tom's networking guide
 
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11. 11. 2011
4.5/5
Dr. Götz Güttich
Tom's Networking Guide

Test Frontrange DSM 7

Netzwerkmanagement für professionelle Umgebungen

Frontrange bietet mit dem "Desktop- und Server-Management 7" eine umfassende Management-Suite für Unternehmens-Netzwerke. Das Tool beherrscht nicht nur Inventarisierung und Software-Verteilung (inklusive OS-Deployment) und verfügt über eine sehr leistungsfähige Skriptsprache, sondern übernimmt außerdem das Patch-Management, die Verwaltung von Citrix-Terminalservern und die Arbeit mit virtuellen Umgebungen. Das Labor des IAIT hat sich angesehen, was das Produkt in der Praxis leistet.
Frontrange DSM 7
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Alleskönner mit einfacher Bedienung

Das "Desktop und Servermanagement 7" (DSM 7) von Frontrange ist die Nachfolge-Lösung von Enteo 6.2 und arbeitet mit einer modularen Architektur. Serverseitig erfordert das Werkzeug einen Datei-Server als zentrales Depot, einen Datenbank-Server, der die Management-Datenbank zur Verfügung stellt und schließlich den zentralen Management-Point mit dem Business-Logic-Server. Soll DSM 7 außerdem noch Inventarisierungs-Funktionen unterstützen, so müssen die zuständigen Mitarbeiter zusätzlich noch eine Kopie von Frontrange Discovery (ehemals Centennial Discovery) im Netz installieren. In unserer Testumgebung installierten wir alle drei Server-Rollen und die Discovery-Software auf einem System unter Windows Server 2008 mit Service Pack 2 in der 64-Bit-Version. Unser Server arbeitete mit zwei Intel-Xeon-Prozessoren mit 1,6 GHz Taktfrequenz, vier GByte RAM und 80 GByte Festplattenplatz. In großen Umgebungen empfiehlt der Hersteller, die Server-Rollen auf mehreren Rechnersystemen einzuspielen, um die Last bestmöglich zu verteilen. Die verwalteten Clients erhalten dann im Betrieb jeweils einen Agenten, der mit dem DSM-7-Server kommuniziert, ihm Daten - wie beispielsweise den Systemstatus ? übermittelt und Jobs ausführt, die der Server dem jeweiligen System zugeteilt hat, wie etwa die Installation von Updates.

In unserem Test haben wir zuerst den DSM-7-Server aufgesetzt und dann Agenten auf die Betriebssysteme Windows XP mit Service Pack 3, Windows Server 2003 R2 mit Service Pack 2, Windows Server 2008 mit Service Pack 2, Windows 7 mit Service Pack 1 und Windows Server 2008 R2 mit Service Pack 1 verteilt. Darüber hinaus integrierten wir noch ein Windows-Server-2008-R2-System auf dem Citrix XenApp 6 installiert war, in unsere Testumgebung. Da DSM 7 auch Linux unterstützt (der Linux-Client beherrscht neben der Inventarisierung auch das Ausführen von Universal Script Packages) fügten wir dem Testnetzwerk zu guter Letzt auch noch einen Rechner unter Centos 5.6 hinzu.

Im Betrieb führten wir zunächst eine Inventarisierung aller vorhandenen Systeme durch, verteilten diverse Software-Pakete auf den Clients im Netz, spielten mit Hilfe der DSM-7-OS-Deployment-Funktion auf einem neuen Rechner Windows 7 ein und generierten zum Schluss Pakete mit veröffentlichten Anwendungen für den Citrix-Server. Darüber hinaus gingen wir auch noch im Detail auf den Funktionsumfang der Software als Ganzes ein.

Die Frontrange DSM-Suite 7 ist Nachfolger der bereits bekannten Produkte aus der Enteo-Schiene. (©Smartmedia PresSservice)

Leserkommentar

Dave , Wed, 20. Mar. 2013 - 15:47:
Kann die Erfahrung von "Supporter" teils bestätigen. Allerdings "darf" ich DSM seit 12 Jahren (mit Vorgängern) implementieren und kann sagen, dass es speziell bei der Performance bisher IMMER an einer suboptimalen Konfiguration gelegen hat.
Supporter , Wed, 27. Jun. 2012 - 13:33:
Habe DSM nicht ausgesucht aber muss damit arbeiten. Stützt öfters mal ab. Auffallend langsam. Meiner Meinung nach eine BETA mit gutem Potential. Hoffe, Geschwindigkeit und Stabilität werden bald verbessert.

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