tom's networking guide
 
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12. 07. 2011
4.0/5
Arno Kral, Nina Eichinger
Tom's Networking Guide

Test Libratone Beat

Tönende Plüsch-Toblerone

Die grenzenlose Musik-Mobilität von Apples iDingern leidet nur ob der mickrigen Speakerchen. Den passenden Nachbrenner bietet Libratone mit der Beat-Box.
Libratone Beat
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Libratone Beat ? Freedom of Music

Die grenzenlose Musik-Mobilität von Apples iDingern leidet lediglich an deren mickrigen Speakerchen. Denn wenn es um Musik geht, die nicht nur über Ohrstöpsel, sondern frei im Raum zu hören sein soll, braucht es Leistung und Volumen. Seit März bietet Libratone einen passenden Audio-Nachbrenner sogar im Apple-Store an (Preis: ca. 600 ?), der es an Mobilität fast mit den iDingern aufnehmen kann. Die prismenförmige Aktiv-Box vereint in sich einen digitalen Stereo-Leistungsverstärker (Class-D-Verstärker) mit 50 Watt Bass-Ausgang und zwei 25-Watt-Hoch-Mittelton-Leistung und ein 3-Wege-Lautsprecher-System bestehend aus einem frontseitig montierten 5-Zoll-Bass-Lautsprecher und je einem Satz schräg nach hinten abstrahlender Mitteltöner (3 Zoll) / Hochtöner (1 Zoll). Das Drei-Wege-System deckt nahezu das gesamte HiFi-Hörspektrum (50 bis 20.000 Hertz) ab und weist laut Hersteller eine Empfindlichkeit von 100 dB SPL/1m ab.

Die 100-Watt-Stereo-Aktiv-Box "Beat" bietet der dänische Hersteller Libratone in vier Farben an. (Bild: Libratone)

Die Aktiv-Stereo-Box misst 47 x 19,5 x 15 Zentimeter und ist an ihrer Rückseite mit einem gefällig geformten, verchromten Tragegriff ausgestattet, mit dem sich seine 6,5 Kilogramm Masse bequem durch Haus oder Garten bewegen lassen. Denn die "Beat" lebt vom Experimentieren ? in den vollen Klanggenuss in Stereo kommt nur, wer sie gut zu platzieren weiß, denn die Box braucht eine harte Wand hinter sich. Nur dann erzeugt der High-End-Aktivlautsprecher einen raumfüllenden Sound, der bislang nur von hochwertigen Mehrboxensystemen bekannt ist. Jes Mosgard, CTO bei Libratone erläutert: "Der Beat arbeitet wie ein akustisches Instrument. Er füllt den gesamten Raum mit Klang aus. Der Lautsprecher strahlt Töne in verschiedene Richtungen ab und die Wände reflektieren sie. Dadurch entsteht ein 360-Grad Sound und der Hörer befindet sich immer im so genannten Sweet Spot. Diese Technologie nennen wir Full Room-Sound".

Das Gehäuse ist außerordentlich gut designt und verarbeitet: Der verchromte Henkel erstreckt sich rückseitig bis zum Boden und bietet unten Platz für eine zweipolige Buchse für das Stromkabel sowie für eine 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse zum Anstecken eines Audio-Kabels. Letztere ist im Auslieferzustand mit einem abnehm- (und verlierbaren) Gummistopfen verschlossen. Lob gebührt der Firma Libratone, weil sie außerdem einen kleinen Wippschalter eingebaut hat, der die Box in der Tat stromlos macht.

Das gute Design setzt sich in der Ausformung des Gehäuses fort: Die Ecken des Prismas sind abgerundet und die Oberseite um ein paar Grad nach hinten unten geneigt, so dass die Box optisch selbst dann faktisch flach erscheint, wenn man in einem Abstand von mehr als zwei Metern vom Sofa aus nach vorne auf die Box schaut. Dem Snobismus der Apple-ianer begegnet Libratone durch Kaschieren der Schallaustrittsöffnungen mit Kashmere-Wolle und Filz. Der Bezug ist in den Farben Grau, Rot, Schwarz und Weiß verfügbar und laut Libratone sehr robust. Wer seine Box jedoch im Garten betreibt, sollte sich um eine ebene Unterlage bemühen, denn wenn sie umkippt, verfangen sich im Nobelkleid gerne Gräser und Nadeln und Blüten.

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