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Test Arkeia Network Backup 9

Datensicherung für heterogene Netze

Der Test

Im Test installierten wir unseren Backup- und Medienserver auf einem Server unter Centos 5.6, der mit einem AIT-3-Ex-Laufwerk von Sony bestückt war. Auf diesem Server kam zudem das Webinterface von Arkeia Network Backup zum Einsatz. Danach fügten wir unserer Backup-Umgebung diverse Clients unter Linux, MacOS X, Solaris 10 sowie Windows XP, Windows Server 2003 R2, Windows 7 und Windows Server 2008 R2 hinzu und sicherten Daten aus diesen Umgebungen auf Band beziehungsweise auf ein Festplattenstore in unserem Server. Dabei führten wir die Sicherungen jeweils einmal mit und einmal ohne die progressive Deduplizierung durch und überprüften dann die Unterschiede bei der Dateigröße.

Installation

Vor der Installation des Backupservers, sind einige Grundvoraussetzungen zu erfüllen. Der Hersteller empfiehlt für Umgebungen, in denen die Deduplizierungs-Funktion zum Einsatz kommen soll, eine eher großzügigere starke Serverhardware, da dieses Feature relativ viel Speicher und Rechenleistung benötigt. Nach Möglichkeit sollte ein Rechner mit einem 64-Bit-Linux, sechs GByte RAM und vier Prozessorkernen Verwendung finden. Zusätzlich müssen die Administratoren vor dem Aufruf des Setups unter Linux die IPC-Parameter anpassen, genügend Shared Memory bereitstellen, die Tape-Drives oder Libraries einrichten und sicherstellen, dass der Hostname in der richtigen Form in der Datei /etc/hosts eingetragen wurde. Alle dafür erforderlichen Schritte werden genau im Getting-Started-Guide der Software unter erklärt, so dass wir uns hier nicht weiter damit befassen müssen. Zudem ist vor der Arkeia-Installation die iptables-Firewall zu stoppen und SELinux in den passiven Modus zu versetzen.

Sobald wir diese vorbereitenden Schritte durchgeführt hatten, installierten wir die Backup-Software und das Webinterface unter Centos mit Hilfe folgender Befehle:

  • rpm ?Uvh arkeia.9.0.1_master_linux.rhel5.0_x86-64.rpm
  • rpm ?Uvh arkeia.9.0.1_arkwui_linux.rhel5.0_x86-64.rpm
  • Das Web-Interface

    Sofort nach der Installation ist es möglich, über die URL http://{IP-Adresse oder Name des Backup-Servers}:20617 auf das Web-Interface der Software zuzugreifen. Dieses steht auf Englisch und Französisch zur Verfügung und umfasst neben einem Login-Prompt diverse Links zu Ressourcen, Dokumentation, Support, Knowledge Base, User Forum und ähnlichem. Der erste Login erfolgt nun über das Default Konto "root" ohne Passwort. Nachdem wir uns angemeldet hatten, landeten wir in einem übersichtlichen Konfigurationswerkzeug, das uns mit einem Willkommensbildschirm begrüßte, der das Interface mit seinem Verwaltungsmenü erklärte.

    Das Web-basierte Konfigurations-Werkzeug von Arkeia Network Backup begrüßt die Anwender mit einer umfassenden Hilfeseite. (©Smartmedia PresSservice)

    Generell gilt, dass der Anwender immer wenn er einen Hauptmenüpunkt aus der Menüstruktur selektiert, auf einer Übersichtsseite landet, die ihn darüber informiert, welchen Zweck die darunter liegenden Befehle erfüllen. Im Test empfanden wir diesen Ansatz als sehr positiv, da er einen separaten Blick in die Dokumentation wohl in den meisten Fällen überflüssig macht.

Leserkommentar

Tangie Tangie, Mon, 12. Sep. 2011 - 19:42:
Alakazaam-information found, prolebm solved, thanks!

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