tom's networking guide
 
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28. 02. 2011
4.0/5
Dr. Götz Güttich
Tom's Networking Guide

Test Entuity Eye of the Storm 2011 Enterprise

Netzwerk-Management gut dokumentiert

Je umfangreicher die Netzwerke, desto schneller verlieren Administratoren ohne geeignete Tools den Überblick. Entuity Eye oft he Storm 2011 bietet verschiedene Methoden an, mit denen die bestehende Infrastruktur zumindest teil-automatisch erfasst werden kann, Neu in der vorliegenden Version ist vor allem die Einbindung von SLAs und virtuellen Umgebungen, die manch anderem Tool noch Probleme bereitet.
Entuity Eye of the Storm 2011 Enterprise
.

Schaltzentrale für das Rechenzentrum

Eye of the Storm 2011 von Entuity stellt eine sehr leistungsfähige Lösung zum Überwachen eines Netzwerks mit all seinen Komponenten sowie zum Analysieren des Netzwerkverkehrs und des Applikations-Verhaltens dar. In der aktuellen Version hat der Hersteller ein besonderes Augenmerk auf die Integration virtueller Umgebungen und die Flow-Analyse gelegt. Dazu kommen noch eine Mapping-Funktion auf Web-Basis, mit der die Administratoren auf einen Blick erkennen, in welchem Zustand sich ihr Netzwerk gerade befindet, eine Live-Status-Übersicht, mit der sich die verantwortlichen Mitarbeiter jederzeit über den Zustand der wichtigsten Komponenten informieren lassen können und das IP-SLA-Feature, das die IT-Verantwortlichen in die Lage versetzt, das Verhalten der Datenströme mit Hilfe der Cisco-IP-Service-Level-Assurance-Technologie von einer zentralen Stelle aus zu überwachen.

Entuity Eye of the Storm 2011 Enterprise ist in Versionen für Windows, Linux und Solaris verfügbar. (Bild: Entuity)

Der Test

Für unseren Test installierten wir die Windows-Version des Tools (die Lösung läuft alternativ auf Linux und Solaris) auf einem Windows Server 2008 R2 und überwachten Router und Switches von Cisco und Lancom, WLAN-Access-Points von Netgear sowie diverse Server und Workstations unter FreeBSD, Redhat-Enterprise-Linux, Solaris und Windows XP, Windows 7, Windows Server 2003 beziehungsweise Windows Server 2008 R2.

Nach dem Einbinden der zu überwachenden Systeme erstellten wir mit Hilfe der Web-basierten Mapping-Funktion eine grafische Übersicht über das bei uns vorhandene Netzwerk und definierten über das Live-Status-Feature einen schnellen Zugriff auf die Statusinformationen unserer wichtigsten Netzwerkkomponenten. Anschließend banden wir einen ESXi-Server von VMware in unsere Netzwerkumgebung ein und installierten darauf eine virtuelle Maschine unter Windows Server 2008 R2, um die Integration virtueller Umgebungen in Entuity Eye oft he Storm 2011 zu testen. Abgesehen davon nahmen wir noch die integrierte Flow-Analyse und die IP-SLA-Implementation unter die Lupe.

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