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Test SEH ThinPrintReader TPR-10

Drucken mit Authentifizierung

Das Konfigurations-Werkzeug

Nachdem die Hardware installiert und die IP-Konfiguration des TPR-10 und des Druckers abgeschlossen sind, kann es daran gehen, das System über das dazugehörige Web-Interface zu konfigurieren. Beim ersten Zugriff auf das Konfigurations-Werkzeug landet der Administrator zunächst auf einer Startseite, die diverse Informationen über das System wie Firmware_Version, Netzwerk-Konfiguration und ähnliches anzeigt und ihm die Möglichkeit gibt, die Sprache zu wählen, mit der das Tool arbeiten soll. Dabei stehen Chinesisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Portugiesisch und Spanisch zur Verfügung.

Das erste Konfigurations-Menü befasst sich dann mit den Netzwerk-Einstellungen. Die zuständigen Mitarbeiter können hier die IPv4-Konfiguration vornehmen. Das Gerät kann unter anderem als DHCP- oder BOOTP-Client betrieben werden. Alternativ lassen sich IP-Adresse, Netzwerkmaske und Gateway manuell einstellen. Für die IPv6-Konfiguration stehen ebenfalls entsprechende Optionen bereit. Ansonsten befasst sich die Netzwerk-Konfiguration noch mit der Angabe der DNS-Server und dem Definieren der Parameter für SNMP. Bei letzterem Protokoll unterstützt der ThinPrintReader die Versionen eins und drei.

Darüber hinaus können die Verantwortlichen einen Bonjour-Namen vergeben, die Einstellungen zum NTP-Server und zur Zeitzone vornehmen und die Mail-Konfiguration durchführen. Bei der Mail-Konfiguration gibt es zwei Möglichkeiten. Zum einen definieren die IT-Mitarbeiter einen SMTP-Server, über den der TPR-10 Alertmeldungen verschickt, zum anderen besteht die Option, einen POP3-Account festzulegen, von dem das Produkt regelmäßig Mails bezieht. Letzteres ergibt Sinn, da sich die Lösung per E-Mail administrieren lässt, darauf gehen wir später noch genauer ein.

Über die Gerätekonfiguration legen die Administratoren bei Bedarf alternative lokale und entfernte IP-Adressen für das interne Netz fest, in dem sich nur der TPR-10 und der Drucker befinden. Außerdem besteht die Möglichkeit, eine Masquerading-Funktion zu aktivieren und so das LAN vor dem Drucker zu verstecken. Darüber hinaus haben die Administratoren an dieser Stelle Gelegenheit, das ICMP-Forwarding ein- oder auszuschalten (läuft es, so reagiert der Drucker auf Ping-Anfragen, läuft es nicht, reagiert der TPR-10) und die Ports festzulegen, über die das Web-Interface (mit HTTP und HTTPS) erreichbar ist. Das gleiche gilt für die ThinPrint- und SNMP-Ports. Abgesehen davon lässt sich noch eine Statusseite aktivieren, die der ThinPrintReader bei Bedarf auf dem angeschlossenen Drucker ausgibt.

Unter "Personal Printing" geben die Verantwortlichen an, wo im Netz der .print-Personal-Printing-Server zur Verfügung steht (mit IP-Adresse oder Name und dem zu verwendenden Port). Dabei ist es bei Bedarf möglich, die Datenübertragungen zwischen TPR-10 und Server mit Hilfe eines Zertifikats zu verschlüsseln. Abgesehen davon existiert eine Funktion, die das Löschen gedruckter Jobs veranlasst. Den Signaltongeber, der den Benutzern mit einem Piepton signalisiert, ob die Authentifizierung geklappt hat oder nicht, können Sie an gleicher Stelle ebenfalls ein- und ausschalten. Darüber hinaus gibt eine Status-Übersicht am oberen Seitenrand schnellen Aufschluss über den Verbindungs-Status zwischen Personal-Printing-Server und ThinPrintReader, das installierte Zertifikat, die Karten und Jobs, sowie die letzte Benutzer-ID.

Hier stellt der TPR-10 die Verbindung zum .print-Personal-Printing-Server her. (©Smartmedia PresService)

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