tom's networking guide
 
Anzeige

Test Frontrange DSM 7

Netzwerkmanagement für professionelle Umgebungen

Installation

Um das Serversystem für die Installation der Serverrollen vorzubereiten, muss der IIS laufen und (falls ein HTTP-Depot zum Einsatz kommen soll) WebDAV aktiviert sein. Darüber hinaus ist Dotnet 3.5 mit Service Pack 1 einzurichten und die Powershell 2.0 einzuspielen. Damit DSM 7 seine Daten unterbringen kann, benötigt das System wie bereits angesprochen eine Datenbank. Diese sollte ebenfalls vor der Installation der DSM-Serverrollen installiert werden. Für unsere Testumgebung verwendeten wir an dieser Stelle den Microsoft SQL Server 2008 R2 Express, der auf dem DSM-7-Installationsmedium mitgeliefert wird ? allerdings nur für Testzwecke. In Produktiv-Umgebungen dürfte es sinnvoller sein, die Vollversion des SQL-Servers zu verwenden.

Im Test spielten wir zuerst Frontrange Discovery ein, um in den Genuss der nahtlosen Integration dieses Inventarisierungswerkzeugs in die Managementlösung zu kommen. Diese Integration versetzt Administratoren beispielsweise in die Lage, Discovery-Abfragen ? wie etwa die Suche nach allen Windows-7-Rechnern im Netz ? als Installationsziele für Software-Deployments zu nutzen und so Pakete an alle Computer mit einem bestimmten Betriebssystem zu verteilen.

Nach dem Abschluss der Discovery-Installation riefen wir den DSM-7-Setup-Wizard auf der Installations-DVD auf, gaben an, in welcher Region die Installation durchgeführt wurde und starteten dann eine Neuinstallation des DSM-Systems. Bei der Auswahl der einzuspielenden Komponenten wählten wir alles aus und erlaubten dem Assistenten zudem, auf dem Server gleich eine Freigabe für den Central Store zu erzeugen. Daraufhin lief die Installation durch.

Der DSM-Konfigurationsassistent stellt sicher, dass alle zum Betrieb der Software erforderlichen Voraussetzungen erfüllt sind. (©Smartmedia PresSservice)

Erstkonfiguration

Nach dem Abschluss des Setups startet automatisch ein Konfigurations-Wizard, der den IT-Verantwortlichen beim Einrichten von DSM 7 hilft. Der ganze Vorgang wird ausführlich im Getting-Started-Guide der Software beschrieben, so dass wir uns an dieser Stelle nur kurz damit befassen. Im Wesentlichen erstellt das System während der Konfiguration eine Site, die die Infrastruktur der Organisation wiederspiegelt. Außerdem wird das Depot-Betriebssystem festgelegt (in unserem Testnetz kam dazu das Active Directory von Microsoft zum Einsatz). Dazu kommt dann noch die Konfiguration der installierten DSM-7-Anwendungen, bei uns waren das der Primary Business Logic Server, der Client Proxy, die Business Logic Auxiliary Service Application, das Management Reporting, der Distribution Service, der Citrix Support, das Extended Reporting, die Frontrange-Discovery-Integration, der OSD Proxy und das Patch Management.

Sobald zu einzurichtenden Komponenten ausgewählt wurden, geben die IT-Verantwortlichen den Management Point Server an (in unserem Fall war das der lokale Rechner, da wir ja alle Rollen auf einem System installiert hatten). Daraufhin überprüft der Wizard die Installationsvoraussetzungen. Sollten nicht alle Pre-Requisites vorhanden sein, so meldet er genau, welche Funktionen oder Rollen die Administratoren noch nachinstallieren müssen, zum Beispiel die IIS-6-Verwaltungs-Kompatibilität. Erst wenn alle Anforderungen erfüllt sind, fährt der Assistent fort und möchte die Pfade für die Runtime-Daten und den Inbox-Agenten wissen. An dieser Stelle behielten wir die Standardwerte bei, das gleiche gilt für die Konfiguration der Management-Point-Website.

Nach der Webseiten-Konfiguration geht es an die Herstellung einer Verbindung zum Datenbank-System und das Anlegen der Datenbank. Der Assistent gibt dabei praktisch alle Schritte genau vor, das dass es während der Konfiguration eigentlich zu keinen Problemen kommen kann. Die restlichen zum Einrichten des Systems erforderlichen Schritte befassen sich dann unter anderem mit Dingen wir der Aktivierung des Extended Reporting, der Konfiguration der Frontrange-Discovery-Integration und dem Festlegen der Settings für den OSD-Proxy. Sobald diese Schritte abgearbeitet sind, läuft die Konfiguration durch und das System steht für die tägliche Arbeit zur Verfügung.

Leserkommentar

Dave , Wed, 20. Mar. 2013 - 15:47:
Kann die Erfahrung von "Supporter" teils bestätigen. Allerdings "darf" ich DSM seit 12 Jahren (mit Vorgängern) implementieren und kann sagen, dass es speziell bei der Performance bisher IMMER an einer suboptimalen Konfiguration gelegen hat.
Supporter , Wed, 27. Jun. 2012 - 13:33:
Habe DSM nicht ausgesucht aber muss damit arbeiten. Stützt öfters mal ab. Auffallend langsam. Meiner Meinung nach eine BETA mit gutem Potential. Hoffe, Geschwindigkeit und Stabilität werden bald verbessert.

Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld

*





*
*
Rubriken
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Mehr zum Thema
Test Datacore SANsymphony V R8
Mit SANsymphony-V bietet Datacore eine leistungsfähige Software-Plattform zum Bereitstellen, Teilen, Migrieren, Replizieren, Erweitern, Konfigurieren und Upgraden von Speicher ohne Verzögerungen und Downtime. IAIT hat sich angesehen, was die aktuelle Vers [mehr]
Test Entuity Eye of the Storm 2011 Enterprise
Je umfangreicher die Netzwerke, desto schneller verlieren Administratoren ohne geeignete Tools den Überblick. Entuity Eye oft he Storm 2011 bietet verschiedene Methoden an, mit denen die bestehende Infrastruktur zumindest teil-automatisch erfasst werden k [mehr]
Test Kroll Ontrack PowerControls 6.0
Exchange- und Sharepoint-Server sind längst in vielen Unternehmen unverzichtbarer Bestandteil der Unternehmens-Infrastruktur. Die unabdingbaren Backup-Szenarien werden dabei aber oft vernachlässigt. Hauptsache es gibt ein Backup, wie erfolgreich sich Date [mehr]
Workshop Medienspeicherung und Verteilung
Eigene Videos, Digitalfotos und MP3-Song immer und überall hören und sehen, ohne langes Suchen durch zentrale Medienspeicherung und Medienabruf vom PC, TV-Gerät und Handy aus. [mehr]
Test CA ARCserv Backup r12
Die jüngste Version der Backup-Software für Unternehmen weist im Management- und Sicherheitsbereich viele neue Funktionen auf. Was das Produkt in der Praxis leistet, hat sich IAIT angesehen. [mehr]
High-Speed-PLC-Modems der 200-mbps-Klasse
Powerline-Modems der jüngsten Generation versprechen Triple-Play-taugliche Heimvernetzung ohne neue Kabel ? die Hausstromleitung genügt. Wir haben getestet, wie viele der versprochenen 200 MBit/s in der Realität durch Stromnetz flitzen und ob Video- und [mehr]
Anzeige