tom's networking guide
 
Anzeige

Test SEH myUTN-80 V2

Zentrale Dongle-Verwaltung im Netz

Der UTN-Manager

Wenden wir uns nun der Client-Komponente, dem UTN-Manager, zu. Die Installation dieser Software läuft, wie unter Windows üblich, mit Hilfe eines Assistenten ab und wird mit ziemlicher Sicherheit überall problemlos funktionieren. Es ist lediglich wichtig zu entscheiden, ob die Software nur für einen einzelnen Anwender installiert werden soll, oder als Dienst zum Einsatz kommt. In ersterem Fall muss der betroffene Nutzer das Programm zum Verwenden eines Dongles jeweils zuerst starten, in dem zweiten Fall steht die Funktionalität allen Anwendern direkt nach dem Hochfahren des Rechners über einen Service zur Verfügung, die zweite Option eignet sich also vor allem für den Mehrbenutzerbetrieb.

Nach dem Start des UTN-Managers fügten wir zunächst unseren Dongle-Server (den die Software auf Anhieb im Netz gefunden hatte) zur Auswahlliste hinzu. Danach waren wir dazu in der Lage, die an den myUTN-80 angeschlossenen Dongles mit dem lokalen Rechner zu verbinden oder die Verbindung wieder zu trennen. Arbeitet man mit verschiedenen Clients, auf denen überall der UTN-Manager läuft, so lässt sich über das Programm einsehen, wer gerade welchen Dongle nutzt und welche Dongles frei sind. Zu den in der Liste der vorhandenen Dongles angezeigten Eigenschaften gehören Name, USB-Klasse und ähnliches.

Die Software, die die gleichen Sprachen wie das Web-Interface unterstützt, bringt noch viele weitere Funktionalitäten mit. So lässt sie sich bei Bedarf automatisch starten und kann jederzeit bestimmte Netzwerkbereiche nach Dongle-Servern durchsuchen. Eine Multicast-Suche ist ebenfalls möglich.

Mit dem UTN-Manager greifen die Clients auf die Dongles zu. (©Smartmedia PresSservice)

Die Anwender haben stets die Option, die Auswahlliste mit den Dongle-Servern und den vorhandenen Dongles zu exportieren und zu bearbeiten. Außerdem besteht die bereits angesprochene Möglichkeit, myUTN-80-Geräten im Netz neue IP-Adressen zuzuweisen und direkt aus dem UTN-Manager heraus das Web-Interface des jeweiligen Dongle-Servers aufzurufen.

Ein weiteres Feature, das für die Sicherheit eine große Bedeutung hat: Die Angabe von USB-Port-Schlüsseln. Dabei handelt es sich um die bereits erwähnten Passwörter, die den Zugriff auf bestimmte USB-Ports auf dem Dongle-Server einschränken. Im Test sicherten wir diverse Ports auf unserem myUTN-80 mit Hilfe zufälliger Port-Schlüssel und konnten von den Clients aus danach ? wie erwartet ? nur dann darauf zugreifen, wenn wir zuvor im UTN-Manager die entsprechenden Passwörter eingetragen hatten. Dongles, die in Ports eingesteckt sind, für die im UTN-Manager nicht die richtigen Schlüssel eingetragen wurden, sind im Betrieb übrigens auf den Clients nicht sichtbar, so dass Anwender, die nicht über den richtigen Key verfügen, die betroffenen Dongles nicht einmal wahrnehmen. Dieses Feature wurde folglich sehr gut umgesetzt.

Die restlichen Funktionen des UTN-Managers sind schnell erklärt. So ist das Programm beispielsweise dazu in der Lage, nach dem Start der Software automatisch bestimmte Dongles mit dem jeweiligen Client-System zu verbinden und nach der Aktivierung eines Dongles automatisch eine zuvor definierte Software zu starten. Darüber hinaus zeigt es an, wenn ein Gerät wieder verfügbar wird.

Leserkommentar

Jorja Jorja, Fri, 2. Dec. 2011 - 08:09:
Hey, good to find someone who aerges with me. GMTA.

Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld

*





*
*
Rubriken
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Mehr zum Thema
Test Datacore SANsymphony V R8
Mit SANsymphony-V bietet Datacore eine leistungsfähige Software-Plattform zum Bereitstellen, Teilen, Migrieren, Replizieren, Erweitern, Konfigurieren und Upgraden von Speicher ohne Verzögerungen und Downtime. IAIT hat sich angesehen, was die aktuelle Vers [mehr]
Test Entuity Eye of the Storm 2011 Enterprise
Je umfangreicher die Netzwerke, desto schneller verlieren Administratoren ohne geeignete Tools den Überblick. Entuity Eye oft he Storm 2011 bietet verschiedene Methoden an, mit denen die bestehende Infrastruktur zumindest teil-automatisch erfasst werden k [mehr]
Test Kroll Ontrack PowerControls 6.0
Exchange- und Sharepoint-Server sind längst in vielen Unternehmen unverzichtbarer Bestandteil der Unternehmens-Infrastruktur. Die unabdingbaren Backup-Szenarien werden dabei aber oft vernachlässigt. Hauptsache es gibt ein Backup, wie erfolgreich sich Date [mehr]
Workshop Medienspeicherung und Verteilung
Eigene Videos, Digitalfotos und MP3-Song immer und überall hören und sehen, ohne langes Suchen durch zentrale Medienspeicherung und Medienabruf vom PC, TV-Gerät und Handy aus. [mehr]
Test CA ARCserv Backup r12
Die jüngste Version der Backup-Software für Unternehmen weist im Management- und Sicherheitsbereich viele neue Funktionen auf. Was das Produkt in der Praxis leistet, hat sich IAIT angesehen. [mehr]
High-Speed-PLC-Modems der 200-mbps-Klasse
Powerline-Modems der jüngsten Generation versprechen Triple-Play-taugliche Heimvernetzung ohne neue Kabel ? die Hausstromleitung genügt. Wir haben getestet, wie viele der versprochenen 200 MBit/s in der Realität durch Stromnetz flitzen und ob Video- und [mehr]
Anzeige