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12. 02. 2010
Manuel Masiero
Tom's Networking Guide

Test FAST LTA Silent Cubes

Langzeitarchivierung mit Festplatten-System

Backup-Management stellt Unternehmen vor logistische und personelle Herausforderungen. Die Silent Cubes entlasten die Administratoren und bieten dennoch ein hohes Maß an Daten-Sicherheit.
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Würfelspeicher

Mit Silent Cubes stellt FAST LTA ein Speichersystem vor, das ausschließlich für die Langzeit-Archivierung von Daten entwickelt wurde. Anders als übliche Archivierungs-Lösungen setzt dieses System weder auf Band- oder optische Medien, sondern verwendet zur Datenspeicherung herkömmliche Festplatten. In Kombination mit einer optional erhältlichen Compliance-Option garantiert der Anbieter außerdem eine revisionssichere Ablage von Daten.

Im grünen Bereich: Der Silent Cube schaltet sich automatisch in den Ruhezustand, wenn keine Datenarchivierung ansteht. (Bild: FAST LTA)

In jedem Silent Cube sitzen 12 SATA-II-Laufwerke, die in den beiden verfügbaren Ausstattungsvarianten jeweils entweder 500 GByte oder 1 TByte speichern und es zusammen auf eine Brutto-Kapazität von sechs beziehungsweise 12 TByte bringen. Mit seinen nahezu gleichen Seitenmaßen von 22 und 23 Zentimetern ist der Silent Cube nicht nur vom Namen her ein Speicherwürfel. Durch ihre kompakten Abmessungen finden jeweils zwei Cubes nebeneinander in einen 19-Zoll-Rack Platz und belegen dort zwei Höheneinheiten. Alternativ lassen sich die Speichereinheiten auch stapeln, jedoch empfiehlt der Hersteller, aus Gewichtsgründen nicht mehr als zwei Cubes übereinanderzustellen.

Ihren Anspruch als sichere Datenspeicher vermitteln die Silent Cubes bereits durch ihr Äußeres: Zum einen fehlen Bedienelemente völlig. Zum anderen ist das Gehäuse bis auf die schmalen Lüftungsöffnungen komplett versiegelt und schützt das Innenleben damit vor jeglicher Manipulation. Abgesehen von einem Stromanschluss verfügt der Silent Cube nur über eine Gigabit-Ethernet-Schnittstelle sowie eine LED, um mit der Außenwelt zu kommunizieren. Dabei teilt die Leuchte den Zustand des Systems per Farbe und Blink-Frequenz mit.

Aufbau: Bis zu 128 Silent Cubes werden von einer Steuerzentrale, der Head Unit verwaltet. Diese sorgt für die Kommunikation mit dem Firmennetzwerk. (Bild: FAST LTA)

Trotz 12 Festplatten und zwei Netzteilen kommt ein Silent Cube mit dem Energiespar-Etikett daher: Statt permanent zu laufen, schalten sich die Speicherwürfel nur dann ein, wenn Daten auch wirklich archiviert werden. Den größten Teil ihrer Zeit verbringt der Silent Cube passend zu seinem Namen daher im Ruhezustand. Einmal aktiv, ist das Gerät allerdings nicht zu überhören und macht sich durch sein Lüftergeräusch deutlich bemerkbar. Für ruhige Büro-Umgebungen ist der Silent Cube daher nur bedingt geeignet.

Um einen Datenverlust bei der Archivierung so weit wie möglich auszuschließen, setzt FAST LTA auf einen umfangreichen Katalog an Sicherheitsmaßnahmen. Damit soll der Silent Cube Daten selbst dann noch zuverlässig archivieren, wenn tatsächlich einmal vier der 12 Festplatten gleichzeitig ausfallen sollten.

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