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Test Igel Universal Desktop Converter 720LX

Test Igel Universal Desktop Converter 720LX

Frischzellen für alte Hardware

Die Konfigurationsoptionen des Thin-Clients

Die Befehle zum Einrichten der Benutzeroberfläche umfassen etliche Funktionen zur Zugangskontrolle, etwa zum Zulassen von X-Hosts oder zum Deaktivieren von TCP-Verbindungen. Dazu kommen allgemeine Angaben, wie Hintergrundbild, Schriften, Auflösung, Sprache und Tastaturbelegung sowie Bildschirmschoner mit automatischer Bildschirmsperre bei Inaktivität. An gleicher Stelle richten die zuständigen Mitarbeiter die Smartcard-Authentifizierung ein, definieren Hotkeys und konfigurieren die Font-Services, beispielsweise über ein NFS-Fontverzeichnis.

Bei der Netzwerkkonfiguration unterstützt das Setup-Tool zwei kabelgebundene und eine drahtlose Netzwerkkarte. In WLANs kommen die üblichen Verschlüsselungsalgorithmen wie WEP und WPA zum Einsatz, bei kabelgebundenen Netzwerken arbeitet das System bei Bedarf mit IEEE 802.1x-Authentfizierung. Die Netzwerkinterfaces lassen sich entweder als DHCP-Clients oder mit manuell festgelegter Adresse betreiben. Zusätzlich sind auch Wählverbindungen über ADSL möglich. Bei VPN-Connections arbeitet die Software mit PPTP- und Cisco-VPNs. Darüber hinaus wurde ein NCP-VPN-Client in das System integriert. Ansonsten ist für die Arbeit mit der Netzwerkkonfiguration noch erwähnenswert, dass die Administratoren jederzeit Zugriffe auf CIFS- und NFS-Shares einrichten können. Im Test lief dieser Vorgang problemlos ab.

Der Igel Universal Desktop mit dem "Starter für Sitzungen" und einigen Session-Icons auf dem Desktop-Hintergrund. (©Smartmedia PresSservice)

Im Rahmen der Gerätekonfiguration haben die IT-Mitarbeiter zunächst einmal Zugriff auf eine Hardware-Informationsseite. An gleicher Stelle findet sich auch die Druckerkonfiguration, dabei unterstützt der Universal Desktop CUPS (mit IPP), LPD, TCP/IP und Thinprint. USB-Speicher lassen sich bei Bedarf per Hotplug an das System anbinden, während des Tests ergaben sich bei der Zusammenarbeit mit solchen Storage-Medien keinerlei Schwierigkeiten. Abgesehen davon arbeitet die Lösung auch mit PC/SC-kompatiblen Smartcard-Readern zusammen.

Die letzten beiden Punkte des Setup-Tools sind schnell erklärt. Der erste befasst sich mit der Zugriffssicherheit. Hier legen die IT-Verantwortlichen die Passwörter für das Administrator-Konto, die Benutzer und den Setup-User fest. Außerdem erlauben sie auf Wunsch Fernzugriffe und aktivieren bei Bedarf eine Kerberos-Authentifizierung. Der zweite Punkt enthält alle zur Systemkonfiguration erforderlichen Funktionen, wie Datums- und Zeiteinstellungen, das Remote-Management, Fernzugriffe via RSH und SSH, Umgebungsvariablen, Energiesparoptionen und einen Registry-Access. Darüber hinaus aktivieren die Administratoren hier bei Bedarf eine Bildschirmspiegelung via VNC und erhalten Zugriff auf die auf dem Thin-Client laufenden Dienste. Diese lassen sich an gleicher Stelle auch jederzeit anhalten. Bei den genannten Services handelt es sich um Vworkspace Linux Client Sessions, PPTP, VoIP, Java, VMware View, XenApp, NCP VPN Client, asiatische Eingabemethoden, Quest Vworkspace Multimedia-Weiterleitung, Fluendo Gstreamer Plugins, LPD, Firefox, CUPS, PDF Reader, Citrix Multimedia Redirection, ICA, X-Sessions, chinesische Fonts/Lokalisierung, Thinprint und ThinLinc.

Leserkommentar

Basti , Tue, 27. Apr. 2010 - 19:00:
Eine Lizenz gibt es wohl "ab 29€".
Harry Menke, Mon, 29. Mar. 2010 - 15:29:
Was kostet denn die Lizenz? So aufwändig mit Hardware-Dongle und SIM-Karte geschützt werden wohl nicht unter 250€ pro Rechnen fällig.
Für das Geld bekommt der gut rechnende IT-Verantwortliche bereits 3GHz/1GB/80GB-Maschinen von Markenherstellern (Dell/HP/Lenovo) als Lesingrückläufer - optimal für Office-Anwendungen, auch ohne "Kundenverdünnung".
Die die sonst bei Thin-Client-Einführungen nötige massive Investition in die Server kann dann auch unterbleiben.

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