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Test Excito B3

Kleines NAS, große Wirkung

Installation, Bedienung und Betrieb

Excito legt beim B3 großen Wert auf eine möglichst einfache Installation und in der Tat ist die Inbetriebnahme völlig problemlos. In der Standardeinstellung führt der Testkandidat seine Netzwerk-Einstellungen automatisch durch und bekommt seine IP-Adresse per DHCP zugeteilt. Daher sind die grundlegenden Schritte schnell erledigt: auspacken, ans Stromnetz anschließen, mit einem Switch oder DSL-Modem verbinden und das NAS-Interface anschließend im bevorzugten Browser durch Eingabe von b3 aufrufen.

Schneller Start: Nur vier Installations-Schritte sind erforderlich, um den Excito B3 zu konfigurieren. (©Smartmedia PresSservice)

Beim erstmaliger Inbetriebnahme erscheint ein Setup-Assistent, über den man das Gerät bequem in vier Schritten einrichtet: Sprache wählen, Zeitzone inklusive Datum und Uhrzeit auswählen, bei Bedarf einen neuen Benutzer anlegen und abschließend das Netzwerk einrichten. Letzteres beschränkt sich auf den "Easyfind"-Suchdienst, mit dem man dem Excito einen Namen geben darf und ihn anschließend unter http://Name.myownb3.com über das Internet erreichen kann. Über den Dateimanager lassen sich dann neben den bereits angelegten Verzeichnissen extern, music, pictures und video eigene Ordner erstellen und alle gängigen Datei-Operationen durchführen. Wer sich über "Easyfind" von unterwegs am NAS anmeldet, kann Files hoch- und herunterladen, verschieben, kopieren und löschen. Alternativ klappt der Zugriff bei abgeschlossener Installation ebenfalls über den Windows Explorer, Mac Finder oder einen Linux-Dateibrowser.

Auf einen Blick: Im Web-Interface des Excito B3 sind alle verfügbaren Dienste samt ihrem aktuellen Status übersichtlich aufgelistet. (©Smartmedia PresSservice)

Mit seinen großen Schriftarten, dem schnörkellosen Design, den unmissverständlichen Funktions-Kategorien Status, Dateimanager, Benutzer, Dienste, E-Mail, Netzwerk, Datenträger, Drucken und Einstellungen sowie einer integrierten Hilfe-Funktion ist das NAS-Menü sehr übersichtlich. Die einfache Navigation setzt sich in den Unterverzeichnissen fort. Beispielsweise sind die einzelnen Dienste fein säuberlich auf einer Browser-Seite aufgelistet und lassen sich dadurch ebenso schnell überblicken sowie ein- oder ausschalten. Ebenfalls praktisch: Sein Debian-OS hält der B3 auf Knopfdruck auf dem neuesten Stand und lädt Hotfixes und systemspezifische Updates automatisch herunter.

NAS-Backup: Der Inhalt der B3-Festplatte lässt sich manuell oder kalendergesteuert auf USB-Wechseldatenträger, eSATA-Zusatzspeicher oder SSH- und FTP-Server sichern. (©Smartmedia PresSservice)

Weil Excito den B3 als zentralen Medien- und Kommunikations-Server für den Heimbereich positioniert, sind manche NAS-Funktionen weniger relevant. Dazu gehört zum einen die Benutzerverwaltung, die zwar einwandfrei funktioniert, aber nicht über Grundlegendes hinausgeht. Zum anderen betrifft das die Backup-Funktionen des B3: Wer Dateien und Ordner automatisch auf das NAS sichern will, muss sich mit OS-Bordmitteln wie der Windows-Sicherung behelfen, denn ein dazu passendes Tool stellt Excito nicht zur Verfügung. Dafür lässt sich der Inhalt des Testkandidaten manuell oder kalendergesteuert auf USB-Wechseldatenträger, SSH-Server, FTP-Server oder per eSATA angebundene Excito-Zusatzspeicher sichern.

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