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Test Frontrange DSM 7

Netzwerkmanagement für professionelle Umgebungen

Das Verwaltungs-Werkzeug

Gehen wir nun auf den Funktionsumfang von DSM 7 ein. Nach dem Aufruf der Verwaltungs-Konsole landet der Administrator in einem übersichtlichen Werkzeug, das vom Aufbau her der Microsoft Management Console 3.0 nachempfunden wurde, so dass Administratoren mit Windows-Erfahrung sicherlich bei der Arbeit mit der Lösung keine Schwierigkeiten bekommen werden. Oben befindet sich eine Menüzeile, über die die Benutzer die Ansicht anpassen und den aktiven Kontext auswählen können (hier gibt es vier Optionen: "Infrastruktur", "Computer und Benutzer", "Software" sowie "Virtuelle Umgebungen"). Dazu kommen Icons zum Aufruf des DSM Management Reportings, des DSM Portals und der DSM Tools.

Das DSM Management Reporting lässt sich über ein Browserinterface nutzen. Es bietet ein Dashboard, über das sich die zuständigen Mitarbeiter einen schnellen Überblick über den Status der Systeme im Netz verschaffen können, beispielsweise über die Patches oder über verteilte Softwarepakete. Dabei ist es gleichzeitig möglich, aus den vorhandenen Informationen PDF-Reports zu erzeugen. Abgesehen von den genannten Funktionen stellt das Management Reporting noch eine Übersicht über die Sicherheitslücken zur Verfügung, die bei den verwalteten oder neu ins System aufgenommenen Computern gefunden wurden. Eine Liste der Hintergrundjobs schließt den Leistungsumfang des Werkzeugs ab, zusammen mit einer Erste-Schritte-Übersicht, die den Benutzern den Umgang mit dem Reporting-Tool erklärt.

Das DSM Portal arbeitet ebenfalls auf Browser-Basis. Es kann zum Ausführen von Routineaufgaben zum Einsatz kommen, wie etwa zum Zuweisen von Softwarepaketen an Computer oder Benutzerkonten oder zum Einsehen der zugewiesenen Software. Darüber hinaus können die Administratoren über das Portal Computer- und Benutzereigenschaften analysieren, Fehler aufspüren, die Hard- und Softwarekonfigurationen anzeigen und DSM-Remote-Sitzungen starten (also Fernzugriffe auf die verwalteten Systeme über das Netz). Das Portal unterstützt die Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Portugiesisch. Es wurde hauptsächlich für Supportmitarbeiter eingerichtet, die aus Sicherheitsgründen nicht direkt mit der DSM Konsole arbeiten dürfen.

Bei den DSM Tools handelt es sich um ein Menü, über das sich diverse Werkzeuge aufrufen lassen. Der "Netinstall Version Check" prüft die DSM-Site-Struktur und analysiert das System. Der Service Distribution Manager übernimmt das Ausrollen der Agentensoftware über eine Push-Funktion und DSM-Remote realisiert den Zugriff auf die Konsole der verwalteten Systeme.

Die Frontrange DSM Konsole kommt aufgeräumt und übersichtlich daher. (©Smartmedia PresSservice)

Infrastruktur

Wenden wir uns nun den vier unterschiedlichen Kontextansichten von DSM 7 zu. Der erste nennt sich Infrastruktur und umfasst alle Punkte, die zum Administrieren der DSM-Installation erforderlich sind. Wie in der Microsoft Management Console 3.0 steht hier links eine Baumstruktur zur Verfügung, über die die Mitarbeiter einzelne Komponenten der Infrastruktur selektieren können. In der Mitte findet sich der eigentliche Arbeitsbereich und rechts steht eine Leiste mit Befehlen und Hilfestellungen bereit.

Bei der Infrastrukturansicht besteht die Baumstruktur links aus der vorhandenen Site mit Firma, Region, Stadt, Abteilung oder ähnlichen zuvor konfigurierten Einträgen. An dieser Stelle lassen sich dem System Regionen, weitere Sites, Management Points, Repositories und ähnliches hinzufügen. Darüber hinaus ist es möglich, die Konfiguration zu bearbeiten, beispielsweise die Proxy-Einstellungen oder das zentrale Master Passwort für DSM Remote. Die Infrastrukturansicht repräsentiert die physikalische Netzwerkstruktur im Unternehmen und hilft IT-Fachkräften so beim schnellen Auffinden der für sie relevanten Punkte.

Ein wichtiger Knoten der Infrastrukturansicht nennt sich "Management Point". Hier sehen die zuständigen Mitarbeiter den Komponentenstatus ein, konfigurieren DSM Anwendungen im laufenden Betrieb, öffnen das Extended Reporting und bearbeiten die Konfiguration. Im Test gab es bei der Arbeit mit dem Bereich "Infrastruktur" keine Probleme.

Die Reportübersicht in der DSM Management Konsole. (©Smartmedia PresSservice)

Leserkommentar

Dave , Wed, 20. Mar. 2013 - 15:47:
Kann die Erfahrung von "Supporter" teils bestätigen. Allerdings "darf" ich DSM seit 12 Jahren (mit Vorgängern) implementieren und kann sagen, dass es speziell bei der Performance bisher IMMER an einer suboptimalen Konfiguration gelegen hat.
Supporter , Wed, 27. Jun. 2012 - 13:33:
Habe DSM nicht ausgesucht aber muss damit arbeiten. Stützt öfters mal ab. Auffallend langsam. Meiner Meinung nach eine BETA mit gutem Potential. Hoffe, Geschwindigkeit und Stabilität werden bald verbessert.

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