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Test NCP Secure Enterprise Solution V2

Vollautomatischer VPN-Betrieb

Das Endpoint Policy-Enforcement und der System Monitor

Möchten die IT-Mitarbeiter sicherstellen, dass etwa Client-Systeme ohne aktuelle Virensignaturen vor dem Zugriff auf das Unternehmens-LAN erst einmal in einem Quarantäne-Bereich landen, bis sie ihre Signaturen aktualisiert haben, so können sie dies durch das Plugin "Endpoint Policy Enforcement" realisieren. Die Policies werden hier in Form von Skripts eingetragen. Dabei ist es sowohl möglich, eigene Skripts anzulegen, als auch Vorlagen des Herstellers zu verwenden. NCP hat an dieser Stelle unter anderem Skripts mitgeliefert, die überprüfen, ob die Clients alle Service Packs und Hotfixes installiert haben, ob bestimmte Dienste installiert sind, ob bestimmte Dateien existieren und so weiter. Im Test ergaben sich bei der Arbeit mit den Policies keine Schwierigkeiten.

Das Plugin "System Monitor" ermöglicht es den Administratoren im Gegensatz dazu, die VPN-Infrastruktur und -Last grafisch darzustellen. Darüber hinaus ist es unter anderem auch möglich, die Zahl der Logins zu erfassen oder auch die Menge der übertragenen Daten zu messen. Das Produkt bringt sehr viele vordefinierte Monitoring-Funktionen mit, so dass jeder Administrator die für ihn relevanten Daten schnell in Erfahrung bringen kann.

Wenn Installation und Konfiguration abgeschlossen sind, ist es unter anderem möglich, die VPN-Umgebung mit Hilfe einer grafischen Darstellung zu überwachen. (©Smartmedia PresSservice)

Der NCP Secure Enterprise Client

In unserem Test kam der NCP Secure Enterprise Client in der Version 9.2 zum Einsatz. Diese Software bringt viele interessante Funktionen mit sich und lässt sich dank ihrer Standard-Konformität auch in VPN-Umgebungen ohne NCP-Server nutzen. Deswegen ergibt es an dieser Stelle Sinn, kurz auf das Produkt einzugehen.

Nach dem Start des Programms hat der Anwender zunächst die Möglichkeit, ein Profil zu selektieren und sich dann über dieses mit dem VPN zu verbinden. Darüber hinaus ist es möglich, Verbindungs-Informationen einzusehen, zu prüfen, welche Medien für die Verbindung mit der Zentrale zur Verfügung stehen (LAN, WLAN, GPRS, etc.) und den Budget-Manager zu verwenden, um Statistiken oder auch die Historie einzusehen. Außerdem besteht die Option, die Zertifikate anzuzeigen und bei Bedarf die oben bereits erwähnte Parametersperre aufzuheben, damit die Anwender lokale Konfigurationsänderungen vornehmen können. Dann lassen sich Profile sowie IPSec-, WLAN- und Firewall-Einstellungen bearbeiten. Die WLAN-Konfiguration ermöglicht es den Mitarbeitern unter anderem, WLAN-Profile zu erstellen. Damit richten die Verantwortlichen bekannte WLANs ein, so dass die Endanwender sich nicht mit WPA-Keys und den übrigen WLAN-Konfigurations-Einstellungen herumschlagen müssen. Im Test ergaben sich dabei keine Schwierigkeiten. Darüber hinaus erfolgt dank der WLAN-Konfigurations-Optionen die gesamte Netzwerkkonfiguration der Clients unter einer Oberfläche, so dass die Benutzer nicht gezwungen sind, mit verschiedenen Tools zu arbeiten.

Zusätzlich lassen sich Profile auch Sichern und Wiederherstellen und es ist möglich, Software-Updates über das LAN durchzuführen. An Sprachen unterstützt das Programm Deutsch, Englisch und Französisch.

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