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Test Igel Universal Desktop Converter 720LX

24. 03. 2010
4.0/5
Dr. Götz Güttich
Tom's Networking Guide

Test Igel Universal Desktop Converter 720LX

Frischzellen für alte Hardware

Neue Software und neue Betriebssysteme erfordern oftmals schnellere Hardware. Die ausgemusterten alten Systeme haben aber durchaus noch eine Daseinsberechtigung als Thin-Client und können mit Lösungen wie dem Igel Universal Desktop Converter 720LX noch sehr nützlich werden.
Igel Universal Desktop Converter 720LX
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Frischzellen für alte Hardware

Gerade in Unternehmen steht oft nicht fest, was aus alter Hardware wird. Beschließt eine IT-Abteilung, eine Rechnergeneration ? beispielsweise wegen des Umstiegs auf ein neues Betriebssystem wie Windows 7 ? in den Ruhestand zu schicken, landen die alten Desktops häufig auf dem Müll oder werden zu Schleuderpreisen an die Mitarbeiter und ihre Familien verkauft. Dabei gibt es durchaus sinnvolle Einsatzgebiete, zumindest für einige dieser Rechner. Igel bietet ihnen mit dem Universal Desktop Converter 720LX eine zweite Karrierechance als Thin-Client. Die gleiche Lösung eignet sich auch dazu, ältere Thin-Clients diverser Hersteller mit einer aktuellen Desktop-Umgebung zu versorgen.

Der Universal Desktop von Igel umfasst praktisch alle Funktionen, die ein Unternehmen von einem Thin-Client erwartet. Vor allem die Zahl der server-basierten Protokolle ist sehr groß, denn die Lösung unterstützt nicht nur RDP, ICA und NX, sondern auch Citrix XenDesktop, Powerterm, SAP, SSH, Thinlinc, Vmware View, Vworkspace und vieles mehr. Darüber hinaus lassen sich alle Systeme, die mit dem Universal Desktop laufen, über eine zentrale Management-Suite administrieren, was den Verwaltungsaufwand für die IT-Mitarbeiter deutlich reduziert.

Möchte ein Unternehmen Universal-Desktop-Thin-Clients in sein Netzwerk integrieren ohne dafür neue Hardware anzuschaffen und stehen der IT-Abteilung noch ältere PC-Systeme oder Thin-Clients zur Verfügung, so ist der Universal Desktop Converter 720LX (UDC) die Lösung. Diese Software kommt auf einem USB-Stick und ermöglicht es den Administratoren, auf den alten Rechnern eine Linux-basierte Umgebung zu installieren, die einem Igel Thin-Client entspricht und die den Mitarbeitern alle Funktionen dieses Thin-Client-Systems bereitstellt. Auf diese Weise erhalten die IT-Verantwortlichen Gelegenheit, ihre alte Hardware weiter zu verwenden und so ihr Budget für Neuanschaffungen zu schonen.

Der Igel Universal Desktop Converter 720LX kommt auf einem USB-Stick und ermöglicht es dem Administrator ein Linux-basiertes System auf der Recycling-Hardware zu installieren. (Bild: Igel)

Leserkommentar

Basti , Tue, 27. Apr. 2010 - 19:00:
Eine Lizenz gibt es wohl "ab 29€".
Harry Menke, Mon, 29. Mar. 2010 - 15:29:
Was kostet denn die Lizenz? So aufwändig mit Hardware-Dongle und SIM-Karte geschützt werden wohl nicht unter 250€ pro Rechnen fällig.
Für das Geld bekommt der gut rechnende IT-Verantwortliche bereits 3GHz/1GB/80GB-Maschinen von Markenherstellern (Dell/HP/Lenovo) als Lesingrückläufer - optimal für Office-Anwendungen, auch ohne "Kundenverdünnung".
Die die sonst bei Thin-Client-Einführungen nötige massive Investition in die Server kann dann auch unterbleiben.

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