im Verlauf des vergangenen Jahres hat die Industrie dutzende Modelle auf den Markt gebracht, zu Preisen zwischen 100 ? für Einsteigermodelle und knapp 1000 ? für Luxusgeräte.

Besonders Stand-Alone-Geräte, die ohne großen Konfigurationsaufwand tausende Internet-Radiostationen aus aller Welt empfangen, erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Denn um Musik- oder Nachrichtensendungen zu hören, braucht der Anwender nur einen Internet-Zugang via Heimnetz ? der Computer kann ausgeschaltet bleiben. Und nachdem die Web-Radios als Tischgeräte bereits mit Verstärker(n) und Lautsprecher(n) sowie fast immer mit einem WLAN-Client ausgestattet sind, genügt zu deren Betrieb eine Steckdose für die Stromversorgung.

Der Tom's Networking Guide Deutschland hat im Labor des Multimedia-Magazins MP3 flash sieben Geräte aus der preislichen Mittelklasse zwischen 149 und 299 ? einem ausführlichen Test unterzogen, wobei das neue Web-Radio-Testverfahren von MP3 flash zum Einsatz gekommen ist.

Die Geräte im Testfeld lassen sich in zwei Gruppen unterteilen. Mit nur einem Lautsprecher tönen die Monophonie-Modelle

  • das "IPdio" von DNT für 149 ?,
  • das "Webradio 200" von Olympia für 159 ? und
  • der "Cosmopolit" von Grundig, der 249 ? kostet.

Internet-Radio in Stereo bieten hingegen

  • das "DR-315" von Albrecht für 179 ?,
  • die "Squeezebox Boom" von Logitech,
  • das "WFR-20" von Sangean für 299 ? sowie
  • das "Noxon2 radio for iPod" von Terratec, ebenfalls 299 ? teuer.
  • Web-Radios können, anders als etwa Notebooks oder Computer, nicht auf beliebige Internet-Seiten zugreifen, sondern nutzen stattdessen festverlinkte Zugänge auf Server spezieller Provider, die eine aktuelle, möglichst große und gut strukturierte Anzahl von Internet-Radiostationen bereit stellen. Zu den besseren zählen Provider wie

  • vTuner,
  • Reciva,
  • Frontier Silicon und
  • Squeezenetwork.
  • Solche Dienste sind grundsätzlich keineswegs umsonst, die Hersteller liefern jedoch zu ihren Web-Radios Frei-Abonnements, deren Zugänge für den Käufer anhand der weltweit eindeutigen MAC-Adresse seines Netzwerk-Players freigeschaltet werden.

    Der Nutzen spezialisierter Musik-Dienste liegt im Komfort: Der Anwender steht es frei, seinen Internet-Radiosender nach Genre, Interpret, Region (Kontinent/Land/Stadt) etc. zu wählen.

    Die Anzeige der gewählten Station erfolgt über das eingebaute Display. Die Bedienung ist sehr einfach, zumal sich die Sender in Favoritenlisten und ? noch besser ? auf Stationstasten speichern lassen. Da im Display ferner die gesendete Datenrate erscheint, kann der Anwender eine Vorauswahl bezüglich der Klangqualität treffen und beispielsweise nur solche Sender speichern, deren Tonqualität wenigstens 128 Kilobit pro Sekunde beträgt.

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